George Floyd stirbt durch Polizeigewalt: Reaktionen von 50 Cent, Cardi B, Manuellsen & mehr

Ein Video erschüttert die Welt: Der Afroamerikaner George Floyd wird von einem weißen Polizisten regelrecht hingerichtet. Wenn irgendjemand noch ein Zeitdokument gebraucht hat, um zu checken, wie verwurzelt Rassismus 2020 in unserer Gesellschaft ist – hier ist es. Der Fall macht fassungslos. US-Stars schwanken in den sozialen Medien zwischen Trauer und Wut. Wut gegenüber einem System, das dem Leben eines Mannes mit dunkler Hautfarbe scheinbar keinen Wert beimisst.

Tod durch Polizeigewalt: George Floyd flehte um sein Leben

Es geschieht in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota am helllichten Tag: Ein Cop drückt sein Knie fast zehn Minuten auf den Halsbereich von George Floyd. Die quälenden Rufe des Festgenommenen ignoriert der Beamte mit einer kaum zu ertragenden Ruhe. "Ich kann nicht atmen", bringt der am Boden liegende Mann hervor. Was ebenfalls zu vernehmen ist: "Tötet mich nicht."

Doch George Floyd stirbt kurze Zeit später im Krankenhaus. Es ist ein Tod, der an so einem universellen Wert wie Menschlichkeit zweifeln lässt. Die vier beteiligten Polizisten wurden nach der Tat entlassen. Der Bürgermeister von Minneapolis erklärt in einem Statement etwas, das eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte.

"Es sollte in Amerika kein Todesurteil sein, schwarz zu sein."

Laut SZ habe in der polizeilichen Darstellung der Ereignisse nichts auf die Brutalität des Einsatzes hingedeutet. Die Festnahme soll im Rahmen eines Betrugsfalls erfolgt sein. Letztendlich sind es die millionenfach geteilten Handyaufnahmen, welche den grausamen Tod von George Floyd enttarnen. US-Präsident Donald Trump hat sich bereits eingeschaltet und will sich dafür einsetzen, dass der Gerechtigkeit schnellstmöglich "Genüge getan" werde. Auch das FBI ist für die Ermittlungen hinzugezogen worden.

Snoop Dogg, 50 Cent, Cardi B, LeBron James fordern Gerechtigkeit

Prominente aus der Sport-, Musik- oder Filmbranche zeigen sich in den sozialen Netzwerken erzürnt, bestürzt und ringen mit ihren Emotionen. Sie agieren als reichweitenstarker Arm derer, die sich bei Demonstrationen auf den Straßen Amerikas mit gutem Grund fragen, ob das Leben aller Amerikaner tatsächlich den gleichen Wert besitzt. LeBron James, Snoop Dogg, Cardi B, Meek Mill, Diddy, 50 Cent, Ice-T und viele mehr fordern nun Gerechtigkeit.



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no justice just us

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IT’S NOT US! #GeorgeFloyd

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COMMON on Twitter

BlackLivesMatter: George Floyd. https://t.co/lDfE2L3aC1

Chance The Rapper on Twitter

5PM in honor of #GeorgeFloyd

ICE T on Twitter

They Killed another Brother.. On Video. https://t.co/RnuUqfU5o8

Missy Elliott on Twitter

GeorgeFloyd No family should have to go through this pain of seeing their loved one beg for their lifeIt not right no matter how you look at it

George Floyd hat eine Rap-Vergangenheit

Der verstorbene George Floyd war selbst ein Teil der US-Rapszene. Der 46-Jährige hat seine musikalischen Spuren in Houston hinterlassen. Wie die Zeitung Houston Chronicle schreibt, arbeitete er dort in den Neunzigern mit dem legendären DJ Screw zusammen. Unter dem Künstlernamen Big Floyd sei George Floyd unter anderem auf Mixtapes zu hören.

Tod von George Floyd: Manuellsen, Sugar MMFK & Jerome Boateng äußern sich

Auch in Deutschland sorgt die Tat für Entsetzen. In vielen Insta-Storys gehen Artists auf die Geschehnisse in den Staaten ein. Dass Rassismus nicht an den Grenzen Amerikas aufhört, muss man schließlich nicht gesondert erklären. Manuellsen macht der Tod schlichtweg sprachlos. Sugar MMFK sucht den Dialog mit seiner Community. Credibil lässt seinen Fans die Wahl, ob sie sich die Szene wirklich anschauen wollen. Aus Ahzumjot spricht die bloße Wut. Mit Jerome Boateng ergreift auch ein deutscher Spitzensportler das Wort und betet für die Angehörigen von George Floyd.



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#NOCOMMENT

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alan degeneres on Twitter

ändert die news: es kam kein schwarzer mann nach brutalem polizeieinsatz ums leben. ein schwarzer mann wurde grundlos auf offener straße vor unzähligen zeugen von 4 polizisten ermordet #Minneapolis #GeorgeFloyd #icantbreathe

alan degeneres on Twitter

und jetzt fragt mich bitte nochmal, warum mich mittlerweile der kleinste anflug von rassismus aggressiv macht

Jerome Boateng on Twitter

His name was George Floyd. Say his name. Pray for his family. I Can't believe it happened again, even in broad daylight and while being recorded. #BlackLivesMatter #JusticeForGeorgeFloyd

Ebenso ist das Thema Polizeigewalt in letzter Zeit vermehrt in Deutschland angekommen. Dardan und PA Sports haben hier kürzlich deutlich auf Fälle von Machtmissbrauch aufmerksam gemacht.

PA Sports, Dardan & viele andere prangern Polizeigewalt an

Aktuell machen wieder einmal Fälle von Polizeigewalt die Runde. Besonders zwei Fälle werden gerade angeprangert und auch von Rappern verbreitet. Unter anderem machen sich Dardan und PA Sports gegen den Machtmissbrauch der Staatsdiener stark. Der Aufruf zum Teilen findet großes Gehör. Vielleicht ändert sich ja dieses Mal endlich etwas.

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Wegen eines Fotos: Cardi B droht Blogger mit Schlägen

Wegen eines Fotos: Cardi B droht Blogger mit Schlägen

Von Till Hesterbrink am 04.08.2020 - 12:41

Ein Foto reicht wohl aus, um auf Cardi Bs schwarzer Liste zu landen. Diese Erfahrung machte ein Blogger, der eigentlich eine Cardi B-Fanpage betreibt, nun am eigenen Leib. Er hatte ein vermeintlich unvorteilhaftes Foto des "Bodak Yellow"- Stars gepostet und weigerte sich, trotz Aufforderung durch die Künstlerin, das Bild wieder offline zu nehmen. Daraufhin gab es einige Drohnachrichten von Cardi B höchstpersönlich.

Cardi B: "We know where ya motha stays at"

Cardi fand es wohl überhaupt nicht lustig, dass besagter Blog ein unbearbeitetes Foto von ihr hochlud, welches sie scheinbar ungeschminkt zeigte. Nach der Veröffentlichung wandte sie sich via Instagram an den Betreiber des Blogs und bat darum, dass das Foto aus dem Netz genommen würde. Dieser jedoch verneint die Anfrage, woraufhin Cardi ihm wohl einige wütendende Sprachnachrichten zukommen ließ.

"Spiel nicht mit mir, bevor ich dich finde und dich zusammenschlagen lasse."

("Stop playing with me, before i find you and get your *ss beat the f*ck up.")

Der Blogger verteidigte sich daraufhin und versuchte zu erklären, dass es nichts Persönliches sei. Erst vor Kurzem habe er ein Foto von Cardi Bs Erzfeindin Nicki Minaj gepostet, bei welchem ebenfalls gefordert worden sein soll, dass er es offline nehme. Auch diese Anfrage habe er abgelehnt, gerade weil Nickis Fans immer wieder unvorteilhafte Bilder von Cardi posten würden.

Cardi B vs. Nicki Minaj: Beef eskaliert bei New Yorker Fashion Week

Cardi B und Nicki Minaj, die Ladies an der Spitze des Rap Games zurzeit, hatten bei einer Party im Rahmen der New Yorker Fashion Week einen Streit, der die Spannungen der letzten Monate erstmals körperlich eskalieren lassen hat.

Für die Ehefrau von Migos Offset war das wohl keine ausreichende Erklärung, wie sie in einem darauffolgenden Insta-Livestream erklärte. Sie glaube es würde mehr dahinterstecken, denn dieser Blog würde von jemandem betrieben, der früher eine Fanpage für sie hatte. Als er sich entschied Blogger zu werden, habe sie ihm sogar geholfen und versucht ihn mit den richtigen Leuten zu connecten. Mittlerweile scheint das Verhältnis jedoch angespannt zu sein: Nach ihren Angaben würde der Blog immer dann schlechte Fotos von ihr veröffentlichen, wenn sie nicht schnell genug auf Privatnachrichten antworten würde.

Das Foto sei gar nicht der wahre Grund für den Streit, sie selbst fände das Bild eigentlich ganz süß. Vielmehr ginge es darum, dass Cardi ein Problem mit dem trotzigen Verhalten des Bloggers habe. Sie fühle sich durch ihn benutzt und unter Druck gesetzt. Deswegen habe sie auch so gereizt in den Sprachnachrichten reagiert.

Es ist unklar, wie viel Wahrheit in Cardis Statement steckt. Schließlich drohte sie angeblich auch anderen Instagram-Seiten, die besagtes Bild von ihr posteten.



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More receipts being pulled

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Cardi B & Blogger: Ein altbekanntes Problem

Es ist nicht das erste Mal, das Cardi gegen Blogger vorgeht. Bereits im letzten Jahr stritt sich Cardi B mit zwei Bloggerinnen in aller Öffentlichkeit, nachdem diese in einem Video behaupteten, dass Cardi eine Prostituierte mit Geschlechtskrankheiten sei, die trotz ihrer Schwangerschaft Drogen nehmen würde. Auch hier forderte Cardi erst im Privaten, dass besagtes Video offline genommen werden würde. Als dies abgelehnt wurde, klagte Cardi gegen die beiden Beteiligten, wegen Diffamierung.

Eine der beiden Bloggerinnen, Latasha K, ließ das nicht auf sich sitzen und klagte ebenfalls gegen Cardi, auf eine Schadenssumme von einer Million Dollar. Angeblich habe die Rapperin gemeinsam mit ihrem Umfeld Morddrohungen gegen Latasha ausgesprochen. Aufgrund dessen habe sie nach eigenen Angaben wohl umziehen müssen und leide nun unter einer Angststörung.


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