Nach Kollegah & Farid Bang: Auch Bushido erschließt den Gaming-Markt

Bushido ist vor ein paar Tagen unter die Live-Streamer gegangen. Seine Begeisterung für Games teilt der EGJ-Boss in Zukunft häufiger auf dem Videoportal Twitch.

Zur Einstimmung zockte er mit seinen Fans eine Runde World of Warcraft. Eifrige Zuschauer wie der YouTuber Fumse haben auch schon ein Best-of der Aktion zusammengeschnitten:

Bushido spielt World of Warcraft auf Twitch!Bushido trifft MontanaBlack!Ansage Kollegah und Mois!

Bushido spielt World of Warcraft auf Twitch!Bushido trifft MontanaBlack!Ansage Kollegah und Mois! Bushido hat gestern am 22.08.2018 seinen ersten Twitch Livestream zum besten gegeben und hat dort World of Warcraft gespielt,über Montana Black geredet,eine Ansage an Mois und Kollegah gemacht und vieles mehr. Hier seht ihr ein Highlight Video dazu.

Vor ein paar Wochen starteten Kollegah und YouTuber Mois mit "Boss & Baron" ein ähnliches Projekt. Auch sie ließen ihre Fans an ihren Gaming-Aktivitäten teilhaben. Inzwischen hat sich das Engagement von Kollegah in diesem Bereich sogar ausgeweitet. Auf der Gamescom präsentierte er mit Farid Bang sein eigenes E-Sport-Team "JBG Gaming".

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Bushido scheint ebenso geschäftstüchtig unterwegs zu sein und liefert mit einem Foto von der Gamescom Hinweise auf mehr Content aus diesem Bereich. Er zeigt sich dort mit dem YouTuber MontanaBlack, der in Deutschland als einer der größten Live-Streamer gilt.

Geiler Typ, geiler Tag. Danke an alle, die uns so nett auf der Gamescom empfangen haben. Danke an @montanablack freu mich auf unsere kommenden Projekte

Gefällt 123.8 Tsd. Mal, 1,183 Kommentare - Bushido (@bush1do) auf Instagram: „Geiler Typ, geiler Tag. Danke an alle, die uns so nett auf der Gamescom empfangen haben. Danke an..."

Der Beschreibung des Bildes ist zu entnehmen, dass Bushido sich auf die "kommenden Projekte" freut. Eine Zusammenarbeit zwischen dem frischen Twitch-User und dem erfahrenen Streamer deutet sich an. Dabei dürfte es sich eher nicht um eine musikalische Kollabo handeln.

Selbst einen gemeinsamen Stream mit Kollegah und Mois schließt Bushido nicht aus. Es sei "kein Ding der Unmöglichkeit", wie er auf Twitch angibt. Das ist insofern bemerkenswert, als dass "JBG 3" von Kollegah und Farid Bang voller Battle-Lines gegen Bushido und das EGJ-Camp steckt. Sogar die WoW-Leidenschaft von Bushido wurde explizit ins Visier genommen. Einem virtuellen Zusammentreffen steht das offensichtlich nicht im Weg.

Den kompletten Twitch-Stream von Bushido kannst du hier sehen. Dein Wissen rund um Hiphop in Videospielen kannst du in unserem Quiz testen:

Rap & Videospiele: Wie gut kennst du dich mit Hiphop in Games aus? (Quiz)

Von David Molke am 20.07.2018 - 16:46 PA Sports hatte es im Vorfeld mehrfach angekündigt, gestern war es dann soweit: Er hat mit "Guilty 400" einen siebzehnminütigen Disstrack gegen seinen ehemaligen Weggefährten KC Rebell veröffentlicht. Der hat mittlerweile auch schon mit einem Statement reagiert, in dem er unter anderem seinen Weggang von Banger Musik bestätigt.

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Kommentare

es wird immer absurder. die sog. kultur besteht nur noch aus opportunem geschäftsgebaren. es ist zwar nichts dagegen einzuwenden, dass ein künstler seinem hobby nachgeht und daraus noch ein wenig kohle nebenbei macht. aber dass man diesen vorgang bei einem "kulturmagazin" als relevant einstuft und darüber berichtet und dass ab jetzt jeden zweiten tag ein neuer sisha tabak veröffentlicht oder gamer gesignt wird.....
irgendwas zwischen kotzen und fremdscham

Vergiss nicht die Schuhe, mittlerweile die nächste hiphop-Disziplin laut hhde. Hiphop ist zur peinlichsten mainstream-kinder-sellout-kultur aufgestiegen. Vielen Dank toxik und Fanboy-Gefolgschaft!

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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