Trendcharts: Wird Shindys Comeback-Single "Dodi" ein voller Erfolg?

Shindys Comeback-Single "Dodi" wird wohl auch charttechnisch ein voller Erfolg. Das zeigen die heute veröffentlichten Single-Midweekcharts.

In den steht Shindy an der Spitze. Dafür sorgen unter anderem über 6,2 Millionen Streams auf "Dodi" allein bei Spotify. Trotz zweijähriger Pause weiß Shindy somit auch das Streaminggame zu regulieren. Sollte "Dodi" die Position halten, wäre es seine erste Nummer-1-Single.

Shindy - DODI [Video]

Shindy ist endgültig back! Nach unzähligen Gerüchten und einem langen Rätselraten droppt der Bietigheim-Bissingener seinen Song "DODI", die erste eigene Single seit über zwei Jahren. Produziert haben neben Shindy selbst auch seine langjährigen Partner Nico Chiara und OZ.

Wenige Plätze dahinter steht Farid Bang mit "#niemalsantäuschen" auf dem fünften Platz. Außerdem als Rap-Neueinsteiger dabei sind Capo und Nimo mit "Shem Shem & Sex" (#10), "JAJA" von Fero47 (#13), Gesaffelstein und The Weeknd mit "Lost in Fire" (#49), "SOS" von Nura und Remoe (#51), Alligatoahs "Nicht wecken" (#68), Gallo Nero mit "471" (#87) sowie "Abfahrt" von Finch Asozial (#91).

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Zwei Deutschrap-Neueinsteiger sind auch in den Albumtrends am Start. Dölls "Nie oder jetzt." ist auf Platz neun zu finden. "Mozone" von M.O.030 nimmt Rang 36 ein.

Die finalen Platzierungen gehen am Freitag online. Hier geht's zur Übersicht der Midweekcharts:

Offizielle Midweek Single Top 100 - Musik Charts | MTV Germany

Bleibt up to date und seht als erstes die offiziellen deutschen Charts. Wir bieten euch alles zu den aktuellen Charts: Top 100 Single Charts, Top 100 Album Charts, Hip Hop Charts, und viele mehr.

Offizielle Midweek Album Top 100 - Musik Charts | MTV Germany

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Gib hier deine Meinung zu "Dodi" ab:

"DODI": Was haltet ihr von Shindys Comeback? (Umfrage)

Shindy ist zurück! Das dürfte jeder mitbekommen haben, der die letzten Tage nicht unter einem Stein verbracht hat. Seine erstes musikalisches Lebenszeichen nach zwei Jahren heißt "DODI" und konnte innerhalb kürzester Zeit nahezu drei Millionen Aufrufe bei YouTube verzeichnen.

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Ist zwar nur copy paste aus Amerika, aber immerhin professionell umgesetzt!

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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