UPDATE: Gzuz muss offenbar €100.000 Kaution hinterlegen, um frei zu kommen

UPDATE vom 19. Februar:

Gzuz muss offenbar 100.000 Euro als Kaution hinterlegen, um wieder auf freien Fuß zu kommen und sich anschließend dreimal pro Woche bei der Polizei melden. Der Haftbefehl sei bereits gestern Nachmittag wieder ausgesetzt worden, wie die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher berichtet.

Original-Meldung vom 18. Februar:

Gzuz hat schon wieder Ärger mit dem Gesetz: Der Rapper wurde heute von der Polizei verhaftet. Zuerst war er nicht zu einem Gerichtstermin erschienen, woraufhin ein Richter den Haftbefehl erteilt hat. Später soll Gzuz dann doch noch beim Gericht aufgetaucht sein, wo er direkt verhaftet wurde. Das bestätigt die Pressestelle der Polizei Hamburg.

Gzuz kommt erst nicht zum Gericht & wird dann verhaftet

Gerichtstermin verpasst: Eigentlich sollte Gzuz heute Vormittag bei einer Gerichtsverhandlung erscheinen. Was aber offenbar nicht gelungen ist, woraufhin das Amtsgericht einen Haftbefehl (nicht der Rapper) erlassen hat.

Die Polizei habe den Rapper dann gesucht, wie verschiedene Medien berichten. Allerdings sei er "in keiner seiner Wohnungen" anzutreffen gewesen.

Letzten Endes ist Gzuz dann wohl doch noch zum Gericht gekommen, nur eben viel zu spät. Da zu diesem Zeitpunkt bereits der Haftbefehl erlassen wurde, hat die Polizei ihn dort dann direkt verhaftet.

Polizei bestätigt, dass Gzuz heute verhaftet wurde

Das sagt die Pressestelle: Wir haben bei der Polizei Hamburg angerufen, die uns das Ganze bestätigt hat. Allerdings wurde Gzuz nicht festgenommen (wie es die Bild schreibt), sondern verhaftet.

Weil uns das auch nicht hundertprozentig klar war, hat uns die Pressesprecherin der Polizei Hamburg im gleichen Atemzug  direkt auch nochmal der Unterschied zwischen einer Festnahme und einer Verhaftung erklärt:

Für eine Festnahme muss kein richterlicher Beschluss vorliegen, da reicht es, wenn jemand einer Tat beschuldigt wird. Bei einer Verhaftung liegt aber ein Haftbefehl vor, das heißt, ein Richter oder eine Richterin hat sich das Ganze immer bereits angesehen.

Gzuz könnte jetzt in Untersuchungshaft bleiben müssen

Möglicherweise droht Gzuz jetzt eine längere Zeit in Untersuchungshaft. Im für ihn schlechtesten Fall könnte er bis zum nächsten Gerichtstermin in Haft bleiben müssen. Zumindest schreibt das die Bild unter Berufung auf einen Gerichtssprecher.

Die Pressesprecherin der Hamburger Polizei wollte uns das allerdings nicht so bestätigen. Stattdessen hat sie auf die Staatsanwaltschaft verwiesen, wo wir aber bisher leider niemanden erreichen konnten.

Worum ging's? Angeblich sollen Gzuz "Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Sprengstoff- und das Waffengesetz vorgeworfen" werden. Das geht offenbar auf eine Hausdurchsuchung im Jahr 2018 zurück.

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Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Von HHRedaktion am 07.07.2020 - 16:20

Dritter Verhandlungstag für Gzuz: Das 187 Strassenbande-Mitglied hatte heute erneut ein Gastspiel vorm Amtsgericht Hamburg. Dabei sorgten zwei ungeladene Zeugen für ordentlich Wirbel, wie Tag24 berichtet. Der Richter fühlte sich gar wie "bei RTL2".

Drogen- & Waffenbesitz: Zeugen sagen für Gzuz aus

Was wird Gzuz vorgeworfen? Einiges. Verstöße gegen das Waffengesetz, Besitz von Betäubungsmitteln, versuchter Diebstahl und Körperverletzung stehen unter anderem auf der Seite der Tatbestände, die juristisch geklärt werden müssen. Gzuz drohen mehrere Jahre Haft.

Am heutigen Prozesstag ging es auch um ein Video, das Gzuz dabei zeigt, wie er in der Silvesternacht 2018/19 mit einer Schreckschusswaffe in den Himmel schießt. Das Material lud er auf Instagram. Das Problem: Gegen Gzuz wurde 2018 ein generelles Waffenbesitzverbot erlassen. Dieses schließt Schreckschusswaffen mit ein.

An dieser Stelle kam der Vater von Gzuz damaliger Lebensgefährtin ins Spiel. Dieser behauptete, dass es sich bei besagter Waffe um seine handeln würde. Er habe sie nach Angaben von Tag24 im Haus seiner Tochter vergessen. In der Bild ist zu lesen, dass die Waffe der Verteidigung gedient haben soll, da es in der Gegend schon mehrfach zu Einbrüchen gekommen sei. Ursprünglich will der Zeuge die Waffe vor langer Zeit auf einem Dachboden gefunden haben. Der Richter äußerte Zweifel an diesen Ausführungen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet.

Drogenbesitz, Körperverletzung & mehr: Gzuz mal wieder vor Gericht

Die Strassenbande sitzt mal wieder im Gerichtssaal, zumindest einer von ihnen. Nachdem Anfang des Monats Maxwell dran war, musste sich gestern Gzuz vor dem Amtsgericht in Hamburg verantworten. Allerdings ein wenig verspätet, denn der Prozess sollte eigentlich schon im Februar beginnen.

Als nächster unvorhersehbarer Zeuge trat Euniques Freund auf, der zugleich für die Fitness der 187 Strassenbande zuständig ist. Er sagte aus, dass Drogen, die 2018 bei einer Hausdurchsuchung in einer Wohnung von Gzuz gefunden worden sind, ihm zuzuordnen seien. Er habe dort für ein paar Monate gelebt. Dabei bezeichnete er sich als "leidenschaftlicher Kiffer". Anschließend verweigerte er die Aussage und wurde mit einem Ordnungsgeld belegt.

Der Prozess zieht sich jetzt schon länger als ursprünglich angedacht. Das hat auch mit dem Vorgehen von Gzuz' Anwalt zu tun. Dieser hatte allein vier Befangenheitsanträge gegen den Amtsrichter gestellt. Alle wurden abgelehnt. Es stehen wohl mindestens zwei weitere Verhandlungstage bevor. Bei 187-Kollege Maxwell ging die Sache vor Gericht deutlich schneller.

Gerichtsurteil: Maxwell von der 187 Strassenbande muss 20.000 € zahlen

187-Mitglied Maxwell ist vom Amtsgericht St. Georg in Hamburg zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Der 27-jährigen Rapper wurde wegen Waffen- und Drogenbesitz angeklagt. Die Stuttgarter Nachrichten berichten, dass die Richterin sämtliche Vorwürfe im Wesentlichen bestätigt sehe. Hintergrund: Im April 2018 wurde Maxwells Wohnung - nachdem ein Verdacht auf gewerbsmäßigen Drogenhandel bestand - von Polizisten gestürmt.


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