Lil Wayne will 53 Songs in einer Nacht recordet haben

Dass Lil Wayne als einer der kreativsten Rapper überhaupt in die Geschichte eingehen wird, dürfte unbestritten sein. Das beweist ein Blick auf Weezys fulminante Legacy. Doch wie kann man sich so eine Studio-Session bei ihm vorstellen? Laut Lill Wayne läuft das Ganze fast unglaubwürdig produktiv ab.

Lil Wayne sagt, er hat 53 Songs in einer Nacht gemacht

Im kurzen Talk mit MTV Fresh Out wurde der US-Rapper gefragt, wie viele Songs er eigentlich noch so rumliegen habe. Die Moderatorin Jamila Mustafa stellte zunächst die Zahl 80 in den Raum. Daraufhin machte Lil Wayne einen extrem perplexen Gesichtsausdruck und klärte sie darüber auf, wie sehr sie daneben liege.

Nach Weezys Ausführungen ist die erste Schätzung schon fast die Menge, die er bei einem nächtlichen Studioaufenthalt zusammenbringt: "Ich habe in dieser Nacht 53 Songs gemacht", erklärt er in Hinblick auf eine vergangene Session. Wenn er auf seine Arbeitsergebnisse sehe, müsse er das Gefühl bekommen, produktiv gewesen zu sein.

Insofern das ungefähr der Gradmesser ist, bekommt man ein Gespür dafür, wie viele unreleaste Lil Wayne Songs theoretisch noch existieren müssten. Die Behauptung passt zu der Aussage, die der US-Star erst Anfang Februar tätigte. Im Interview mit Zane Lowe berichtete er, dass er Material für sage und schreibe 20 Alben in der Hinterhand habe.

Lil Wayne hat angeblich noch 20 Alben in der Hinterhand

Lil Wayne blickt offensichtlich sehr zuversichtlich in die Zukunft. Der Rapper arbeitet quasi ununterbrochen. Das hilft ihm nicht nur dabei, permanent im Augenblick zu leben. Es bringt Lil Wayne auch in die bequeme Position, der Konkurrenz voraus zu sein: Angeblich hat er schon genug Material für 20 weitere Alben zusammen.

Ein ähnlich hohes Produktions-Niveau hat zu Lebzeiten wohl Juice WRLD an den Tag gelegt. Auch von Seiten des im Dezember verstorbenen Rappers heißt es, dass schiere Massen an Musik aufgenommen wurden.

Juice WRLD soll Songs für über 100 Alben hinterlassen haben

Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis neue Musik von Juice WRLD erscheint. Wie das Portal TMZ in Erfahrung gebracht haben will, sollen 2000 (!) bisher unveröffentlichte Tracks vorliegen. Nun werde diskutiert, wie man mit der riesigen Menge an Material umgeht.

Lil Waynes aktuelles Album "Funeral" erschien vor ein paar Wochen. Zuletzt droppte Weezy ein sehenswertes Video zum Track "Mama Mia":

Lil Wayne - Mama Mia [Video]

Lil Wayne droppt zum Track "Mama Mia" ein frisches Video. Der Song befindet sich auf dem Album "Funeral". Weezy huldigt dabei dem Wu-Tang Clan, fährt eine reich gedeckte Tafel auf und schart zudem eine Vielzahl von Tänzern und Tänzerinnen um sich. Bestes Entertainment.

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Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Von Till Hesterbrink am 23.09.2020 - 12:32

Snoop Dogg hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Donald Trump aus dem Weißen Haus zu kriegen. Damit das gelingt, mobilisiert er nun seine über 50 Millionen Instagram Follower, im November wählen zu gehen. Gemeinsam mit zwei gemeinnützigen Organisationen bietet er einen schnellen Weg an, sich für die Wahl registrieren zu lassen.

Snoop Dogg: "Ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen"

Auf Instagram kündigte Snoop Dogg gestern den Start seiner Kampagne an, die den Namen "Vote with Snoop" trägt. Er schrieb, dass ihn #BlackLivesMatter und Polizeigewalt dazu bewegen würden, dieses Jahr an die Urne zu gehen. Zu dem Bild postete er einen Link, der zu Rock The Vote führt. Eine Organisation, die Hilfe bei der Wahl-Registrierung anbietet.

In einem HiphopDX vorliegenden Pressetext führt der Doggyfather genauer aus, was ihn zu diesem Schritt bewegte.

"Wenn ich mir anschaue, was aktuell in der Welt passiert, dann ist mir klar, dass wir umgehend etwas ändern müssen und nicht nur träge rumsitzen können, [...] Ich nutze meine Stimme und meinen Einfluss, um die Leute wissen zu lassen, dass ihre einzige Chance rauszugehen und zu wählen ist."

("As I'm looking around at what is happening in the world right now, I know that we need to make an immediate change and we can't sit back idle, [...] I'm gonna use my voice and Influence to let people know that the only option is to get out and vote.")

Snoop Dogg ist seit seiner Wahl 2016 ein offener Gegner Trumps und ließ bislang kaum eine Chance ungenutzt, um sich gegen den unliebsamen Präsidenten auszusprechen. 2017 veröffentlichte er gemeinsam mit BADBADNOTGOOD und Kaytranada den Track "Lavender". Im zugehörigen Video trat ein Trump-Double auf, welchem Snoop Dogg eine Waffe an den Kopf hielt. Dies sorgte für eine Reaktion Trumps, der sich über das vermeintlich geschmacklose Video echauffierte.

Snoop Dogg hatte im Juni dieses Jahres angegeben, bislang noch nie in seinem Leben gewählt zu haben. Diese Wahlperiode wolle er das jedoch ändern, da sein Vorstrafenregister nun endlich erloschen sei. In einem Interview mit Big Boy er erklärte er, mit Donald Trump als Präsident könne er sich niemals anfreunden. Daher würde er 2020 zum ersten Mal von seinem Recht Gebrauch machen.

"Ich hab noch nie in meinem Leben gewählt, aber dieses Jahr werde ich wohl raus gehen und wählen, denn ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen."

("I ain't never voted a day in my life, but this year I think I'm gonna get out and vote cuz I can't stand to see this punk in office one more year.")

Snoop Doggs Partner: Rock The Vote 

Für die Kampagne hat sich Snoop Dogg mit der gemeinnützigen Organisation Rock The Vote zusammengetan. Diese wurde 1990 gegründet mit dem Ziel, mehr Jugendliche in die Wahlkabinen zu bewegen. Die erste Partnerschaft der Organisation war zusammen mit DEM Musiksender der 90er Jahre: MTV.

"Ihre erste Partnerschaft mit MTV verkündete die Message 'Zensur ist un-amerikanisch' und brachte Millionen junger Leute im ganzen Land dazu, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Interessen zu repräsentieren."

("Their first partnership with MTV promoted the message 'Censorship is Un- American' and activated millions of young people across the country to exercise their rights and represent their interests.")

Rock The Vote half 1996 ebenfalls dabei, das erste System zur Online-Registrierung für Präsidentschaftswahlen zu etablieren sowie das erste System zur Registrierung via Telefon.

In den USA ist das Wahlverfahren in vielerlei Hinsicht anders als in Deutschland. Da es keine gesetzliche Meldepflicht gibt wie hier, ist es nicht möglich, die Wahlpapiere per Post zu verteilen. Jeder, der Wählen möchte, muss sich ins Wahlregister seines Bundesstaates eintragen lassen – die so gennante "Registrierungshürde". Wie und bis wann man sich für die Wahl registrieren kann, unterscheidet sich von Bundesstaat zu Bundesstaat.


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