Ungehypt & Dope: 5 Deutschrap-Tipps unter 25.000 Klicks

Wer sich vom aktuellen Hiphop-Mainstream ermüdet fühlt, sollte das Genre nicht aufgeben, sondern da suchen, wo sich Rap am wohlsten fühlt: Im Untergrund.

In dieser Reihe präsentieren wir euch regelmäßig eine kleine Anzahl an Untergrund-Künstler*innen, die aufgrund unterschiedlicher Faktoren einen gewissen Reiz ausüben und mehr Aufmerksamkeit verdient haben. Deswegen konzentrieren wir uns auf Musiker*innen, die mit ihren Videos noch unter 25.000 Klicks liegen.

Ind1go & Tym – Bean (prod. Alecto)

Während sich einerseits Leute die Köpfe einschlagen, weil sie sich uneinig sind, ob Animus der richtige Partner für Bushidos CCN4 ist, scheint andererseits die Harmonie eines anderen Duos wesentlich offensichtlicher.

Ind1go (@ind1go089) und Tym (@tym.btm) passen gleich auf mehreren Ebenen perfekt zueinander. Die beiden Herzensbrecher teilen eine Ästhetik, die sich in ihrem Sound, ihren Videos und in ihren Cover-Artworks widerspiegelt. Dabei fangen sie den aktuellen Zeitgeist eines Stils ein, der vor vier Jahren wahrscheinlich noch Cloud-Rap genannt worden wäre.  

So auch auf "Bean", eine Videoauskopplung aus ihrer gemeinsamen EP "Azur", die bereits im März dieses Jahr erschien. Der Track beweist die Stilsicherheit der beiden Künstler und fängt eine sphärische und leicht melancholische Stimmung ein.

"Herzen, sie brechen wie iPhone Displays/ Leben so süß und sie will einen Taste/ Ich drück' Record und ihr drückt Copy-Paste/ No Love für euch, get the f*ck out my Face"

Alecto (@alectobeats) hat den Beat gebaut und produzierte auch schon Tracks für US-Superstars wie Lil Baby. Als Teil der Saucier Squad (@sauciersquad) gehört er zu einem der aktuell aufstrebendsten Producer-Kollektiven in Deutschland.

Auch solo haben Ind1go und Tym schon einige Hits releast. Während Ind1go sich in letzter Zeit auf mystische Weise zurückhält und seine Fans auf Instagram immer wieder mit Snippets zu neuer Musik heiß macht, kündigte Tym seine kommende "Me"-EP für den 1.11 dieses Jahr an.

Blokkboy$ ft. Blanco Panther – BBB (prod. déjà vu)

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass die kölschen Jungs von Blokkboy$ (@blokkboys0221) ihre Stadt im Moment so hart representen wie niemand anderes. Zur Crew gehören die Künstler Cgoon (@cgoon0221), Bada Dinero (@bada_dinero) und Leon Lucci (@lucci0221).

Auf ihrer letzten Single "BBB" mit Blanco Panther (@blancopantherofficial) rappen sie auf einem modernen Trap-Beat über ihren Grind, ihre Verbundenheit zu ihren Brudis und natürlich über ihre Hometown. Produziert ist der Track von déjà vu.

"Ich bin Kölner, das ist 'min jung' und nicht 'mein dicker'"

Ihr letztes Full-Length-Project "Blokkworld" bildet einen Sound, der die Hustler-Mentalität der Straße mit der symphatischen kölschen Grundstimmung auf knallenden Trap-Beats verbindet. Diese Kombination macht die Jungs aktuell einzigartig und spannend.

Allgemein bietet die Kölner Rapszene zur Zeit einen sehr abwechslungsreichen Sound, der von einigen aufstrebenden Künstler*innen getragen wird. Darunter zum Beispiel die Rapper Lugatti & 9ine oder Dennis Dies Das, die auch im Video zu "BBB" zu sehen sind.

Hugo Nameless - Paradies (prod. btgrin)

Hugo Nameless (@hugonameless030) als Newcomer darzustellen, würde auf einer falschen Annahme beruhen. Der Rapper schlug spätestens 2016 Wellen und prägte damals gemeinsam mit Fruchtmax das Sprachbild vieler Kids auf "WKMSNSHG" (Wie kann man sich nur so hart gönnen).

Was viele anscheinend nicht mitbekommen haben: Hugo Nameless ist immer noch am Start und hat sich in den letzten Jahren fest im Berliner Untergrund etabliert. Dabei hat er sich als Rapper weiterentwickelt und auf unterschiedlichen Projekten eine Vielzahl an musikalischen Brettern geliefert. So zum Beispiel auf seinem Kollabo-Mixtape mit $oho Bani "Nase voll, Taschen leer" auf dem viele grimey Banger schlummern, die euch eure Boxen zerscheppern können.

Mit "Paradies" veröffentlichte Hugo Nameless eine Liebeserklärung an das grüne Gold auf einem Beat mit bouncigen Swing, produziert von btgrin. Der Track ist von seinem letzten Album "Frank", das im Juli dieses Jahr erschien. Hier greift er unterschiedliche Stimmungen auf und beweist, dass er seinen Sinn für Humor nicht verloren hat. Insbesondere auf seinem Instagram-Account postet er häufig Content, der regelmäßig ein breites Grinsen hervorruft – Zumindest wenn man auf die Gags steht.

"Meine Mama macht sich Sorgen wegen Weed/ Nur mein Shawty sieht mich gerne, wenn ich zieh'/ Rauche Gorilla Glue, die Augen hängen tief/ Zünd' den Joint an und ich bin direkt im Paradies"

Die P – Alle Reden (prod. Big Roo)

Die P (@mach.platz) hält die Golden-Era-Fahne hoch und zelebriert die Kunst, Boombap-Beats zu zerlegen, wie zurzeit keine andere Rapperin. Auf "Alle Reden" belebt sie den Spirit der 90er mit ihrer woken Einstellung wieder und zweifelt unter anderem die Realness von anderen Rappern an. Das klassische Hiphop-Instrumental ist produziert von Big Roo.

"So viel harte Kerle, doch es fehlen die Beweise/ Fake-Support ist schädlich also mach ich es alleine"

Mit "Alle reden" meldet sie sich nach ihrer 2017 erschienen EP "Bonnität" zurück und wir dürfen auf weiteren kommenden Output der Rapperin hoffen.

Iloveakim – Fenster stehen (prod. Iloveakim)

Iloveakim (@iloveakim) kehrt auf "Fenster stehen" seinen Hiphop-Roots fürs Erste den Rücken zu und bezeichnet den Track selbst als "Bedroom Pop". Auf dem funkigen und tanzbaren Beat, produziert von ihm selbst, rappt und singt der junge Österreicher über einen unerreichbaren Schwarm und spielt mit alten Clichés aus Liebesfilmen der 80er.

"Ich bleib' am Fenster stehen, ich trau mich nicht zu dir/Ich schau von draußen zu wie du dich amüsierst/Du bist so wunderschön, wie du dich bewegst/Dein Schatten tanzt mit mir, doch etwas trennt uns hier"

Während er auf dem Song scheinbar eine neue musikalische Ausrichtung findet, waren seine vorherigen Veröffentlichungen vom trappigen US-Sound inspiriert. So auch sein Album "Freak", auf dem er sich aber auch experimentell zeigt und in großen Teilen an die frühen Songs von Tyler, the Creator erinnert. Die Tracks lebten vor allem aus dem Spaß an der Sache, den er auch in Videos mit seiner Dumbkoif-Crew authentisch rüberbringen konnte.

In einem Interview mit der Juice bezeichnet er diese Songs mittlerweile allerdings als trashy. So wie sein größtes Vorbild Tyler, the Creator wolle er sich regelmäßig weiterentwickeln und neue Stile ausprobieren.

Das Video produzierte unter anderem der talentierte Videograf Chefboicani, der Teil der Dumbkoif-Crew ist und den wir vor Kurzem in einem exklusivem Interview vorgestellt haben.

Kunst statt Kommerz: Chefboicani über sein Video für Yung Hurn, US-Connections & die Faszination für Tyler, the Creator

Rap ist allerspätestens dieses Jahr endgültig im Mainstream angekommen. Anfang des Jahres überholte Capital Bra einen Rekord der Beatles, Hiphop gehört zu den meist gestreamten Genres in Deutschland und in den aktuellen Top 10 der deutschen Single-Charts sind neun Hiphop-Tracks platziert. Wer im musikalischen Mainstream unterwegs ist, will meistens vor allem eines: ordentlich Scheine kassieren.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

jiggedy JOHNSEN fehlt!!
SCHATZ; HEUT ABEND WIRD SPÄT!
https://youtu.be/LH7lLR-Ba5M

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Kunst statt Kommerz: Chefboicani über sein Video für Yung Hurn, US-Connections & die Faszination für Tyler, the Creator

Kunst statt Kommerz: Chefboicani über sein Video für Yung Hurn, US-Connections & die Faszination für Tyler, the Creator

Von Jesse Schumacher am 09.10.2019 - 19:28

Rap ist allerspätestens dieses Jahr endgültig im Mainstream angekommen. Anfang des Jahres überholte Capital Bra einen Rekord der Beatles, Hiphop gehört zu den meist gestreamten Genres in Deutschland und in den aktuellen Top 10 der deutschen Single-Charts sind neun Hiphop-Tracks platziert

Wer im musikalischen Mainstream unterwegs ist, will meistens vor allem eines: ordentlich Scheine kassieren. Da Zeit bekanntlich Geld ist, soll alles im besten Fall auch noch möglichst schnell passieren. 

Die Arbeit an einem Track hört nicht auf, sobald Rapper*innen ihre Lyrics aufgenommen haben. Ein künstlerisches Gesamtwerk ist mehr als nur eine Tonspur und erfordert den Einsatz von vielen Beteiligten. 

An den Texten schreiben oft gleich mehrere Leute. Außerdem müssen Beats produziert, Tracks abgemischt, Cover-Artworks designt und Musikvideos gedreht werden. Drohende Deadlines zwingen die Involvierten zügig zu sein und können den Willen zu kreativen Umsetzungen senken. 

Insbesondere Musikvideos können so zu lieblosen Auftragsarbeiten werden, die als austauschbare Massenware auf YouTube landen. Ausgewählte Luxus-Karren, (viele) leicht bekleidete Frauen und noch ein paar Hochglanz-Aufnahmen von einer Drohne. Zack, fertig: langweiliges 0815-Hiphop-Video. An Budget fehlt es nicht, an Kreativität jedoch häufig schon.

Chefboicani macht es gegen den Trend

Der gerade mal 17-jährige Videograf Chefboicani aus Wien, bildet mit seinen Musikvideos eine Ausnahme zum Trend. Das schafft er, indem er einen eigenen künstlerischeren Ansatz findet, der es ihm ermöglicht, die Stimmung eines Tracks stilsicher und authentisch in einem Video darzustellen. Dabei gilt vor allem: Aus wenig viel machen. 

Chefboicani gehört zu der Generation, die intensiv mit YouTube aufgewachsen ist. Für einige Teenager mit gewisser Vorliebe für Videospiele ist das Aufbau-Spiel "Minecraft" ein beliebter Zeitvertreib, um Langeweile abzubauen. Wie bei wirklich allem im Leben gibt es natürlich auch zu dem Spiel eine unzählige Menge an Videos auf YouTube. 

Es ist also nicht schwer vorstellbar, dass Chefboicani in seinen Anfängen keine Musikvideos für Künstler*innen, sondern Intros und Animationen für Minecraft-YouTuber*innen produziert hat.

"Ich glaube, ich war einer der Einzigen, der in diesen Intro-Videos Rap-Songs verwendet hat. Das hat in mir die Idee geweckt, Musikvideos zu gestalten." 

Chefboicani über Rapper aus Wien

Heute fertigt er keine Intros mehr für YouTuber*innen an, sondern erstellt Cover-Artworks, entwirft Merchandise und produziert Musikvideos für Rapper*innen, mit denen er cool ist. Allen voran für Leute aus seiner "Dumbkoif"-Crew, wie Iloveakim und Künstlern von Sport Records, wie Jonny5. Außerdem besucht er eine Schule für Berufe der visuellen Kommunikation und Medientechnik in Wien.

"Bei Leuten wie Akim oder Jonny ist es so, dass sie sich mit einem Song bei mir melden. Oft hat Jonny schon eine Idee, die wir gemeinsam ausarbeiten. Hinterher tobe ich mich dann in der Post-Production aus und meistens findet er es dann auch cool."

Bei der Zusammenarbeit mit Iloveakim liefe es anders, da sie eh dieselbe ästhetische Vorstellung teilen würden. Als große Inspiration, die seinen Style prägt, nennt Chefboicani vor allem eine Person:

"Einige der wenigen Künstler, die mich wirklich inspirieren, ist Tyler, the Creator. Seine Videos haben mich auch endgültig dazu bewegt, selber Musikvideos zu produzieren."

Die Parallelen zu Tylers kreativem Schaffen fallen besonders bei dem Track „Ganzen Tag im Zimmer“ von Iloveakim auf. Der Song selbst erinnert stark an die Lieder auf Tylers ersten Alben "Bastard" und "Goblin", aber auch das Video knüpft an den Stil von Tyler an. Chefboicani sagt, es sei sein Traum für ihn gemeinsam mit Tyler etwas zu kreieren.

Das Video mit Yung Hurn war ein Tag vor Release fertig

Sein bisher größtes Video hat Chefboicani für Yung Hurn produziert. Der Song "Cabrio" hat aktuell fast zwei Millionen Aufrufe.

Nachdem er eng mit Jonny5 zusammengearbeitet hat und sich ein Portfolio an Videos und Cover-Artworks aufgebaut hat, sei Yung Hurn auf ihn aufmerksam geworden. Als ein gemeinsames Video ein Jahr lang nicht zustande kam, lief plötzlich alles ganz spontan.

 "Das Video habe ich einen Tag vor dem Release der Single fertiggestellt."

An dem Video wird deutlich, wie gut eine minimalistische Herangehensweise funktionieren kann. Für ein erfolgreiches Video braucht es manchmal nur ein paar Aufnahmen und kreative Ideen in der Postproduktion.

Chefboicani sagt, er habe sich gewundert, dass das Video von den Leuten so gefeiert wurde, obwohl es relativ einfach gemacht ist. Trotzdem habe er den Stress einer knapp bemessenen Deadline gefühlt.

Aus Verzweiflung schrieb Chefboicani Rapper*innen auf Instagram an

Ein Werk, das deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen hat, ist sein animiertes Video für den US-Rapper Reese Laflare zum Track "Nostylist". Bevor das Video entstanden ist, sei er verzweifelt gewesen. Er fand keine Rapper in seiner Umgebung, mit denen er arbeiten wollte. Aus dieser Lage heraus, fing er an, Rapper*innen auf Instagram anzuschreiben.

"Ich dachte mir: Was kann schon schieflaufen? Gar nichts. Am Ende hat es sich tatsächlich gelohnt. Unter anderem hat mir Reese Laflare für ein Musikvideo zugesagt. Sowas macht eben das Internet möglich." 

An der Produktion saß er freiwillig und ohne Bezahlung drei Monate lang. Es war sein erstes Musikvideo und dazu noch für einen Künstler aus den USA, den er persönlich feiert. Er sagt, er habe so lange durchhalten können, weil er wollte, dass sein erstes Musikvideo so gut wie möglich wird. Das war ihm wichtig, damit er darauf aufbauen konnte.

Für das Video bekam er Props von Rappern aus Wien. Die waren überrascht, dass er zwar schon mit einen relativ bekannten US-Rapper, aber nicht mit einem deutschen Künstler gearbeitet hatte.

Reese Laflare erwähnte Chefboicani gegenüber dem amerikanischen Musikmagazin The Fader in einem kurzen Artikel zum Video.

Chefboicani ist kein Fan von Auftragsarbeit

Generell nimmt Chefboicani eher selten Aufträge an und dann auch nur von Künstler*innen, hinter denen er wirklich steht. Es gebe sonst nur einen Grund Aufträge anzunehmen: Geld. Die Auftragsarbeit identifiziert er auch als Grund für die Vielzahl an sehr ähnlichen Videos im Rap-Kosmos:

"Die Videos sind teilweise von Leuten produziert, die zwar heftiges Equipment haben und ihren Job schon jahrelang verfolgen, aber nicht hinter der Musik stehen und es nur für das Geld machen."

Chefboicani motivieren aber andere Sachen. Das kreative Ausprobieren und die Möglichkeit, Leute mit coolen Inhalten zu begeistern und zu inspirieren. Er sei nicht für seine frühere Kunst bezahlt worden und produziere immer noch Videos für lau.

"Wenn man versucht immer auf Krampf irgendwelche Aufträge anzunehmen, kann es leicht sein, dass man hinterher in einem Teufelskreis steckt. Die Leute buchen dich dann, aber wollen immer das Gleiche, was du zuvor gemacht hast. Deswegen versuche ich nur Aufträge anzunehmen, bei denen ich eine andere Seite von mir zeigen kann. Ich will zum Beispiel nicht für Leute wie Money Boy Videos produzieren, weil sie eine Ästhetik haben, die irgendwie immer dieselbe ist."

Wenn Chefboicani über die Künstler*innen spricht, mit denen er in Zukunft etwas machen möchte, zeigt sich sein Wunsch, sich in neue Richtungen zu entfalten. Mit Gringo und Xatar zählt er zwei Rapper auf, die es schaffen Straßenrap mit komödiantischen Elementen zu kombinieren. Dieser Stil eröffnet ihm Möglichkeiten für neue Ansätze, die er noch nicht probiert hat.

Der Videograf habe wohl auch schon Anfragen von Universal und Def Jam bekommen. Es sei aber teilweise schwierig, mit solchen großen Labels zu arbeiten – inklusive nerviger Umständen, wie Verträge oder Deadlines. 

Chefboicani glaubt, dass die Industrie immer noch Videografen unterschätzt. Eigentlich ist es nicht gerade üblich, dass die Produzent*innen vom Video namentlich im Titel erwähnt werden. Chefboicani taucht dort jedoch relativ häufig auf. Das komme daher, dass er mit den meisten der Künstler*innen, mit denen er arbeite, gleichzeitig auch befreundet sei.

"Wenn ich für die Leute ein Musikvideo mache und für die ganze Creative Direction verantwortlich bin, ist es selbstverständlich, dass sie mir auch Credits geben und mich zum Beispiel in den Titel schreiben."

Chefboicani will seine Marke "Dumbkoif" etablieren

Neben seinem Dasein als Videograf und Creative Director konzentriert er sich außerdem darauf, seine Marke "Dumbkoif" aufzubauen. Die Marke soll das zusammenfassen, wofür er und seine Homies stehen.

"Dummköpfe sind meistens Leute, die Sachen riskieren, nicht lange drüber nachdenken und was Neues machen wollen. Und das passt genau richtig zu uns. Außerdem ist es ein lustiges Wort."

Passende Klamotten gibt es auf jeden Fall schon, die sollen irgendwann auch zum Kauf erhältlich sein. Vielleicht schafft es Chefboicani, seinen Künstlernamen und seine Marke in ein bekanntes Siegel zu verwandeln, das für Qualität steht. Bisher ist er auf jeden Fall auf einem guten Weg dorthin. 


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)