Bushido, Kollegah & Farid Bang: Was aus den Gaming-Plänen geworden ist

Kollegah und Farid Bang wollten mit ihrer eigenen eSports-Truppe "JBG Gaming" an den Start gehen.  Auch Bushido hatte groß angekündigt, regelmäßig auf Twitch zu streamen und jede Menge coole Aktionen zu starten. Dann gab es da auch noch den gemeinsamen Twitch-Kanal von Mois und Kollegah, auf dem regelmäßig Gaming-Content erscheinen sollte. Wir haben uns gefragt, was eigentlich aus diesen Plänen geworden ist und haben uns angeschaut, wie es heute um die Gamer-Karrieren der Rapper bestellt ist.

JBG Gaming: Was ist aus dem eSports-Team von Kollegah & Farid Bang geworden?

Kein Gamechanger? Auf der gamescom 2018 sind Kollegah, Farid Bang, Mois, Feel und einige andere gemeinsam auf die Bühne gegangen. Dort wurde angekündigt, dass "JBG Gaming" künftig im eSport Welle machen soll. Auf der Bühne haben Farid Bang und Kollegah einige Scherze gerissen, anschließend wurde FIFA gezockt. In einer ersten Bekanntgabe hieß es, dass Erné aka Feel und FlaGGo95 künftig für JBG Gaming spielen.

Dann wurde es ziemlich schnell ziemlich ruhig um JBG Gaming. Der YouTuber Feel erklärt kurz nach der gamescom in einem Video, dass er nicht als eSportler antritt, sondern lediglich als Content Creator. Er hat seine Ankündigung wahr gemacht und veröffentlicht immer noch ab und zu Videos, in denen er mit Kollegah und Farid Bang im Stream zu sehen ist. Beispielsweise beim Zocken des neuen Call of Duty: Modern Warfare.

Best of MODERN WARFARE mit FARID BANG & KOLLEGAH !!

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JBG Gaming selbst hält sich extrem bedeckt auf den eigenen Kanälen. Der Twitter-Account liegt mehr oder weniger brach. Es gibt zwar einige Retweets in unregelmäßigen Abständen, aber das war es dann auch schon. Nichtsdestotrotz existieren mit FlaGGo95 und Furky durchaus zwei aktive Spieler, die offenbar ziemlich regelmäßig FIFA zocken.

Auf dem YouTube-Account von JBG Gaming ist zwar ein bisschen mehr los, aber auch dort passiert eher nur in unregelmäßigen Abständen etwas. Das letzte Video ist fast zwei Monate alt und zeigt ein JBG-Squad in diversen Fortnite-Matches. Dementsprechend sehen auch die Zuschauer- und Abonnentenzahlen aus. Aber zumindest scheint JBG Gaming nicht komplett tot zu sein.

"JBG Gaming": Kollegah und Farid Bang steigen ins E-Sport-Geschäft ein

Wie sie auf Instagram mitteilen, sind Kollegah und Farid Bang nun auch im E-Sport-Bereich präsent. Für ihr frisch gegründetes E-Sport-Team "JBG Gaming" verpflichteten Sie zwei Gamer. Gefällt 54.2 Tsd. Mal, 717 Kommentare - KOLLEGAH (@kollegahderboss) auf Instagram: „Eine neue Ära in der Gaming Welt Freunde !

Kollegah mit Mois: Boss & Baron auf Twitch wurde offenbar beerdigt

Konto existiert nicht mehr: Mois und Kollegah hatten im August des letzten Jahres angekündigt, einen gemeinsamen Twitch-Kanal zu starten. Dort sollten nach langer Planung diverse Aktionen starten, unter anderem mit Spieleklassikern und neueren Titeln. Die Premiere sorgte dann zumindest auch für ein bisschen Wirbel und einen angeblichen, relativ mysteriösen Zuschauerrekord. Aber offenbar wurde das Projekt mit Mois bald wieder zu Grabe getragen.

Jedenfalls existiert der Twitch-Kanal nicht mehr, Kollegah hat einige der Posts dazu von seinen Social Media-Kanälen gelöscht und das Ganze wurde mehr oder weniger einfach totgeschwiegen. Wieso die gemeinsamen Pläne nicht weiterverfolt wurden, können wir nur mutmaßen. Wer Kollegah weiterhin in Livestreams sehen will, muss wohl auf die sporadischen Aktionen von FeelGamingTV hoffen. Aus den von uns prophezeiten Gaming-Momenten wird so nichts.

Kollegah auf Twitch: Welche Gaming-Momente uns erwarten könnten

Gaming ist vielleicht kein direktes Element des Hiphops, aber dennoch zieht es seine Kreise bis in die oberste Etage des Raps. Das hat auch Kollegah erkannt und sich mit dem YouTuber Mois für ein Projekt zusammengetan.

Was passiert auf Bushidos Twitch-Kanal?

Das war der Plan: Bushido hatte sich einige Zeit nach Kollegah und Farid Bang ebenfalls auf der Gamescom gezeigt. Im selben Atemzug wurde angekündigt, künftig Gaming-Livestreams auf Twitch zu präsentieren. Offenbar sollten auch gemeinsame Projekte mit dem YouTuber Montana Black angegangen werden. Eine Weile hat Bushido dann auch ziemlich viel gestreamt.

Aktuell ist nichts zu sehen. Wer gedacht hätte, dass Bushido aktuell fleißig WoW Classic zockt, liegt offensichtlich falsch. Wenn er es spielt, streamt er es jedenfalls nicht mehr live auf seinem Twitch-Kanal. Der existiert zwar immer noch, aber dort tut sich seit Monaten nichts mehr. Zusätzlich wurden offenbar die meisten Videos verborgen, gelöscht oder offline genommen. Es gibt allerdings noch einige Clips aus seinen Streams zu sehen.

Nach Kollegah & Farid Bang: Auch Bushido erschließt den Gaming-Markt

Bushido ist vor ein paar Tagen unter die Live-Streamer gegangen. Seine Begeisterung für Games teilt der EGJ-Boss in Zukunft häufiger auf dem Videoportal Twitch.

Snoop Dogg als Alternative: Gangsta Gaming League

Auf dem Twitch-Kanal von Snoop Dogg ist momentan wohl die meiste Action, was Gaming und Rapper angeht. Da wird zwar ziemlich regelmäßig, allerdings vor allem Madden NFL gestreamt. Der Doggfather hat vor einiger Zeit seine Gangsta Gaming League gegründet und scheint die Sache auch relativ ernst zu nehmen.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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