Juice WRLD stirbt mit 21 Jahren

Wie das Portal TMZ berichtet, ist US-Rapper Juice WRLD gestorben. Der 21-jährige US-Star soll am Flughafen Chicago einen Anfall erlitten haben. Nach der Einlieferung in ein Krankenhaus sei der Musiker für tot erklärt worden.

Juice WRLD im Krankenhaus für tot erklärt

TMZ schildert, dass Juice WRLD nach Landung in Chicago aus dem Mund geblutet habe. Er soll noch bei Bewusstsein gewesen sein, als er daraufhin in ein Krankenhaus gebracht wurde. Kurze Zeit später stellten die Ärzte nach TMZ-Informationen jedoch seinen Tod fest. Über die genaue Ursache liegen bisher noch keine näheren Angaben vor.

Update: Diverse Künstler der US-Szene haben sich inzwischen zu Wort gemeldet und ihre Anteilnahme zum Ausdruck gebracht. Die Reaktionen von Drake, Snoop Dogg, Meek Mill, Lil Uzi Vert und vielen mehr findest du hier.

Mit Juice WRLD verliert die amerikanische Rapszene einen hochtalentierten Künstler. Besonders seine Freestyle-Skills hoben ihn von vielen seiner Generationskollegen ab.

50 Minuten Freestyle auf Eminem-Beats: Juice WRLD killt alles! [Video]

Wer fehlendes Talent in der neuen Generation von Rappern bemängelt, sieht nicht genau hin. Juice WRLD zählt mit seinem Hit "Lucid Dreams" und dem Debütalbum "Goodbye & Good Riddance" ohne jeden Zweifel zu den Newcomern des Jahres. Nachdem er schon vor einigen Monaten des "Freestyle des Jahres" (- Tim Westwood) droppte, ist er nun zurück in der Show des britischen Hosts.

Die Karriere des Rappers war in vollem Gange. 2019 releaste er sein Album "Death Race For Love". Gestern erschien zudem noch ein neuer Song mit dem Titel "Let Me Know" auf Spotify. Auch hielten sich die Gerüchte über ein Kollaboprojekt mit Young Thug. Tracks wie "Lucid Dreams", "Robbery" oder "All Girls Are The Same" stehen bei YouTube jeweils bei über 100 Millionen Aufrufen. Erstgenannter Track war einer der erfolgreichsten Songs 2018. Erst kürzlich reichte die Punkband Yellow Card Klage gegen Juice WRLD und sein Team ein. Die Gruppe erkannte in "Lucid Dreams" in weiten Teilen eine Kopie ihres Songs "Holly Wood Died"

Juice WRLD von Punkband auf $15 Millionen Schadensersatz verklagt

Juice WRLD und sein Team müssen sich mit einer satten Schadensersatzforderung auseinandersetzen. Die inzwischen aufgelöste Pop-Punk-Band Yellowcard sieht in Juice WRLDs Platin-Hit "Lucid Dreams" in großen Teilen eine Kopie ihres Tracks "Holly Wood Died" aus dem Jahr 2006. Einige "melodische Elemente" aus "Lucid Dreams" sollen dem genannten Yellowcard-Song nachempfunden sein.

Juice WRLD verstand es, Emo-Sound mit melodischem Rap zu verbinden. Am letzten Montag feierte der Rapper seinen 21. Geburtstag. Möge er in Frieden ruhen.

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"Pop Lock & Drop It"-Rapper Huey stirbt mit 31 Jahren
Tod

"Pop Lock & Drop It"-Rapper Huey stirbt mit 31 Jahren

Von HHRedaktion am 27.06.2020 - 11:06

In den USA ist schon wieder ein Rapper gestorben, der eigentlich noch den Großteil seines Lebens vor sich hatte. Lawrence Franks Jr. war den meisten unter seinem Künstlernamen Huey bekannt. Eine Schießerei in Kinloch, Missouri hat den gerade mal 31-Jährigen das Leben gekostet, wie unter anderem CNN berichtet. Er sei mit mindestens einer Schusswunde ins Krankenhaus gebracht und kurz darauf für tot erklärt worden, heißt es von der Polizei.

Rapper Huey stirbt nach Schießerei

Der Rapper aus St. Louis wird vielen noch durch seinen Hit "Pop Lock & Drop It" von 2006 ein Begriff sein. Die Nummer, die von Calvin Miller produziert wurde, strahlt bis heute die unausweichliche Energie des Crunk aus, die bis heute nicht nur in den Südstaaten Menschen magisch auf die Tanzfläche zieht.

Noch bevor 2007 ein gewisser Soulja Boy einen viralen Tanz durch einen Rapsong verbreitete, hatte Huey für diesen späteren Trend mit "Pop Lock & Drop It" so etwas wie einen Präzedenzfall geschaffen. In heutigen Zeiten von Insta und TikTok hätte der Track es wohl nicht "nur" auf Platz 6 der Charts geschafft, sondern wäre eine #1 Hit Single geworden, schätzt etwa NPR-Autor Andrew Limbong.

Seinem Hit ließ Franks bereits 2007 das Debütalbum "Notebook Paper" folgen, das es bis auf Platz 26 der Billboard Charts schaffte. 2010 erschien über EMI sein zweites und letztes Album "Redemption". Weil er jedoch nie an den Erfolg von seiner Doppelplatin-Single anknüpfen konnte, galt Huey als One-Hit-Wonder – allerdings mit einem ikonischen 00er-Jahre-Moment im Portfolio.

Rest easy!


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