Netflix kündigt neue Rap-Dokuserie "Rapture" an

Netflix und Mass Appeal bündeln ihre Kräfte und veröffentlichen am 30. März acht Folgen der neuen Dokumentarserie "Rapture". Die Serie beschäftigt sich mit diversen namhaften Künstlern und ihrem Leben. Mit dabei sind unter anderem Nas, Dave East, Logic, T.I., 2 Chainz, Just Blaze, Rapsody, G-Eazy und A Boogie Wit da Hoodie.

Regie führen Sacha Jenkins, Ben Selkow, Geeta Gandbhir, Steven Caple Jr., Marcus A. Clarke und Gabriel Noble. Als Executive Producers treten Sacha Jenkins, Ben Selkow, Peter Bittenbender, Ben Cotner, Zana Lawrence und Lisa Nishimura in Erscheinung. Sacha Jenkins erklärt Folgendes über "Rapture":

"Damals, als die Hiphop-Kultur sich noch im Mutterleib befand, reichte ihre kraftvolle Message nicht viel weiter als die fünf Boroughs von New York City. Heute ist Rapmusik der Herzschlag von Mutter Erde und Netflix verkörpert die Augen, durch die sie sieht."

Aktuell herrschen rosige Zeiten für Abonnenten des Streaming-Services, die gleichzeitig auch Rapfans sind: Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Action Bronson im neuen Martin Scorsese- und Netflix-Film "The Irishman" mitspielt. An der Seite der lebenden Legenden Al Pacino, Robert De Niro und Joe Pesci.

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OK, alles vorbei! :O Mit Al Pacino, Robert De Niro und Joe Pesci in einem Martin Scorsese-Film mitspielen?! Kein Wunder, dass Action Bronson so breit grinst:

Aber es gibt tatsächlich sogar endlich auch mal eine Serie aus Deutschland, die nicht nur extrem sehenswert ist, sondern auch noch Hiphop-Bezug hat. "4 Blocks" – unter anderem mit Veysel – wurde dementsprechend honoriert:

"4 Blocks" gewinnt mehrfach beim deutschen Fernsehpreis

Es passieren Dinge in der deutschen Film- und Serienlandschaft. Rap-Fans haben das längst mitbekommen und auch beim deutschen Fernsehpreis, der gestern verliehen wurde, kommt "4 Blocks" sehr gut an...

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DaBaby wird wegen Tory Lanez mit einem Schuh beworfen

DaBaby wird wegen Tory Lanez mit einem Schuh beworfen

Von Till Hesterbrink am 27.07.2021 - 12:11

DaBaby spielte gestern seine Show beim Rolling Loud-Festival in Miami. Dabei sorgte er zum einen mit einem Überraschungsgast als auch mit einigen homofeindlichen Aussagen für aufsehen. Ein Fan sah sich sogar veranlasst, einen Schuh nach dem Rapper zu werfen. Mittlerweile hat DaBaby seine Aussagen in einem zweiten Statement verteidigt.

DaBaby wird mit Schuh beworfen

DaBaby veröffentliche vor Kurzem gemeinsam mit Tory Lanez den Track "SKAT". Bei einigen Fans sorgte er damit für Unmut, da Lanez im letzten Jahr auf Megan Thee Stallion geschossen haben soll – eine ehemalige Featurepartnerin von DaBaby. Auch die Betroffene sah das scheinbar kritisch und so entfolgten sich die beiden auf Instagram.

Während seines Rolling Loud-Auftrittes brachte DaBaby nun Tory Lanez als Überraschungsgast auf die Bühne, der sich erst in einem lebensgroßen Kostüm versteckte. Dessen Ankunft wurde von den Zuschauern mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Während einige sich scheinbar freuen, waren deutliche Buhrufe aus dem Publikum zu hören.

Ein Zuschauer schien so verärgert, dass er mit einem Schuh nach DaBaby warf. Der konnte diesem allerdings mit George W. Bush-ähnlichen Skills ausweichen und fragte nur, wer seinen dreckigen "Adida" auf die Bühne geschmissen hätte.

DaBaby mit homofeindlichen Aussagen bei Rolling Loud

Während seines Auftrittes wollte DaBaby die Fans auffordern, ihre Handys rauszuholen und die Taschenlampen anzumachen. So weit, so normal. Doch viele kritisierten seine Auswahl der Leute, die ihre Handys in die Luft halten sollen. So wollte er Handys von allen sehen, die nicht an "tödlichen Geschlechtskrankheiten, so wie Aids oder HIV" leiden würden. Und auch Männer, die mit anderen Männern Or*lverkehr auf dem Parkplatz haben würden, sollten ihre Lichter unten lassen.

"Wenn du hier heute nicht mit HIV, Aids oder eine dieser tödlichen Geschlechtskrankheiten, die dich in zwei bis drei Wochen töten, aufgetaucht bist, dann heb dein Handy-Licht in die Luft. [...] Jungs, wenn ihr keine Schw*nze auf dem Parkplatz lutscht, dann hebt euer Handy-Licht in die Luft."

("If you didn’t show up today with HIV, Aids, any of them deadly sexually transmitted diseases that’ll make you die in two, three weeks, then put your cellphone light up. [...] Fellas, if you ain’t sucking d*ck in the parking lot, put your cellphone light up.")

Das mittlerweile viral gegangene Video wurde bereits knapp zwei Millionen Mal angeschaut und sorgte für heftige Kritik. Nicht nur die offensichtliche Homofeindlichkeit sorgte für Aufsehen. Auch die Aussage über ansteckende Krankheiten wie HIV, bei einem Konzert während einer globalen Pandemie, erschien vielen paradox.

Einzig von Rapper T.I. gab es Support für DaBaby. Dieser verglich DaBaby mit Lil Nas X in den Kommentaren eines Instagram-Posts und meinte, dass wenn Lil Nas sein Ding durchziehen dürfte, dann ja auch Baby. Nachdem auch diese Aussage für Kritik sorgte, versuchte sich T.I. in einem längeren Statement zu erklären. So habe er nach eigener Aussage nichts gegen offen schwule Künstler wie Lil Nas X oder Frank Ocean. Er wolle nur nicht, dass seine Kinder solch explizite Musik hören. Das gelte auch für Tracks wie "WAP" von Megan Thee Stallion und Cardi B.

T.I. & seine Ehefrau mit zahlreichen Missbrauchsvorwürfen konfrontiert

T.I. hat sich ausführlich zu den Vorwürfen geäußert. In einer Videobotschaft und mit einem schriftlichen Statement distanziert er sich deutlich von den Anschuldigungen. Original-Meldung vom 29. Januar: Bahnt sich ein neuer Fall R. Kelly an? Mehr als ein Dutzend Frauen haben zum Teil heftige Anschuldigungen gegen Südstaaten-Rapper T.I.


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