R. Kelly: Angeblich Neues S*xtape aufgetaucht

R. Kelly befindet sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die 161.000 US-Dollar Unterhalt, mit denen er im Rückstand war, wurden offenbar von einem Unterstützer des Sängers bezahlt. Damit wurde R. Kelly zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit verhaftet und wieder frei gelassen.

Allzu viel Freude dürfte der RnB-Sänger allerdings nicht an seiner Freiheit haben: Es gibt nicht nur neue Anschuldigungen gegen ihn, es wurde auch ein weiteres Video an die Polizei übergeben, das angeblich R. Kelly bei s*xuellen Handlungen mit minderjährigen Frauen zeigen soll.

Offenbar drittes S*xtape mit R. Kelly aufgetaucht

Das neueste der anscheinend belastenden Videos soll R. Kelly mit zwei jungen Frauen zeigen. Der Mann, der besagte VHS-Kassette entdeckt hat, gibt kurioserweise an, keine Ahnung zu haben, wie das Video in seinen Besitz gekommen ist. Das berichtet zumindest TMZ.

Er habe zunächst gedacht, es handele sich um Aufnahmen eines Konzertes. Auf der Kassette sei der Name R. Kelly vermerkt gewesen. Im Video selbst sei ein Mann zu sehen, der aussehe wie R. Kelly und mit mehreren Frauen s*xuelle Handlungen vollzieht, die minderjährig sein könnten.

Der Anwalt von R. Kelly weist das alles natürlich weit von sich. R. Kelly habe nie Derartiges getan und sei in keinerlei derartigen Videos zu sehen. Vielmehr stelle sich ihm zufolge die Frage, wieso der Mann offensichtlich in Besitz von Kinderp*rnographie sei.

Was die Anwältin des Betreffenden ihrerseits strikt zurückweist: Es handele sich lediglich um eine Einschüchterungstaktik, die R. Kellys Anwalt hier anwende. So sollen mögliche weitere Ziele von R. Kelly davon abgehalten werden, belastendes Material an die Polizei zu übergeben.

Die beiden anderen Videos wurden von Anwalt Michael Avenatti an die Polizei überreicht. Der gibt zu Bedenken, dass es aktuell eine Welle von wenig hilfreichen Trittbrettfahrern gebe. Fünf weitere Videos seien eingereicht worden, die allerdings definitiv nicht R. Kelly gezeigt hätten.

Eines der Avenatti übergebenen Videos war der Auslöser für die Untersuchung gegen R. Kelly wegen s*xuellen Missbrauchs in zehn Fällen. Für die muss sich der Sänger am 22. März erneut vor Gericht verantworten. Wenn er für schuldig befunden wird, kann er zu bis zu 70 Jahren Haft verurteilt werden.

R. Kelly: Anklage wegen s*xuellen Missbrauchs in 10 Fällen

Gegen RnB-Star R. Kelly wurde Haftbefehl wegen s*xuellen Missbrauchs in zehn Fällen erlassen. Dem Sänger wird vorgeworfen,...

SNL parodiert berühmt-berüchtigtes R. Kelly-Interview

Eigentlich wirkt das alles überhaupt nicht witzig. Das CBS This Morning-Interview mit R. Kelly sollte R. Kelly wohl als Opfer inszenieren. Besonders glaubwürdig oder unschuldig wirkt der Sänger darin allerdings nicht, eher im Gegenteil.

Mittlerweile gibt es viele Auszüge aus dem Interview auch auf YouTube. Das komplette Gespräch mit Gayle King hat fast 80 Minuten gedauert und wurde vor Kurzem auf CBS This Morning in ganzer Länge ausgestrahlt.

Saturday Night Live haben nun das Wunder vollbracht, der ganzen Sache tatsächlich etwas Positives abzugewinnen. Die Parodie des absurden Gesprächs kann uns immerhin zum Lachen bringen.

R. Kelly will am Liebsten direkt nur als "Victim" angesprochen werden und fängt immer wieder an zu singen. Es ist schlichtweg großartig:

Robert. #SNL

39.3k Likes, 861 Comments - Saturday Night Live - SNL (@nbcsnl) on Instagram: "Robert. #SNL"

R. Kelly muss wieder hinter Gitter, neue Anschuldigungen & Statements

Die Ereignisse überschlagen sich: R. Kelly war eigentlich vor Kurzem erst wieder auf freien Fuß gesetzt worden, muss jetzt aber schon wieder ins Gefängnis. Offenbar wegen ausstehender Unterhaltszahlungen im Wert von 161.000 US-Dollar. Dazu gesellen sich diverse neue Anschuldigungen, Untersuchungen rund um den RnB-Sänger sowie kuriose Statements, die R.

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Emotionales TV-Interview: R. Kelly bezieht Stellung zu Missbrauchsvorwürfen

Emotionales TV-Interview: R. Kelly bezieht Stellung zu Missbrauchsvorwürfen

Von Michael Rubach am 06.03.2019 - 10:51

In einem TV-Interview äußert sich R. Kelly erstmals ausführlich zu den schweren Vorwürfen, die gegen ihn im Raum stehen. Der RnB-Sänger wurde kürzlich wegen s*xuellen Missbrauchs in zehn Fällen angeklagt. In einem vorab veröffentlichten Auszug eines Interviews mit Reporterin Gayle King vom Sender CBS verteidigt sich R. Kelly.

Hat R. Kelly jemals mit Minderjährigen geschlafen?

Bei dieser Frage antwortet R. Kelly mit einem Verweis auf das laufende Verfahren gegen ihn. Im Detail äußert er sich nicht. Dennoch gibt er eine allgemeine Einschätzung seiner Lage ab.

Die Öffentlichkeit bewerte seine Vergangenheit und vermische die aktuellen Geschehnisse damit. 2008 wurde der Sänger in einem Prozess von den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs und des Besitzes von Kinderp*rnografie freigesprochen.

"People are going back to my past and they’re trying to add all of this stuff now to that, to make all of the stuff that’s going on now feel real to people."

Gleichzeitig unterstreicht R. Kelly mehrfach, dass er den damaligen Prozess gewonnen hat. Eine zweite Verurteilung wegen desselben Tatbestandes sei nicht fair:

"You can’t double jeopardy me like that, it’s not fair. When you beat your case, you beat your case."

R. Kelly disputes sexual abuse allegations in explosive interview

In his first interview since being charged with aggravated sexual abuse, R. Kelly told "CBS This Morning" co-host Gayle King the accusations are lies. The charges involve four women, three of whom were underage at the time of the alleged events.

All die Anschuldigungen, die gegenwärtig von verschiedenen Frauen vorgetragen werden, ordnet R. Kelly als Gerüchte ein. Nichts davon würde der Wahrheit entsprechen. Speziell die Doku-Serie "Surviving R. Kelly" ließ mehrere Frauen zu Wort kommen, die R. Kelly des Missbrauchs beschuldigen.

R. Kelly zeigt sich emotional und kämpferisch

Gayle King konfrontiert R. Kelly mit der Frage, ob er jemals Frauen gegen ihren Willen festgehalten habe. An diesem Punkt appelliert R. Kelly an den gesunden Menschenverstand und richtet sich direkt an die Zuschauer. Unter Tränen hämmert er sich auf die Brust und erklärt, dass er nichts Unrechtes getan habe:

"I didn't do this stuff. This is not me. I'm fighting for my f*cking life."

Nachdem R. Kelly bei einer ersten Anhörung vor Gericht auf nicht schuldig plädierte, kam er für eine Summe von 100.000 Dollar wieder auf freien Fuß. Ein nächster Gerichtstermin ist für den 22. März angesetzt.

Das komplette Interview soll am Donnerstag erscheinen.


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