Gucken und lernen: So machen Legenden ein Comeback!

Okay, wir wollen kein großes Fass aufmachen und so tun, als hätten 2016 alle Legenden im Rap-Game "Comeback" gefeiert. Aber ein bisschen schon: Hierzulande ist Azad nach sechs Jahren back wie englischer Rücken. In den USA kamen De La Soul nach vier Jahren zurück. Noch viel krasser allerdings ihre Native Tongues-Partner von A Tribe Called Quest. Ihr Album We got it from Here... Thank You 4 Your service ist die erste neue Platte seit 18 Jahren!

18 Jahre sind viel. Viel Zeit, um Fans richtig heiß zu machen. Viel Zeit, um den eigenen Sound zu perfektionieren. Aber es ist immerhin auch eine hohe Messlatte, mit der Künstler bei ihrem Comeback oft und gerne Limbo tanzen. Wer 1998 angesagt war, muss es 2016 nicht auch automatisch sein. Das, was damals für Tribe funktioniert hat, könnte heute langweilig sein...

Aber: Pustekuchen. Die Jungs Q-Tip, Ali Shaheed Muhammad und MC Jarobi liefern ab! Das Album ist ihrem alten Freund und Weggefährten Phife Dawg gewidmet, der leider dieses Jahr verstorben ist und sogar noch musikalisch eine große Rolle auf dem Album spielt.

Die Presse machte Purzelbäume, als sie vom Release eines letzten ATCQ-Albums hörte – und auch, als sie das Album hörte. Es klinge eben "nicht nach 1996, aber auch nicht nach 2016", stellte der amerikanische Rolling Stone fest. Für HiphopDX ist die Platte "eine Erinnerung daran, warum sie zu weltweiter Anerkennung gekommen sind. [...] Sie sind soulig, packend und regen zum Denken an".

Der Tribe hat offenbar nicht verlernt, wie man runde Alben baut. Ganz zu schweigen davon, dass auch eine ganze Menge hochkarätiger (wirklich, ohne Spaß) Geste am Start sind: Zum Beispiel Kendrick Lamar, Kanye West, André 3000, Busta Rhymes, Talib Kweli und Anderson .Paak. Also quasi alles Kinder des frühen ATCQ-Sounds. Achja, und Elton John.

Zum ungestörten Verständnis von all dem empfehlen wir aber, dass du dir einfach mal anhörst, wie grandios We got it from Here... Thank You 4 Your service (Wirrer Name. Die verbliebenen Musiker wissen wohl selbst nicht, was er bedeuten soll. Die Idee stammt offenbar von Phife, also hat man das Album als liebevolle Geste so genannt.) ist.

Wenn du Bock auf das Album, alte Platten oder einfach beides hast: Zieh dir doch einfach unsere allumfassende Filtr-Playlist auf Spotify rein!

A Tribe Called Quest - We Got It From Here...Thank You 4 Your service, a playlist by A Tribe Called Quest on Spotify

The first new album in 18 years! Feat. Whateva Will Be. Plus hear classics Can I Kick It, Electric Relaxation, Award Tour, Scenario, Buggin Out, Jazz (We Got) & more

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Kommentare

"Geste" kek

Gäste vs. Geste, gelle.

warum ist das ein wirrer album name weil du ihn nicht verstehst du experte qarst du eigentlich bei deren letzte album schon geboren alben aus deiner ära heißen dann ja eher get rich or die tryin oder so n bs

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Amber Rose will nicht mehr von Kanye West gemobbt werden

Amber Rose will nicht mehr von Kanye West gemobbt werden

Von Alina Amin am 24.10.2020 - 12:24

Kanye Wests famose Ex-Freundin Amber Rose war kürzlich zu Gast beim "No Jumper"-Podcast von Adam22 und hat sich dort ausführlich über Kanyes Umgang mit ihr unterhalten. Sie erzählt, dass der Rapper sie seit der Trennung vor zehn Jahren regelmäßig mobben und runtermachen würde. Amber vermutet, dass Kanye ein Narizisst sei und erklärt dem Moderator, dass sie von Kanye in Ruhe gelassen werden will.  

Amber Rose will, dass Kanye West sie in Ruhe lässt

Amber berichtet von Kanyes jüngster Wahlveranstaltung und dass er sie dort als "Prostituierte" bezeichnete. Sie selbst würde sich nicht um Kanye und sein Leben scheren und ihr sei schleierhaft, wieso er immer noch in der Öffentlichkeit über sie spreche. Am liebsten würde sie auch in Interviews nicht über ihren Ex-Freund reden – sie wüsste aber, dass die Fragen immer wieder aufkommen. Eigentlich wolle sie nur alleine gelassen werden. 

Die beiden unterhalten sich darüber hinaus auch über einen Kommentar von Kanye aus dem Jahre 2015. Damals war dieser bei "The Breakfast Club" zu Gast, wo er erzählte, dass er nach der Trennung von Amber "30 mal duschen musste". Für sie sei es unerklärlich, wie er solche Dinge nach einer jahrelangen Beziehung sagen könne. Sie sieht hierin ein klares Zeichen von Narzissmus. Adam22 fügt dem hinzu, dass der Kommentar des Chicagoers nach Slut Shaming klang. Im Verlauf des Gesprächs wird sich auch über Kanyes Umgang mit der weiblichen Sexualität unterhalten.

Adam22 erklärt, dass Kanye vor seiner religiösen Erleuchtung der S*x- und P*rnoindustrie sehr offen gegenüber stand. Nun hätte er einen 180 Grad Wechsel gemacht. Amber Rose könne diese Veränderung besonders im Bezug auf Kim nicht verstehen:

"Seine Frau hat einen P*rno. Ich habe immer für Kim eingestanden. Ich meine, sie hat einen Ex-freund, den sie damals geliebt hat und mit dem hat sie ein S*xtape gedreht. Ich weiß nicht, ich finde nicht, dass das eine große Sache ist. Passiert halt im Leben."

('His wife has a porn. I always stood up for Kim. It's like, she had an ex-boyfriend that she loved at the time and she made a sextape. I don't know, it's not a big deal to me, it happens in life.')

Zum Thema Kanye und Donald Trump ist für sie übrigens alles glasklar: "Ich verstehe, wieso er Trump mag. Die beiden sind Zwillinge."

In dem Interview haben die beiden außerdem über das Leben als Mutter, Ambers Projekte und OnlyFans gesprochen:  


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