Was hat Apache 207 studiert? Wie groß ist er? 5 Fragen, die Fans ständig stellen

Apache 207 ist im Eiltempo maximal "Fame" geworden. Ein Interview hat das tanzbeinschwingende Phänomen bisher noch nicht gegeben. Doch die Fans stellen natürlich Fragen und wollen mehr über den Künstler in Erfahrung bringen, dem es gelingt, in seiner Release-Woche mit Auszügen aus Kinderliedern die Charts zu dominieren. Welche Informationen anhand der Google-Autovervollständigung besonders begehrt sind, kannst du hier (mit den passenden Antworten) nachlesen.

Wie groß ist Apache 207?

Wie groß ist Apache 207
Wie groß ist Apache 207

Beginnen wir mit einer sehr offensichtlichen Frage. Wenn man sich Apache anschaut, erkennt man schnell, dass dieser Mann keine Probleme damit haben dürfte, ins obere Regal zu greifen. Doch wie groß ist er genau? Darüber gibt einerseits Apaches Labelboss Bausa in einem Gespräch mit Capo Auskunft.

"Er ist ein sehr großer Junge. Er ist zwei Meter."

Andererseits thematisiert Apache seine Körpergröße auf dem Track "2 Minuten" selbst. Er stellt sich dort die Frage:

"Und wie kann es sein, dass dein Lächeln meine zwei Meter schwach macht?"

Wer hat Apache 207 entdeckt?

Wer hat Apache entdeckt
Wer hat Apache entdeckt

Seinen Erfolg hat Apache wohl vor allem seinem Talent zuzuschreiben. Die ersten Songs veröffentlicht er noch ohne Label im Rücken über die Vertriebsplattform Spinnup. Seine Debütsingle "Kleine H*re" erschien am 1. Juni 2018. Produziert wurde der Song von Kostas Karagiozidis, der im Laufe seiner Karriere bereits mit Künstlern wie Kurdo, PA Sports, KC Rebell, Kollegah oder Fard zusammengearbeitet hat.

Wie RAF Camora letztes Jahr per Insta-Kommentar verriet, hätte er Apache gerne schon frühzeitig bei sich unter Vertrag genommen. Der Kontakt sei 2018 durch Hadi El-Dor hergestellt worden. Dieser habe Apache auch als Signing ins Spiel gebracht. Da RAFs Fokus jedoch auf der Arbeit an "Palmen aus Plastik 2" lag, kam kein Deal zustande.

Warum Apache 207 nicht von RAF Camora gesignt wurde

Apache 207 rasiert im Moment wie kein anderer: Millionen Klicks auf YouTube und aktuell 3 Songs in den Top 10 Singlecharts machen den Künstler zum wahrscheinlich gehyptesten Deutschrapper der Stunde.

Letztendlich hat Bausa den Zuschlag von Apache erhalten. Im Talk bei einer Runde Capo Caraoke erklärt Baui, im "guten alten Internet" auf Apache aufmerksam geworden zu sein. Dann ging alles ganz schnell. Apache steht seit 2019 bei TwoSides unter Vertrag.

Was hat Apache 207 studiert?

Was hat Apache studiert
Was hat Apache studiert

Apache hat eine Universität besucht: Diese Info hat das Management des 22-Jährigen gegenüber dem Portal Ludwigshafen24 ausgeplaudert. So war Apache ganze zwei Semester auf dem Campus der Uni in Mainz anzutreffen.

 "Er hat nach dem Abitur im Frühjahr 2017 in Mainz zwei Semester lang Rechtswissenschaften studiert."

"Um keine halben Sachen" abzuliefern und vollends auf die Karte Musik setzen zu können, hat Apache das Akademiker-Dasein vorerst auf Eis gelegt. Wie wir heute wissen, war das sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Lange Zeit hielt sich das Gerücht, er hätte eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker begonnen. Das entspricht trotz "Roller"-Leidenschaft jedoch nicht den Tatsachen.

Was bedeutet 207?

Was bedeutet 207
Was bedeutet 207

Über die 207 in Apaches Künstlernamen lässt sich nur mutmaßen. Der schweigsame Chart-Stürmer könnte sich auf den Bundestagswahlkreis seiner Heimatstadt Ludwigshafen beziehen. Auch wird Apaches zentimetergenaue Körpergröße mit der Zahlenfolge zum Beispiel auf gutefrage.net in Verbindung gebracht. Doch wie Deutschraps Miroslav Klose uns schon einmal in einem knappen Statement darlegte:

"Ich bin ein Künstler. Kunst gibt keine Antworten. Kunst stellt Fragen."

Wo wohnt Apache 207?

Wo wohnt Apache 207
Wo wohnt Apache 207

Es liegt in der Natur der Sache, dass Apache kaum weitere Details über sein Privatleben preisgibt. Eine Insta-Story betitelt er vor ein paar Wochen mit "Home". Alles an der Sequenz erinnert an die Hood, die im Video zur Single "Famous" gezeigt wird und auch häufiger auf Apaches Instagram präsent ist. Eine Adresse in Ludwigshafen am Rhein scheint trotz der Entwicklung zum Deutschrapstar weiterhin der persönliche Rückzugsort des 22-Jährigen zu sein.

"Es versteht sich von selbst, dass er niemals seine Hood verlässt / Wegen paar Kröten mehr in seiner Lederbauchtasche"

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Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Apache 207 kein Rapper? Was Farid Bang dazu sagt

Von Alina Amin am 25.02.2021 - 16:47

Apache 207 ist schon nach den ersten Jahren seiner Rap-Karriere in den obersten Rängen der hiesigen Szene angekommen. Mit seinen melodischen Hits erreicht er regelmäßig astronomische Zahlen und gilt aktuell als einer der erfolgreichsten Künstler des deutschsprachigen Musikmarkts. Trotz dessen findet die Diskussion, ob der Ludwigshafener tatsächlich Rapper sei, in der Deutschrap-Community kein Ende. Jetzt äußert sich auch Farid Bang zu dem omnipräsenten Thema.

Farid Bang über die Frage, ob Apache 207 ein Rapper ist

Farid Bang stellt in seiner Instagram-Story infrage, was ein Künstler sei, der seine Texte nicht schreibt, wenn man schon davon ausginge, dass Apache kein Rapper sei. Die Debatte um Apaches Rapqualitäten wird weit über die YouTube-Kommentarspalten hinaus geführt.

Viele Größen der Deutschrapszene scheint die Frage umzutreiben, ob Apache 207 als Rapper zu betrachten ist. Für Bonez MC stand Ende 2020 fest: "Künstler kein Rapper". Auch Fler kommt in einem Interview bei 16bars zu dem Ergebnis, dass Apache "in dem Sinne kein Rapper" sei. Die Musik des 2-Meter-Hünen bedient sich hörbar verschiedensten Einflüssen.

Daran, dass Apache 207 rappen kann, dürfte jedoch kein Zweifel bestehen. Farid fragt sich nun, worauf es hinausliefe, wenn Apaches Musik durch dessen Herangehensweise nicht mehr als Rap durchginge.


Foto:

Instagram / @faridbangbang

Der Banger stellt in den Raum, ob dies nicht mindestens gleichbedeutend damit wäre, jemanden aus dem Rapgenre auszuschließen, wenn die Lyrics zugeliefert werden. Er zieht damit einen Vergleich zu einem ebenso ausgiebig diskutierten Thema, dem Ghostwriting.

Ende letzten Jahres wurde die allgegenwärtige Diskussion wieder aufgerollt, nachdem Shirin David ihre "Babsi Bars" veröffentlichte. Es ging damals einerseits um Credits, andererseits auch um die generelle Praktik des Ghostwritings. Viele Rapfans vertreten die Position, dass Rap-Künstler*innen auch selbst für ihre Lyrics verantwortlich sein sollten. Dennoch gehört es inzwischen zur gängigen Praxis, dass Rap-Texte in Gemeinschaftsarbeit entstehen. Wie Farid das selbst sieht, erklärt er in seiner Story nicht.

Apache selbst hat zu dem Thema eine klare Haltung. Ob andere Leute ihn als Rapper bezeichnen oder nicht, scheint ihm gleichgültig zu sein. In seinem Song "28 Liter" erklärt der 23-Jährige:  

"Egal, ob du mich einen Rapper nennst, du Piç, darauf pfeif' ich"


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