Farid Bang stellt neuen Song mit Ami-Feature vor

Farid Bang macht nach dem Release von "Genkidama" einfach dort weiter, wo er aufgehört hat. Er kollaboriert fleißig mit internationalen Größen des Games. Wie einer Hörprobe auf Instagram zu entnehmen ist, hat sich das Aushängeschild von Banger Musik ein Feature mit Tory Lanez geklärt.

Farid Bang spielt neuen Song mit Tory Lanez vor

Der Düsseldorfer schickt musikalische Grüße aus dem Studio. Wie frisch der vorgestellte Song noch sein muss, demonstrieren die Lyrics. Am Ende von Farids Part ist ein "Rest in peace George Floyd" eingebaut. Der kanadische Sänger und Rapper Tory Lanez übernimmt bei dem Track wohl mindestens die Hook.



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Wer dachte Genkidama ist vorbei? #torylanez #genkidama

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Laut Genius soll der Track "Kaioken" heißen. Damit wäre der Titel eine weitere Anspielung auf das Universum von Dragon Ball Z. Hauptprotagonist Son Goku nutzt die gleichnamige Technik in mehreren Kämpfen, um einen Kraftschub zu erhalten. Welche Dragon Ball Z-Referenzen Farid sonst noch in den Kontext seines Album "Genkidama" gestellt hat, haben wir vor Kurzem zusammengetragen.

7 Dragon Ball Z-Referenzen rund um Farid Bangs "Genkidama"

Mit einer der mächtigsten Attacken, die das Dragon Ball Z-Universum so hergibt, setzt Farid Bang mit seinem nunmehr achten Studioalbum " Genkidama" metaphorisch zur Zerstörung der Deutschrapszene an. Farids große Faszination für die epische Geschichte um den Saiyajin Son Goku schlägt sich dabei rund um die Platte nieder.

Tory Lanez sorgte in der Hochphase der Corona-Krise mit seinem "Quarantine Radio" für ordentlich Furore. Zeitweise hielt der Instagram-Livestream des Kanadiers einen Zuschauerrekord – dann kam 6ix9ine und versammelte fast zwei Millionen Menschen vor den Bildschirmen (inzwischen ist hier der türkische Filmproduzent und Moderator Acun Ilıcalı an der Spitze).

Farid hat noch weitere Kollabos auf internationalem Top-Level ins Auge gefasst. Er ist heiß auf eine Zusammenarbeit im Reggaeton-Bereich. Ein Superstar der Szene hat bereits seine prinzipielle Bereitschaft signalisiert.

Farid Bang will sich Weltstar als Feature klären

Farid Bang ist wie kaum ein zweiter deutschsprachiger Artist in den letzten Jahren auf der Mission, sich diverse internationale Größen auf seine Songs zu holen. Während der große Traum von einem Track mit 50 Cent bislang noch nicht umgesetzt werden konnte, hat er nun erst einmal einen anderen Weltstar im Fokus.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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