Euer Urteil: Das denkt ihr über "Y.A.L.A" von Genetikk

Genetikk haben mit "Y.A.L.A" nicht nur ein neues Album, sondern nach eigener Aussage auch ein neues Mindset abgeliefert. Wir haben euch gefragt, was ihr von der Platte haltet. In unterschiedlichen Kategorien konntet ihr eure Meinung zum Ausdruck zu bringen.

Die Ergebnisse sind dabei ähnlich vielschichtig geraten wie das Gesamtwerk von Genetikk selbst. Eindeutig auf einem hohen Niveau sind nur die Produktionen von Sikk.

Was war der beste Track vor Release des Albums?

38,7 % - Magic

36,2 % - Goat

25,1 % - Wake Up

Hier hat "Magic" ganz knapp die Nase vorne. Damit überzeugt euch ausgerechnet der Song am meisten, der ausschließlich als Audio-Version veröffentlicht worden ist. Dahinter landet mit "Goat" der erste richtige Vorgeschmack auf "Y.A.L.A". Die bis dato letzte Videoauskopplung zu "Wake Up" bewertet immerhin jeder vierte User als stärkste Auskopplung vor dem Album.

Sowohl "Goat" als auch "Wake Up" haben eine eher ungewöhnliche Struktur. "Magic" ist von den drei Songs der straighteste Track und kam augenscheinlich am besten bei den Fans an.

Auf einer Skala von 1 bis 5 – wie bewertest du die Produktion?

41,0 % - 5 (Endlevel)

31,6 % - 4

14,7 % - 3

4,3 % - 2

8,4 % - 1 (Okay)

Die Beats von Sikk sind seit dem Start von Genetikk nahezu über jeden Zweifel erhaben. Für "Y.A.L.A" haben sich Genetikk noch zusätzliche Elemente einfließen lassen, die bei euch anzukommen scheinen.

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Producer Mike Dean, der sonst mit Travis Scott, Beyoncé, Kanye West und der gesamten US-Elite zusammenarbeitet, hat die Platte gemastert. Dieser Feinschliff und die Connection zum mehrmals auftauchenden Yung Gold sorgen offenbar für Produktionen auf "Endlevel". Das drückt zumindest die Mehrheit der abgegebenen Stimmen aus.

Welche Line findest du am ignorantesten?

33,1 % - Einfach Karuzos Hook von "B*tches"

26,7 % - "Und sie sagen, Songs mit Lena sei'n ein No-Go / Dabei schau'n sie zu uns auf, als wär's ein Bl*wjob" (Goat)

16,1 % - "Von Kopf bis Fuß Alexander Wang / So als wär' ich Alexander Wang"

16,0 % - "Was ich hab', kann man nicht kaufen oder wissen / Es kommt einfach raus wie P*sse, es ist wie wenn dich der Blitz trifft" (Wake Up)

8,1 % - "Wenn man Satori hat, dann sagt man nie, dass man Satori hat" (Wake Up) 

Der Mindset-Talk von Genetikk liegt eher zwischen den Zeilen. Aufs erste Hören geht es um doch recht bekannte Themengebiete. Zwischen Bitch*s, Mode und Money zelebrieren Genetikk ihren Status in der Szene. Es dreht sich nicht um krasse Reime, sondern um "Vision, Vision, Vision" - daher hat sich wohl ungefähr ein Drittel der User für die Hook von "B*tches" ausgesprochen. Das Wiederholen eines einzigen Wortes ist sicherlich selten gnadenloser durchgezogen worden.

BITCHES (feat. Yung Gold)

BITCHES (feat. Yung Gold), a song by Genetikk, Yung Gold on Spotify

Auf Platz zwei der Abstimmung landet die Line, welche auf die viel diskutierte Zusammenarbeit mit Pop-Star zurückgeht. Genetikk ordnen ihre Kollabo als visionäres Projekt ein. Andere würden zu ihnen aufschauen. Ein ähnliches Ignoranz-Level besitzen Karuzos Gleichsetzung mit Modedesigner Alexander Wang und seine Einsicht darüber, dass er ein Genie ist. Ein bisschen abgeschlagen ist die Zeile über den Zustand der Erleuchtung ("Satori"), den man lieber für sich behalten sollte.

Welcher Song überzeugt am meisten?

17,3 % - Magic

16,5 % - Goat ft. Yung Gold

15,6 % - Marlene

12,2 % - 1 Moment

11,6 % - Wake Up

6,1 % - Motel ft. Yung Gold

5,5 % - B*tches ft. Yung Gold

5,0 % - Nr. 12

4,6 % - Nonna

2,8 % - Neuer Name ft. Yung Gold

1,4 % - Flames ft. Yung Gold

1,4 % - 5 AM

Wie auch bei der Bewertung der Vorabtracks steht hier "Magic" an der Spitze. Dicht dahinter liegen "Goat" und "Marlene". Vor allem letzterer Song mit prägnantem Sample und Streichern geht soundtechnisch in eine völlig andere Richtung als die bisherigen Singles. Dann folgt mit "1 Moment" der Track, den Genetikk jüngst zum Song des Jahres 2018 erklärt haben.

@gnkk1 nennen die Songs der Jahre 2017 und 2018. Kann man das so stehen lassen?

Gefällt 2,171 Mal, 108 Kommentare - HIPHOP.DE (@hiphopde) auf Instagram: „@gnkk1 nennen die Songs der Jahre 2017 und 2018. Kann man das so stehen lassen?"

Am wenigsten können die Fans mit "Neuer Name", "Flames" und "5 AM" anfangen. Da die Platte aber noch kaum eine Woche alt ist, sind die ersten Tops und Flops noch mit Vorsicht zu genießen.

Welchen generellen Eindruck hast du von "Y.A.L.A"?

41,2 % - Stabiles Release

34,3 % - Gamechanger

24,5 % - Rohrkrepierer

Alles in allem drückt ein Großteil der Community seine Zufriedenheit mit "Y.A.L.A" aus. Circa ein Drittel der User sieht in dem Werk sogar einen "Gamechanger" für Deutschrap.

Die Zeit wird zeigen, ob Genetikk mit ihrer Platte Einfluss auf die ganze Szene haben werden. Immerhin ein gutes Viertel der Stimmen erkennt in dem Album keinesfalls einen musikalischen Meilenstein, sondern ein Release zum Hören und Vergessen.

Hier kannst du dir "Y.A.L.A" komplett anhören:

Y.A.L.A

Y.A.L.A, an album by Genetikk on Spotify

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Genetikk präsentieren neues Signing bei Outta This World

Genetikk präsentieren neues Signing bei Outta This World

Von HHRedaktion am 11.06.2020 - 13:39

Die Jungs von Genetikk haben einen neuen Künstler bei ihrem Label Outta This World untergebracht. Auf Insta gibt die Crew bekannt, das "Rap Wonderkid" Mu$a386 gesignt zu haben. Heute Nacht um 0 Uhr erscheint mit "Mische" das erste Ergebnis der Zusammenarbeit.

Genetikk signen Mu$a386 bei Outta This World

Der junge MC kommt wie Sikk und Karuzo aus Saarbrücken und konnte in den vergangenen Monaten schon im Netz für etwas Aufmerksamkeit sorgen. Seine bisher einzige Single auf Spotify ("Wrooom!") hat er ohne Label releast. Seit der Veröffentlichung Mitte Dezember hat der Track dort fast 100.000 Aufrufe gesammelt. Bei YouTube kommt der Clip dazu auf aktuell 55.000 Klicks:

Mu$a liefert drückenden, modernen Sound, den man grade immer häufiger auch aus Berlin oder Köln zu hören bekommt. Obendrauf gibt's bei ihm rasante Flow-Passagen wie beispielsweise im zweiten Part von "Wrooom!" (ab etwa 1:42 Minuten).

Sein einziges Release im bisherigen Kalenderjahr war ein Gastbeitrag auf dem Song "Woah Woah" des US-Rappers Lil Freeny. Das gemeinsame Video ist offenbar in Paris entstanden:

Nach Yung Rvider und Tiavo ist Mu$a der dritte Act, der bei Genetikks Label Outta This World unter Vertrag steht. Was erwartet ihr von dem neuen Signing?


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