Netflix & Co.: Die besten Hiphop-Dokus für die Feiertage

Es ist wieder diese Zeit des Jahres: Nix geht, weil Feiertage sind. Für die entspannten, vollgefressenen Nachmittage und Abende gibt es kaum etwas Besseres als entspannte Sessions vor der Glotze. Wir liefern das passende Material und stellen eine Handvoll Dokus vor, die du dir perfekt über die Feiertage reinziehen kannst.

Hiphop-Dokus für die besinnliche Zeit des Jahres

Wir machen das hier nicht erst seit gestern. Darum gibt es schon einen Artikel mit 8 Netflix-Dokus über Hiphop, die du dir über Weihnachten angucken kannst.

Keine Angst, dieses Mal geht es nicht nur um den bekannten Streaming-Service.

Du hast sie alle schon gesehen? Die Hiphop-Filme und Hiphop-Serien auch?

Dann bekommst du jetzt Nachschub. Legen wir los.

Netflix: 8 Hiphop-Filme, die dein Wochenende retten

Netflix dient Hiphop-Fans als regelrechte Fundgrube. Hier kommen acht Hiphop-Streifen, die du aktuell streamen kannst.

Hip-Hop Evolution: Staffel 2

Seit einigen Wochen gibt es schon die zweite Staffel der Netflix-Dokuserie "Hip-Hop Evolution". Während die erste Staffel noch chronologisch ablief, funktioniert die zweite etwas anders.

Season 2 von "Hip-Hop Evolution" auf Netflix arbeitet sich nämlich an Städten beziehungsweise Regionen ab:

Erst geht es um New York, dann um die Bay Area und anschließend um Miami sowie Houston. Check den Trailer:

For The Children: 25 Years of Enter The Wu-Tang (36 Chambers)

Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des legendären Albums "Enter the Wu-Tang (36 Chambers)" liefert der Wu-Tang Clan die passende Doku dazu.

Die Aufnahmen zeigen unter anderem den Entstehungsprozess und die Wirkung der Wu-Tang-Platte.

Außerdem geht es um den Einfluss des Albums auf die heutige Generation von Rappern: A$AP Ferg, A$AP Rocky und Joey Bada$$ melden sich zu Wort.

Hier kannst du dir die leider nur 17-minütige Doku komplett ansehen:

Mac Miller Stopped Making Excuses

2018 sind zu viele Rapper viel zu früh gestorben. Neben XXXTentacion zählen dazu auch Mac Miller und Lil Peep.

Über XXXTentacion soll eine TV-Serie entstehen, für die Schauspieler gesucht werden. Lil Peeps Leben wird dokumentarisch von Terrence Malick verfilmt.

Das dürfte spannend werden: Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent zeichnet unter anderem für "Der schmale Grat" und "The Tree of Life" verantwortlich.

Bis es soweit ist, dauert es aber wohl noch ein bisschen. So lange begnügen wir uns mit der nicht minder emotionalen Mac Miller-Doku "Stopped Making Excuses" von 2016:

Remastered: Who Killed Jam Master Jay?

Run-DMCs Jam Master Jay sorgt auch viele Jahre nach seinem Tod für viele, große Fragezeichen. Freunde und Familie suchen immer noch nach Antworten.

Genau darum dreht sich die Netflix-True Crime- beziehungsweise Doku-Story: Wer hat Jam Master Jay auf dem Gewissen?

Seht euch den Trailer an, den ganzen "Remastered: Who Killed Jam Master Jay?"-Film findet ihr auf Netflix.

American Dream/American Knightmare

Nach der mittlerweile schon einige Monate alten Doku-Serie "Death Row Chronicles" gibt es jetzt noch eine Showtime-Doku über Suge Knight.

"American Dream/American Knightmare" widmet sich dann wenig überraschend auch der Zeit in den Neunzigern, als Suge Knight mit Death Row Records am erfolgreichsten war.

Die Showtime-Doku hat am 21. Dezember Premiere beim US-Pay TV-Sender Showtime Premiere gefeiert, ist hier in Deutschland aber leider nur schwierig anzuschauen.

Word is Bond

Nochmal Showtime, darum auch leider nochmal schwierig in Deutschland offiziell zu streamen: "Word is Bond" lohnt sich aber, soviel steht fest.

Sacha Jenkins seziert in der Doku die "transformative Kraft" von Hiphop-Texten. Die Feder ist mächtiger als das Schwert und so, ihr wisst Bescheid.

Von dem, was hier erzählt wird, können sich alle Rapper eine dicke Scheibe abschneiden.

The Unstoppable Rise of Birmingham Rap

Wer sich eher für UK-Rap interessiert, sollte sich die Zusammenarbeit von Mike Skinner und Noisey zu Gemüte führen.

Der The Streets-Rapper führt nicht nur durch "Hip Hop in the Holy Land" und "Don't Call it Road Rap", nein:

Die UK-Musiklegende erklärt dir hier auch noch den Aufstieg von Rap aus Birmingham. Gern geschehen.

The Defiant Ones 

Mit The Defiant Ones haben wir uns schon eingehender beschäftigt, ganz neu ist die Serie auch nicht mehr.

Das macht die Story rund um Jimmy Iovine und Dr. Dre aber natürlich nicht weniger interessant.

Wieso es sich dabei um mehr als nur um eine Standard-Hiphop-Doku dreht, erfährst du hier. Die Serie findest du auf Netflix.

Netflix - "The Defiant Ones" ist keine Standard-Hiphop-Doku

"The Defiant Ones" steht ab morgen auf Netflix für alle Abonnenten zum Streamen bereit. Wir hatten im Rahmen eines Presse-Screenings die Gelegenheit, uns den ersten Teil der Doku über Dr. Dre und Jimmy Iovine anzuschauen. Dabei ist vor allem eines deutlich geworden: Wir bekommen es hier nicht mit einer Standard-Hiphop-Doku zu tun.

Immer noch nicht genug? Essentials, Rapture & Unsolved

Da gibt es natürlich noch Essentials wie zum Beispiel "Something from Nothing: The Art of Rap" oder "Beats, Rhymes & Life: The Travels of a Tribe Called Quest".

Auf Netflix findest du außerdem "Rapture": Die Doku-Serie dreht sich unter anderem um Nas, Dave East, Logic, T.I., 2 Chainz, Just Blaze, Rapsody, G-Eazy und A Boogie Wit da Hoodie.

Ebenfalls auf Netflix gibt es "Unsolved": Die Doku-Reihe setzt sich mit den Untersuchungen in den Mordfälle 2Pac und The Notorious B.I.G. auseinander.

Cypress Hill: The Documentary

Einen ganz besonderen Platz nimmt hier die kommende Cypress Hill-Doku ein.

Die wurde nämlich vor wenigen Tagen erfolgreich via Crowdfunding finanziert. Knapp 39.000 US-Dollar sind zusammen gekommen.

"Cypress Hill: The Documentary" soll ausdrücklich mit Fans und für die Fans entstehen. Bisher gibt es nur Teaser:

Welche Dokus empfiehlst du? Was müssen wir unbedingt gucken, was ziehst du dir über Weihnachten rein?

8 Netflix-Dokus über Hiphop, die dein Wochenende retten

In den letzten 20 Jahren gab es einige großartige Erfindungen. Eine davon: Netflix. Ein Leben ohne die Plattform für Filme und Serien ist quasi kaum noch vorstellbar (ok, das ist vielleicht etwas übertrieben, aber du weißt, was gemeint ist). Je mehr Veröffentlichungen allerdings zur Auswahl stehen, desto schwieriger kann es sein, den Überblick zu behalten und herauszufiltern, was eigentlich sehenswert ist.

10 Hiphop-Dokus auf YouTube, die du sehen musst

French Montana: Born to WinSubscribe to XXL → http://bit.ly/subscribe-xxl French Montana lands on the cover of XXL's very first digital issue. Find out what the Moroccan-born, Bronx-bred rapper has to say about his forthcoming album, 'MC4,' his come-up and rising to the top.

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Nipsey Hussle-Doku: Netflix überbietet offenbar Apple & Amazon

Nipsey Hussle-Doku: Netflix überbietet offenbar Apple & Amazon

Von David Molke am 11.02.2020 - 16:12

Netflix sichert sich die Rechte an einer großen Nipsey Hussle-Doku. Laut THR hat der Streaming-Gigant für die Rechte zwischen 10 und 20 Millionen US-Dollar bezahlt. Auch Amazon und Apple sollen Interesse an dem Stoff angemeldet haben, wurden aber offenbar von Netflix ausgestochen. Die passende Regisseurin gibt es auch schon für das Projekt: Ava DuVernay übernimmt die Funktion. Sie zeichnet unter anderem auch schon für das Nipsey Hussle-Tribute bei den Grammys verantwortlich.

Netflix & Ava DuVernay arbeiten an Nipsey Hussle-Doku

Rechte gesichert: Um die Rechte an dem Stoff wurde wohl schon eine ganze Weile gerungen, jetzt hat das Kräftemessen der Streaming-Plattformen aber wohl ein Ende. Netflix sichert sich die Dokumentation über den Rapper. laut den Quellen des Hollywood Reporters arbeitet Ava DuVernay an dem Projekt.

Es gibt wohl niemanden, der besser geeignet wäre. Die Regisseurin hat bereits das Nipsey Hussle-Tribute bei den Grammys mit Meek Mill, DJ Khaled und John Legend inszeniert. Außerdem wurde sie unter anderem schon für einen Oscar nominiert und hat auch bereits einen Emmy gewonnen – auch wenn all diese Preise nicht unbedingt aussagekräftig sein müssen.

Mit Ava DuVernay dürfte trotzdem die perfekte Regisseurin für den Job gefunden worden sein. Sie hat nämlich auch bereits die Netflix-Dokumentation "The 13th" gedreht, in der es um das US-Justizsystem und dessen Probleme sowie Ungerechtigkeiten geht. Während der Oscar Awards-Saison 2017 verpflichtete sie dann niemand anderen als Nipsey Hussle. Und zwar um darüber zu sprechen, wie Inhaftierte ausgenutzt werden und wieso das Gefängnis-System innerstädtische Communities zerstört.

Grammys 2020: Rassismusvorwürfe, Tribut für Nipsey Hussle & Gedenken an Kobe Bryant

Von Clark Senger am 01.02.2020 - 18:02 LeBron James ist nicht nur einer der besten Basketballer, die jemals einen Court betreten haben, sondern in der Regel auch ein unterhaltsamer Kerl. Kurz vor dem ersten Spiel seiner LA Lakers nach dem Tod der legendären #24 Kobe Bryant sah man King James in einem ganz anderen Modus: emotional tief getroffen und mit Tränen in den Augen.

Netflix soll sogar Apple & Amazon überboten haben

Bevor Netflix offiziell die Rechte an der Nipsey Hussle-Doku übernommen hat, sollte das Ganze wohl eigentlich bei Apple stattfinden. Auch Amazon habe sich um die Rechte bemüht, woraus aber allem Anschein nach nichts geworden ist.

An die Summen, die Apple für den Billie Eilish-Streifen (offenbar 26 Millionen US-Dollar) oder Amazon für die Rihanna-Doku (anscheinend 25 Millionen US-Dollar) bezahlt haben, soll der Deal allerdings nicht heran reichen. THR spricht von einem Betrag "in den Teens", also irgendwo im mittleren Bereich zwischen 10 und 20 Millionen.

Wie das Erbe von Mac Miller, Michael Jackson, Nipsey Hussle & mehr geregelt wird

Mac Miller hat zu Lebzeiten offenbar ziemlich exakt darüber nachgedacht, was nach seinem Tod geschieht. Das geht nun aus einem Bericht von TMZ hervor. Der im September 2018 verstorbene Rapper lässt Vermögenswerte von insgesamt 11 Millionen Dollar an seine Freunden sowie seine Familie verteilen.

Wieso bringt Netflix eine Nipsey Hussle-Doku?

Nipsey Hussle war ein Phänomen. Der Rapper hat sich nicht nur durch seine Musik verdient gemacht. Insbesondere im späteren Verlauf seiner Karriere wurde er immer mehr zu einer Art Idol und zu einem strahlenden Vorbild. Leider wurde er dann viel zu früh erschossen.

Nipsey Hussle hat sich vor allem dafür eingesetzt, die Gemeinschaften zu stärken und gegen Gang-Gewalt einzustehen. Der Mann inspirierte bereits zu Lebzeiten unzählige Menschen und nach seinem Tod marschierten sogar verfeindete Gangs gemeinsam durch Los Angeles.

Es gibt sogar einen Buch-Club, der sich mittlerweile in den USA ausbreitet. Darin lesen Fans aus allen Gesellschaftsschichten die Bücher, die auch Nipsey Hussle inspiriert haben:

Von Nipsey Hussle inspirierter Buch-Club breitet sich in den USA aus

Nipsey Hussle war nicht nur Rapper und Aktivist, sondern auch eine Leseratte. Er wollte seine Hood verbessern und gab vielen Menschen Hoffnung. Aber obwohl er leider viel zu früh gestorben ist, bleibt sein Vermächtnis für ewig. Dazu zählt mittlerweile auch ein Buch-Club, der sich in den USA ausbreitet: Menschen aus den unterschiedlichsten Backgrounds lesen die Bücher, die Nipsey Hussle empfohlen hat.


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