Mortal Kombat, Vollkontakt: Die 8 coolsten Rap-Referenzen zum Kultspiel

Nicht nur Haftbefehl gibt dir frontal Pushkicks: Die Fighting Game-Reihe Mortal Kombat erfreut sich bei vielen Rappern größter Beliebtheit. Das dürfte vor allem an der kompromisslosen Brutalität der Kämpfe samt blutiger Fatality-Moves liegen, die Mortal Kombat so berühmt-berüchtigt gemacht und den ersten Teilen stets einen Platz auf dem Index gesichert haben. Die neueren Teile wurden nicht mehr indiziert und sind erfolgreicher als je zuvor. Bald soll sogar ein neuer Kinofilm erscheinen. Wir schauen uns um und präsentieren die eindrucksvollsten Rap-Referenzen rund um die Prügelspiel-Reihe.

Haftbefehl – Chabos wissen wer der Babo ist

"Tokat, Kopf ab, Mortal Kombat, Vollkontakt á la Ong-Bak/komm ran, Opfer, du bist Honda, ich Sagat/Nicht link von hinten, ich hau' dich frontal, sakat/Dein Yokuzuna-Sumo f*cke ich mit 'nem Pushkick/Was los, du H*rensohn? Komm wieder, wenn du Luft kriegst"

Die wahrscheinlich bekannteste Mortal Kombat-Line stammt von Haftbefehl. Sie stellt gleichzeitig wohl auch eine der härtesten dar. Aber Haftbefehl namedroppt nicht nur Mortal Kombat, er baut auch noch eine weitere Beat'em Up-Referenz ein: Honda und Sagat sind zwei Charaktere aus den Street Fighter-Spielen. Zusätzlich packt Hafti Abi auch noch einen Ong Bak-Verweis mit drauf. Mehr Kampfsport in weniger Wörtern geht nicht.

Manuellsen packt Mortal Kombat-Hommage aufs "MB ICE"-Cover

Das neue Manuellsen-Album heißt "MB ICE" und zeigt Manuellsen auf dem Cover in einem ungewohnten Look. Falls dir das frostige Design irgendwie bekannt vorgekommen ist, du aber nicht wusstest, was es damit auf sich hat: Es handelt sich auch hierbei um eine Mortal Kombat-Hommage.

Selbstverständlich geht es dabei um den Mortal Kombat-Charakter Sub-Zero. Du weißt schon: Unter null Grad friert es, der brutale Schläger-Fiesling hantiert permanent mit Eis rum und Manuellsens Album heißt "MB ICE" – das passt wie die Faust aufs Auge oder der Eiszapfen durchs Hirn.


Foto:

Cover Artwork: Manuellsen - MB ICE

Der Wu-Tang Clan hackt auf dem Mortal Kombat-Sound rum

"Tunes spit the ****** Mortal Kombat sound/The fake false step make the blood stain the ground"

Es gab mal eine Zeit, da hat der Wu-Tang Clan ununterbrochen Hits gedroppt. Ungefähr zur selben Zeit waren die Mortal Kombat-Spiele auch noch dafür bekannt, einen ganz besonders schrottigen Sound zu haben. Heute ist das natürlich nicht mehr so, aber die ersten Spiele hatten einen wirklich grottigen Klang, und zwar insgesamt.

Genau darauf bezieht sich U-God in seinem Part auf dem Wu-Tang Clan-Klassiker "Triumph". Dazu passt natürlich, dass Mortal Kombat außerdem auch für viel Blut, höllische Charaktere und eine insgesamt fiese Ausrichtung bekannt war. Was heute natürlich immer noch zutrifft. Aber Sound und Grafik sind zum Glück viel besser geworden.

Auch Mac Miller hat zur Mortal Kombat-Fatality angesetzt

"The time continuum, Mortal Kombat finish 'em/Tryna find a balance, reachin' for my equilibrium"

Mac Millers "Diablo" nach dem Tod des Rappers zu hören, fühlt sich ganz besonders unangenehm an. Die Texte über tote Homies, viele Drogen und den ganzen Rest erscheinen jetzt in einem ganz anderen Licht. Nichtsdestotrotz: Auch Mac Miller bezieht sich in "Diablo" auf die Mortal Kombat-Spiele, im Speziellen auf die Fatalities.

Wenn in Mortal Kombat der Kampf entschieden ist, kann dem Ganzen mit einem besonders blutrünstigen Move die Krone aufgesetzt werden. Die Fatalities waren lange Zeit wohl auch der Hauptgrund für die vielen indizierten Teile der Mortal Kombat-Reihe. Was es mit den Entwicklern macht, so etwas zu programmieren, kannst du hier bei Kotaku nachlesen.

Lil Wayne & Drake outen sich als Street Fighter- & Mortal Kombat-Fans

"It's Mortal Kombat tonight, it's Street Fighter today/I'm Major Bison, Drizzy lit like Raiden light up the place"

Dass Street Fighter und Mortal Kombat andauernd in ein- und demselben Atemzug genannt werden, ist natürlich kein Zufall: Es dürften lange Zeit die beiden wohl einflussreichsten Fighting Game-Reihen überhaupt gewesen sein und unzählige Teenager an ihr Lieblings-Hobby herangeführt haben.

M. Bison stellt im Westen den klassischen Endgegner von Street Fighter 2 dar (Random Fun Fact: In Japan hieß so eigentlich Balrog, was aber wegen der Ähnlichkeit zu Mike Tyson – dem der Charakter nachempfunden war – für den US- und Europa-Markt geändert wurde). Raiden stammt aus Mortal Kombat.

Die gemeinsame Tour von Drake und Lil Wayne hieß nicht nur Drake vs. Lil Wayne, sondern auch der komplette Look war den Schriftzügen von Street Fighter II nachempfunden. Das Entwicklerstudio Capcom hat die Tour sogar supportet.

Luciano, Cardi B, Nicki Minaj, Migos & SSIO: Alle lieben Mortal Kombat

Neben Wiz Khalifa, Method Man und Redman, Outkast, IAM, Eko Fresh oder Action Bronson stehen zum Beispiel auch Big Sean, Luciano, Cardi B oder die Migos auf Mortal Kombat. Zumindest tauchen in Texten von all diesen Künstlern Bezüge auf die Beat'em Ups auf.

"Bin nicht krasser, bin brutal/Mortal Kombat, will Kristall/Edelmetall um mein'n Hals"

Ferris MC nennt eines seiner Lieder sogar "Mortal Comeback", Jaysus geht mit "Mortal Kombat" gleich ganz in die Vollen. Ali As macht in "Cobra Kai Dojo Style auch keinen Hehl aus seiner Liebe zu den Games.

"Black shades, Johnny Cage, diamonds go parade/Motorola in the kitchen, whippin' Sonya/My plug look like Pacquiao, his daughter is Kitana"

SSIO hat den Kult-Klassikern direkt ein ganzes Video gewidmet. Das stellt natürlich nicht das Einzige dar, das von den Spielen inspiriert wurde, aber "Unbekannter Titel" bildet den perfekten Schlusspunkt für diesen Artikel.

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Das haltet ihr von Summer Cems Album "Nur noch nice" (Umfrage-Ergebnis)

Das haltet ihr von Summer Cems Album "Nur noch nice" (Umfrage-Ergebnis)

Von Michael Rubach am 14.11.2019 - 20:24

Am vergangenen Freitag legte Summer Cem sein neues Album "Nur noch nice" vor. Wir wollten wissen, wie der Nachfolger von "Endstufe" bei euch ankommt. Konnte Summer an sein Erfolgsalbum anknüpfen?

Die Ergebnisse fallen dabei alles andere als eindeutig aus. Summers Album punktet eher als Gesamtprodukt. Klare Ausreißer nach oben oder unten bilden die Ausnahme.

Die Top 5 euer Lieblingssongs auf "Nur noch nice"

  • 20,8 % - Swish (prod. Young Mesh)
  • 16,0 % - Primetime (Young Mesh & Ghana Beats)
  • 15,6 % - Ghost (prod. Young Mesh & Ghana Beats)
  • 13,3 % - Fatality (prod. Young Mesh & Ghana Beats)
  • 6,1 % - Diamonds (prod. Miksu & Macloud)

Summer Cem hat im Vorfeld des Releases bereits eine Vielzahl von Songs ausgekoppelt. Die aktuelle Video-Single findet ihr letztendlich am stärksten. Für "Swish" gab jeder fünfte User seine Stimme ab. Dahinter liegen "Primetime" und "Ghost" fast gleich auf. "Fatality" mit Beteiligung von Haftbefehl weiß ebenfalls zu gefallen. Ein wenig abgeschlagen auf Rang #5 steht mit "Diamonds" der Track, mit dem Summer Cem den Startschuss für die Promo von "Nur noch nice" gab.

Summer Cems Solosong "Ghost" überzeugt

  • 35,2 % - Ghost (prod. Young Mesh & Ghana Beats)
  • 24,5 % - Fatality ft. Haftbefehl (prod. Young Mesh & Ghana Beats)
  • 13,4 % - Prada Linea Rossa ft. reezy (prod. Young Mesh)
  • 10,9 % - Donatella ft. Farid Bang (prod. Young Mesh)
  • 8,2 % - Farben ft. Bausa (prod. Ghana Beats)
  • 7,8 % - Sky Is The Limit (prod. Young Mesh, Geenaro & Ghana Beats)

Von den Songs, die nicht vor Release der Platte veröffentlicht wurden, gefällt euch "Ghost" am besten. Mehr als jeder dritte "Nur noch nice"-Hörer entschied sich für den Auftaktsong. Auch "Fatality" trumpft erneut auf. Baba Hafts kompromissloser Part kommt an.

Am wenigsten positives Feedback unter den bis zum Release unbekannten Tracks erhält "Sky Is The Limit". Die Kollabo-Songs mit reezy, Farid Bang und Bausa bewegen sich mit minimalen Abweichungen auf einem ähnlichen Niveau.

Haftbefehl & Elias liefern die stärksten Gast-Parts

  • 22,9 % - Haftbefehl
  • 21,0 % - Elias
  • 15,1 % - reezy
  • 11,6 % - Luciano
  • 11,0 % - KC Rebell
  • 6,0 % - Capital Bra
  • 5,9 % - Farid Bang
  • 3,3 % - Gringo
  • 3,2 % - Bausa

Was sich bei den vorigen Ergebnissen schon angedeutet hat, bestätigt sich bei der Wahl zum besten Feature-Gast. Haftbefehl reißt ab. In seinem Part verkündet Hafti unter anderem, dass er eine "Villa in bar" bezahlt und trotzdem in "Classics von Metro" durch Offenbach schlendert – lässig. Knapp dahinter liegt Newcomer Elias, der Summer Cem auf "Bayram" unterstützt. Auf Platz #3 der beliebtesten Feature-Parts ordnet sich Multitalent reezy ein.

Gringo und Bausa konnten in dieser Kategorie am wenigsten Stimmen abgreifen. Ihre Beiträge auf "Yallah Goodbye" und "Farben" gefallen einer überschaubaren Anzahl an Menschen.

Ihr feiert den "Nur noch nice"-Sound

  • 66,4 % - 5 (Nur noch nice)
  • 19,8 % - 4
  • 8,3 % - 3 (Okay)
  • 3,4 % - 2
  • 2,1  % - 1 (Gar nicht meins)

Ihr hattet die Möglichkeit, die Produktion von Summers Album auf einer Skala von eins bis fünf zu bewerten. Der Sound von "Nur noch nice" lässt augenscheinlich kaum Wünsche offen. 66 % sind vollends mit der Beatauswahl einverstanden. Unter anderem haben Young Mesh, Ghana Beats, Miksu und Macloud produziert. Jede fünfte Stimme drückt ebenfalls eine große Zufriedenheit mit den zeitgemäßen Tunes aus. Lediglich 2,0% kommen überhaupt nicht auf die Instrumentale klar.

"Nur noch nice" und "Endstufe" sind ähnlich beliebt

  • 40,7 % - Beide Alben liegen gleich auf
  • 34,5 % - Summers neues Album stellt alles in den Schatten!
  • 24,8 % - "Endstufe" war um einiges besser

2018 hat "Endstufe" gewaltig rasiert. Summers Nachfolger scheint da gut mithalten zu können. Für den Großteil der Community sind die Alben auf einem gleichen Level. Mehr als jeder dritte Vote sieht "Nur noch nice" sogar eine Stufe darüber und attestiert Summer "alles in den Schatten" gestellt zu haben. Fast 25 % erkennen in "Nur noch nice" keinen gelungenen Anschluss an "Endstufe".

Hier kannst du dir das Album komplett anhören:

Nur Noch Nice

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