Samra erklärt, wie es zum Bruch mit Capital Bra kam

 

Samra hat sich mit YouTuber Leeroy Matata zum Interview getroffen. Dabei geht er erstmal auf Capital Bras Track zum Zerwürfnis "Die Augen lügen nie Chico" und den Trennungsprozess des Hit-Gespanns ein. Mit dem Song hat Capi vor fast zwei Jahren einen vorübergehenden Schlussstrich unter die gemeinsame Zeit mit Samra gezogen. Der "Cataleya"-Rapper spricht nun unter anderem über die Gründe für den Bruch und liefert Details zur erfolgten Versöhnung.

Samra & Capital Bra: "Drogen, viel zu viele Drogen"

Samra begibt sich sehr selten in Interview-Situationen. Es sei ihm jetzt jedoch ein Anliegen gewesen, sein Herz einmal vor der Kamera auszuschütten. Dabei kommt er auf die extrem erfolgreiche Karrierephase an der Seite von Capital Bra zu sprechen. Beide hätten "viel gelacht, viel geweint" und seien "miteinander durchgedreht". Nahezu mit jeder Single fand sich das permanent releasende Tag Team vor wenigen Jahren an der Spitze der Charts wieder. Samra umreißt es so: "Wir haben ganz Deutschrap auseinandergenommen. Das waren goldene Zeiten."

Irgendwann war diese Erfolgsgeschichte aber auserzählt. Wie es dazu kam, beschreibt Samra so:

"Viele Leute von außen. Viele Drogen, ich sag's  dir ehrlich.  Drogen, viel zu viele Drogen genommen. Filme. In Berlin bist du in einem Haifischbecken."

Schließlich habe Capital den Song "Die Augen lügen nie Chico" veröffentlicht, was den Bruch besiegelte. "Im Rausch" sei Capi aus Samras Sicht damit zu weit gegangen. Der Track samt Video mit Bildern aus gemeinsamen Tagen hätte so nicht an die Öffentlichkeit gehört: "Dann hat er versucht, mich in ein Bild zu rücken, was nicht schön war." Inzwischen haben die "Berlin lebt 2"-Kollabopartner auf zwischenmenschlicher Ebene wieder zusammengefunden – der Impuls kam offenbar von Capi.

Samra richtet sich an Capital Bra

Capital Bra sei vor Kurzem auf Samra zugekommen. Für die Aussprache ging es laut Samra in die Natur: Bei einem Waldspaziergang habe man die Differenzen aus der Welt schaffen können. Samra wendet sich im Rahmen des Interviews auch direkt an Capital Bra und spricht ihm Mut zu:

"Ich wünsch' dir alle Gute Capi, Bruder! Du bist ein krasser Rapper. Du bist ein guter Mensch. Du kriegst die Kurve so oder so. Ich glaub an dich."

Capital Bra stand zuletzt vermehrt wegen den Unruhen um sein Labels Bra Musik im Fokus. Capital beteuerte, im Angesicht von Gerüchten um ausufernden Drogenkonsum "clean, clean, clean" zu sein. Samra sei aktuell ebenfalls weg von den Drogen und ein "halbes Jahr komplett clean". Im Gespräch mit Leeroy Matata arbeitet er seinen Weg dorthin auf. Angesprochen auf ein mögliches Comeback mit Capital Bra, sagt der "Cataleya"-Rapper: "Kann alles passieren." Er möchte dahingehend nichts ausschließen. Bei ihm seien "die Türen immer offen".

Mit Sido hatte kürzlich ein weiterer Deutschrapstar ausführlich über seine Drogenprobleme gesprochen.

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