Animus' Sichtweise: So lief der Studioangriff mit Manuellsen ab
Manuellsen & Animus

 

Animus lässt im "Der Animus Podcast" aktuell seine Karriere Revue passieren und ist nun an dem Moment angekommen, als es zur physischen Auseinandersetzung mit Manuellsen und dessen Entourage kam. Im Talk mit Comedian Nizar legt Animus dabei seine Sicht auf die Dinge dar. Er berichtet, wie er die Vorgeschichte und das Aufeinandertreffen wahrgenommen hat. Animus' Sichtweise auf den Studio-Angriff weicht dabei deutlich von Manuellsens Berichten ab. Der hatte in früheren Interviews bereits erzählt, wie das Ganze aus seiner Sicht abgelaufen war.

Animus: So kam es zum Streit mit Manuellsen

In den beiden neuesten Podcast-Folgen geht es um den Angriff auf Animus in Gorex' Studio vor knapp drei Jahren. In der ersten Folge erzählt Animus, dass der Streit zwischen ihm und Manu eigentlich einer Auseinandersetzung zwischen ihm und Manus damaliger Frau entsprang.

Sie und Animus wären früher mal bei Facebook befreundet gewesen, hätten dort jedoch nicht sonderlich viel Kontakt miteinander gehabt. Manu hätte ihn darauf einmal angesprochen und Animus habe ihm das daraufhin auch so geschildert. Dass er danach sogar noch auf die Hochzeit der beiden eingeladen wurde, ist für Animus ein Beweis, dass es eigentlich kein Problem gegeben hätte.

Animus wirft Manuellsens Ex-Frau nun vor, dass sie alte Chatverläufe manipuliert und dann auf Instagram gepostet habe, um Animus "schlecht" aussehen zu lassen. Daraufhin habe der Heidelberger wiederum Bilder von ihr auf seinem Account gepostet, wo sie sich in seinen "Augen ungünstig zeigt". Animus hatte damals unter anderem auch kritisiert, dass Manus Ex-Frau im Bikini in dessen Musikvideo aufgetreten war.

Dies habe angeblich zu einem großen Streit im Hause Manuellsen geführt. Um die ganze Sache zu klären, soll Manu dann erfolglos versucht haben, Animus in Hamburg anzutreffen. Im Folgenden gab es dann wohl einen Klärungsversuch und beide Parteien löschten die jeweiligen Instagram-Posts gegen den anderen. Trotzdem soll der Streit nicht aus der Welt geschafft gewesen sein und Animus will von mehreren Seiten Warnungen bekommen haben, nicht unvorbereitet nach Gelsenkirchen zu reisen. Er wollte nach eigenen Angaben allerdings keine Leute involvieren, weil er zuvor in einer Instagram-Ansage gefordert hatte, dass Manuellsen alleine zu ihm kommen solle, wenn er etwas klären wolle. Er sei der Meinung gewesen, dass er dann sein Gesicht verlieren würde, wenn er auf einmal Leute mitbringe. Gleichzeitg gesteht sich Animus ein, "naiv" gewesen zu sein und unterschätzt zu haben, was seine Aussagen bei Manuellsen auslösen würden.

Dem wirft er vor, dieser hätte den Streit nicht über "die Rocker" klären können und stattdessen die "K*naken-Karte" gewählt:

"Vielleicht waren das auch Jungs, die selber Bock hatten. Weil du weißt, nichts ist für K*naken von der Straße geiler, als auf einen Rapper einen Film zu machen. [...] Was gibt es Besseres als an einem Dienstag oder Montag oder Sonntag einen Rapper zu opfern?"

Animus: So lief der Studio-Angriff ab

In der zweiten Folge geht es dann um den "legendären Stuhl" und den Angriff auf Animus. Der schildert das Ganze so: Wenige Minuten, nachdem er bei Gorex im Studio angekommen sei, hätte er von draußen bereits gehört, dass er rauskommen soll. Vor dem Studio hätten schon vier Leute auf ihn gewartet.

An der Stelle wiederholt Animus noch einmal, dass Manuellsen ein Messer in seiner Hand gehabt haben soll. Manuellsen selbst hatte in seiner Darstellung immer behauptet, der Gegenstand in seiner Hand wäre ein Handy gewesen. Animus will Manu dazu aufgefordert haben, das Messer wegzuwerfen, dann wäre er auch runtergekommen. Insgesamt soll "die Tat" fast eine Viertelstunde lang gewesen sein. Das kurz darauf im Internet aufgetauchte Video vom Angriff wurde jedoch auf knapp zwei Minuten runtergeschnitten, so Animus. Das sei laut seiner Aussage auch der Grund, warum er in dem Video so bedrückt aussehe – weil aus den 13 Minuten nur die Stellen reingeschnitten worden seien, in denen er des Streits schon müde gewesen wäre.

Manuellsen sei nämlich nicht die Treppe zu ihm hochgekommen und er habe nicht runtergehen wollen. Irgendewann soll Manu dann zu seinen Kollegen gesagt haben, dass sie auf den Streit scheißen und wieder gehen sollen. Daraufhin seien alle vom Hof und Animus wieder zurück ins Studio gegangen. Ohne abzuschließen.

Allerdings hätten draußen derweil "die Libanesen [einen] Ausraster gekriegt", weil Manuellsen sich angeblich nicht in die Konfrontation mit Animus getraut hatte. Um ihr Gesicht nicht zu verlieren, hätten sie kurzerhand entschieden, auf eigene Faust das Studio zu stürmen:

"Für die war das so: Weil er sich nicht getraut hat, das Ding durchzuziehen, was er angekündigt hatte, ich noch zu ihm sage 'Werf das Messer weg und komm her' und er traut sich nicht, haben die sich ja blamiert. Du gehst zu viert dort hin, angeblich um 'ne Sache durchzuziehen. Und der Typ, wegen dem du hingegangen bist, traut sich nicht."

Im Studio sei Animus dann direkt von zwei Leuten konfrontiert worden, von denen einer ihm direkt "volle Kanne ins Gesicht" geschlagen hätte. Manuellsen und der Kameramann seien derweil nicht mit im Raum gewesen. Die zwei Typen sollen dann weiter auf ihn eingeschlagen haben, als er auf den Stuhl gefallen war. Wie es dann weiterging will Animus erst im kommenden Podcast verraten.

Bis dahin bietet er jedoch "Dubai-Money" für das ungeschnittene Video des Vorfalls sowie für ein weiteres Video von Manuellsen.

Eine direkte Antwort von Manuellsen gibt es noch nicht. Animus Darstellung der Geschenisse unterscheidet sich damit deutlich von der von Manu. Der hatte kurz nach dem das Video öffentlich wurde mit Rooz über die Auseinandersetzung gesprochen. Das Video könnt ihr euch hier anschauen:

Kategorie

Groove Attack by Hiphop.de