Kollegah kündigt "Hoodtape Vol. 3" an und äußert sich zu möglichem Karriereende

In der ersten Videoansage zu seinem kommenden Album "Monument" äußert Kollegah sich zu seinen Zukunftsplänen und kündigt ein weiteres Release an, das vor allem langjährige Fans begeistern wird: Zusätzlich zu "Monument" wird Kollegah das "Hoodtape Vol. 3" veröffentlichen.

Zunächst erklärt Kollegah den Albumtitel "Monument". Dieser stehe dafür, dass das Werk "riesig" sei und den Abschluss eines Kapitels sowie den Beginn eines neuen Kapitels darstelle:

"15 Jahre lang habe ich gerappt für euch. Meine Persönlichkeit als Künstler hat sich in 15 Jahren verändert, die ist gewachsen, die hat sich geformt und 'Monument' bildet sozusagen die künstlerische Essenz meines 15-jährigen Schaffens mit Aufschlagung eines neuen Kapitels."

Somit erkläre sich das Doppelalbum. Während das Hauptalbum "Monument" für neue Inhalte, einen neuen Sound und neuen Vibe stehe, schließe sich mit dem dritten "Hoodtape" der Kreis zu seinem künstlerischen Schaffen in den ersten Jahren seiner Karriere. In denen präsentierte er sich fast ausschließlich in "Zuhältertape"- und "Hoodtape"-Manier.

Der dritte Teil sei sein bestes Hoodtape geworden. "Hoodtape Vol. 1" und die dazugehörige "X-Max Edition" erschienen 2010, der Nachfolger war 2016 exklusiv in der "Imperator"-Box erhältlich. Die Mixtape-Reihe zeichnet sich durch eine Hörspielartige Weise aus, bei der ein Song immer zum nächsten überleitet.

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Auf der anderen Seite sei "Monument" sein erstes Album, das komplett auf Realtalk basiere und zudem seine vibetechnisch beste Platte. Das Album habe er zusammen mit Araabmuzik komplett von null auf in New York produziert. Mehr "Hiphop" sei noch keines seiner Alben gewesen. Eine Dokumentation über den Entstehungsprozess erscheine in den kommenden Tagen. In den USA war Kollegah auch mit Scott Storch im Studio:

Kollegah mit Produzenten-Legende Scott Storch im Studio

Kollegah nutzt seinen derzeitigen USA-Aufenthalt nicht nur zum Pokern und Lambo-Fahren, sondern auch produktiv. Der legendäre Produzent Scott Storch hat ein Video auf Instagram geteilt, in dem er neben Kolle am Keyboard steht und offenkundig einen Beat für ihn baut ...

Zudem äußert Kollegah sich zu seinem möglichen Karriereende, das er unter der Woche angedeutet hatte:

"Ich werde nach dem Album so schnell erst mal kein Soloalbum machen, so viel steht schon mal sicher. Ich will keiner der Künstler sein, die sagen: 'Ich mache nie wieder Mucke'. Aber ich werde mich dann erst mal zurückziehen."

Die Aussage, dass er erst mal kein neues Soloalbum bringe, lässt die Fans in den Kommentaren unter dem Video spekulieren, dass "Bossaura 2" mit Sun Diego anstehen könnte. Die beiden hatten sich zuletzt wieder angenähert:

Ist der Weg für "Bossaura 2" geebnet? Kollegah beendet Streit mit Sun Diego

Kollegah scheint den jahrelangen Streit mit Sun Diego endgültig begraben zu haben. In einem aktuellen Interview mit dem Kölner Express äußert sich der Alpha Music-Boss dahingehend ...

Check hier die Videoansage und die erste Videosingle "Dear Lord" ab:

KOLLEGAH - Album Ansage #1

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Kollegah - Dear Lord [Video]

"Fünfzehn Jahre Battle-Rap, fünfzehn Jahre stumpfe Lines/Auf einmal fragen sie: 'Passt das noch in den Rahmen Kunstfreiheit?'"

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Kollegah soll 100.000 € für Jigzaw-Line bezahlen

Kollegah soll 100.000 € für Jigzaw-Line bezahlen

Von Till Hesterbrink am 03.06.2020 - 13:25

Als Kollegah im Sommer 2018 für Jigzaw die 40.000 € Kaution hinterlegte, zahlte er diese nach eigenen Angaben mal eben aus der Portokasse. Jetzt soll das Alpha Music Empire Oberhaupt weitere 100.000 € auf den Tisch legen: Diesmal geht das Geld an die Töchter der Geissen Familie.

100.000 € von Kollegah an die Geissens: Verletzung der Persönlichkeitsrechte

Bereits im November letzten Jahres hatte das Landgericht in Mannheim den Rapper zu dieser Zahlung verurteilt, nun folgte die Urteilsbegründung. An die Töchter Davina und Shania müssen jeweils 50.000 € gezahlt werden. Der Grund ist eine schwerwiegende Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Geissen-Töchter, im Song „Medusablick“ von Jigzaws Album „Post Mortem“. In der Line beschrieb Jigzaw – laut Gericht jenseits der Grenzen der Kunstfreiheit – was er mit den Geissen-Töchtern an deren 18. Geburtstag anstellen würde. Im Prinzip war die Zeile eine Vergewaltigungsfantasie gegenüber Minderjährigen. Die Line ist mittlerweile vom Song entfernt worden.

Kollegah will das Urteil noch nicht akzeptieren

Alpha Music Empire und Kollegah haben schon Revision eingelegt, sodass der Gerichtsstreit nun in die nächste Instanz vor das Oberlandesgericht in Karlsruhe geht. Die Geissens planen trotzdem schon mit dem Geld und verrieten, was mit den jeweils 50.000 € geschehen soll. Das Geld soll in Aktien angelegt werden, um den Töchtern zum 18. Geburtstag ein Auto zu kaufen.

In einer bereits gelöschten Story wünscht der selbsternannte Gönnjamin den beiden Töchtern: "Viel Spaß mit den neuen Wagen und allzeit gute Fahrt".

Für Kollegah ist es allerdings nichts Neues, dass ihn seine Singnings einiges an Geld kosten. Das Lehrgeld, welches er für Jigzaw gezahlt hat, erreicht trotz dieser Strafe immer noch nicht Gent-Level. Dieser hatte damals nach eigenen Angaben einen 400.000 € Vorschuss bezogen, chartete dann jedoch bloß auf Platz 30.


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