Suge Knight bezeichnet Cardi B als "2Pac mit Rock"

2Pac bringt angeblich bald ein neues Album raus. Und zwar nicht nur, wenn es nach Suge Knights Sohn geht. Auch dessen Vater Suge Knight spricht davon: Er sei im Besitz einiger unveröffentlichter 2Pac-Songs. Er weiß offenbar auch schon, wer der perfekte Feature-Gast wäre: Cardi B. Die könne 2Pac nämlich sogar das Wasser reichen und sei im Grunde genommen wie 2Pac, nur eben in weiblich.

Suge Knight nennt Cardi B "2Pac mit Rock" & plant Features

Egal, ob Cardi B nun eine Art weibliche Reinkarnation von 2Pac ist oder ähnliche Qualitäten hat: Ein gemeinsamer Song des verstorbenen Rappers mit der lebendigen Rapperin wäre sicherlich eine interessante Kombination.

Suge Knight sitzt zwar gerade in Haft, aber das hält ihn offenbar nicht davon ab, Pläne zu schmieden. Wenn es nach ihm geht, werden in nicht allzu ferner Zukunft bisher unbekannte 2Pac-Songs veröffentlicht.

Er sei im Besitz gleich mehrerer Songs des Rappers, die bisher noch nicht das Licht der Welt erblickt haben. Das soll er jedenfalls DailyMailTV in einem Exklusiv-Gespräch verraten haben.

Er halte immer noch die Rechte an einigem 2Pac-Material von vor 1996. Das fiele noch aggressiver aus, als es die Leute von 2Pac gewohnt seien. Dass die Musik veröffentlicht werde, sei nur noch eine Frage der Zeit.

50 Cent soll Suge Knight mit der Uzi verjagt haben

50 Cent jagt Suge Knight mit der Uzi? Manche Geschichten kann man sich gar nicht krasser ausdenken, als sie wohl in Wirklichkeit passiert sind...

2Pac-Songs mit Drake, Beyoncé & Cardi B?

Wenn er schon mal dabei ist, lässt Suge Knight seiner Fantasie offenbar einfach freien Lauf: Er könne sich auch vorstellen, Drake oder Beyoncé auf einen Track mit 2Pac zu holen.

"When it's time to do a real Tupac album, you get the right people that work with him, that he would work with, you know, like Drake or... Beyonce likes Tupac music. He would definitely appreciate to see her with him."

Die beste Kombination sei aber wohl Cardi B auf einem Track mit 2Pac. Sie sei eine der aggressivsten Entertainerinnen im Geschäft. Suge Knight erklärt Cardi B kurzerhand zur "weiblichen Version von 2Pac":

"And Cardi B is probably the most aggressive entertainer in the biz today. And I think she's the female version of Tupac. Tupac with a skirt. Yeah."

Cardi B - Money [Video]

Cardi B hat für das Video zu "Money" ganz offensichtlich weder Kosten noch Mühen gescheut...

Suge Knight bestätigt Behauptungen seines Sohnes nicht

Suge Knights Sohn hat vor Kurzem mehrfach medienwirksam erklärt, 2Pac sei gar nicht tot. Zunächst hieß es, der Rapper lebe in Malaysia.

Wenig später hat J. Knight behauptet, 2Pac sei wieder im Studio und arbeite an neuer Musik. Suge Knight bestätigt nichts davon gegenüber DailyMailTV.

Suge Knight gibt an, er habe die Posts seines Sohnes dazu nicht gesehen. Allerdings erklärt er, er habe mit 2Pac über ein Leben nach dem Tod gesprochen.

Wie fändest du eine 2Pac-und-Cardi B-Kollabo?

"2Pac lebt": Suge Knights Sohn weiß angeblich sogar, wo

2Pac wurde Anfang September 1996 angeschossen. Wenige Tage später ist er seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen. Der genaue Tathergang der Schießerei scheint immer noch nicht endgültig geklärt zu sein, aber dass 2Pac aka Tupac Shakur wirklich tot ist, darüber sind sich eigentlich die meisten einig.

2Pac ist "zurück im Studio", sagt Suge Knights Sohn

2Pac zurück im Studio? Das ist der Wunschtraum vieler Hiphop-Fans auf der ganzen Welt. Der Haken an der Sache ist, dass 2Pac am 13. September 1996 ums Leben gekommen ist. Allerdings ranken sich um den Tod von 2Pac seit jeher Verschwörungstheorien. Einer, der fest von einem lebendigen 2Pac ausgeht, ist der Sohn von Suge Knight.

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Grammys 2019: Drakes abgebrochene Rede, Rap-Momente & die Gewinner

Grammys 2019: Drakes abgebrochene Rede, Rap-Momente & die Gewinner

Von David Büchler am 11.02.2019 - 15:19

Die Grammys 2019 sind Geschichte. Hiphop spielte erwartungsgemäß eine große Rolle. Diverse Artists des Games räumten nicht nur Preise ab, sondern sorgten auch für die eine oder andere Kuriosität des Abends.

In den vergangenen Jahren wurden die Grammys immer wieder für zwei Dinge kritisiert. Zum einen wurde aus der Sicht vieler Kritikerinnen und Kritiker das Genre Hiphop vernachlässigt und zum anderen seien Frauen unter den ausgezeichneten Acts chronisch unterrepräsentiert. Offenbar kam die Kritik an. Wir fassen zusammen, was die Grammys 2019 aus Hiphop-Perspektive besonders gemacht hat und listen die Gewinner auf. 

Grammy für "Song des Jahres": Childish Gambino als erster Hiphop-Künstler ausgezeichnet

Bei der 61. Grammy-Verleihung konnte erstmals ein Act aus der Hiphop-Szene den Grammy in der Kategorie "Bester Song" mit nach Hause nehmen. Childish Gambino war selbst nicht anwesend. Den Preis nahm der schwedische Produzent Ludwig Göransson entgegen, der den Track "This is America" produziert hat. In der geschichtsträchtigen Kategorie folgt Childish Gambino damit auf legendäre Songs wie Michael Jacksons und Lionel Richies "We are the World" oder Coldplays "Viva la Vida".

Childish Gambinos "This is America" wurde darüber hinaus in den Kategorien "Bestes Video" und "Beste Rap-Performance"  ausgezeichnet. Sein Video zum Song "This is America", der sich mit Rassismus und Waffengewalt in den USA auseinandersetzt, wurde auf YouTube bereits knapp 500 Millionen Mal geklickt:

Cardi B gewinnt als erste Frau Grammy "Bestes Rap Album"

Cardi B konnte mit "Invasion of Privacy" den Grammy für das beste Rapalbum an sich nehmen. Damit schrieb die New Yorker Rapperin als erste Frau, die diesen Preis abstaubte, Geschichte. 1999 hatte "The Miseducation of Lauryn Hill" von Lauryn Hill zwar die Kategorien "Bestes Album" und "Bestes R&B-Album" gewonnen, war im Bereich Rap aber leer ausgegangen. Als Teil der Fugees gewann Hill allerdings einen Grammy in der Kategorie des besten Rap Album - 1996 wurde "The Score" ausgzeichnet. Cardi ist die erste, die es als weiblicher Solo-Act schafft.

In Begleitung ihres Ehemanns Offset kam sie sichtlich nervös und emotional berührt auf die Bühne, um ein paar Worte des Dankes loszulassen:

In der Katogorie hatte sich Cardi B gegen namhafte Konkurrenz behauptet. Travis Scott war mit "Astroworld" ebenso nominiert wie Pusha Ts "Daytona", Nipsey Hussles "Victory Lap" und Mac Millers "Swimming". Im Anschluss an die Auszeichnung bewies Cardi B, dass sie eine würdige Gewinnerin ist. Für sie sei jeder Award - egal von wo er komme - wichtig und sie dachte im Moment des Triumphes an ihren im Sommer verstorbenen Kollegen Mac Miller.

I’m sharing this Grammy with you, motherf*cker. Rest in peace

"God's Plan" gewinnt & Drake kritisiert Grammys in Dankesrede

Es war schon überraschend, dass Drake überhaupt persönlich erschien, um seinen Preis in der Kategorie "Bester Rapsong" entgegenzunehmen. In den vergangenen Jahren war er der Veranstaltung stets ferngeblieben. Ebenso wie es dieses Jahr seine Kollegen Kendrick Lamar und Childish Gambino taten. Doch 2019 entschied sich Drake für eine andere Form der Kritik an den Grammys. Als er ans Mikrofon trat, wurde es für die Recording Academy, die die Grammys ausrichtet, ungemütlich. Der Kanadier zweifelte an der Relevanz des Preises, den er in der Hand hielt, und richtete sich vor allem an Kids, die davon träumen, Musik zu machen:

Ihr sollt wissen, dass wir in einem meinungsbasierten Sport spielen und nicht in einem faktenbasierten Sport. Es ist nicht die NBA, in der du am Ende eine Trophäe hast, weil du die Spiele gewonnen hast. Das hier ist ein Geschäft, in dem manchmal Leute entscheiden, die nicht verstehen, was ein Kanadier, der multikulturell erzogen wurde, zu sagen hat, oder ein spanisches Mädchen aus New York oder mein Bruder Travis [Scott] aus Houston. 

Mit diesen Punkten greift er die Kritik auf, die schon seit vielen Jahren immer wieder zu hören ist und sich ähnlich auch auf andere Award-Shows übertragen lässt: Die Entscheider würden häufig in Elfenbeintürmen sitzen und Auszeichnungen an der Kultur vorbei vergeben, da ihnen eine richtige Verbindung zur Kunst fehle. Fast jährlich werden die Entscheidungen für oder gegen gewisse Rap-Songs, -Alben oder -Künstler von der Szene belächelt und kritisiert. Die Trophäe sage laut Drake aber auch wenig aus. Es gehe um ganz andere Dinge, die ihn deutlich mehr berühren würden:

Wenn Leute deine Songs Wort für Wort singen können, wenn du ein Held in deiner Heimatstadt bist und wenn es Leute gibt, die reguläre Jobs haben, die im Regen und Schnee rauskommen und Geld ausgeben, um Tickets für deine Shows zu kaufen, brauchst du das hier nicht, weil du schon längst ein Gewinner bist.

Mitten in diese Worte hinein spielte die Regie der Veranstaltung plötzlich nicht mehr mit, schnitt Drake das Wort ab und ging in die Werbung.

Doch offenbar handelte es sich um einen Irrtum. Ein Sprecher der Grammys gab an, dass eine natürliche Pause in Drakes Beitrag zu dem Irrtum geführt habe. Durch sie sei der Eindruck entstanden, die Rede sei beendet gewesen. Daher sei der Schnitt zur Werbung erfolgt. Man habe Drake später am Abend angeboten, auf die Bühne zurückzukehren. Der Kanadier sei jedoch zufrieden gewesen mit seinem Statement.

Grammy "Best Rap Performance": Unentschieden zwischen "King's Dead" & "Bubblin"

In der Kategorie der besten Rap Performance gab es kurioserweise ein Unentschieden. Am Ende gewannen sowohl Kendrick Lamar, Jay Rock, Future und James Blake mit dem Track "King's Dead" als auch Anderson .Paak mit seinem Song "Bubblin"

Die Grammy-Gewinner 2019 im Überblick

Wir haben dir eine Übersicht der (musikalischen) Gewinner der Grammys 2019 zusammengestellt, in denen Hiphop eine Rolle spielte oder eine Rolle hätte spielen können:

Album of the Year

Kacey Musgraves - "Golden Hour"

Record of the Year

Childish Gambino - "This Is America"

Song of the Year

Childish Gambino - "This Is America"

Best Rap Performance

Kendrick Lamar, Jay Rock, Future & James Blake – "King's Dead" & Anderson .Paak – "Bubblin"

Best Rap/Sung Performance

Childish Gambino – "This is America"

Best Rap Song

Drake – "God's Plan"

Best Rap Album

Cardi B - Invasion Of Privacy

Best R&B Album

H.E.R. - "H.E.R"

Best R&B Performance

H.E.R. feat. Daniel Caesar – "Best Part"

Best R&B Song

Ella Mai  – "Boo'd Up"

Best Movie Soundtrack

"Black Panther: The Album"

Best Movie Song

Shallow

Best Music Video

Childish Gambino - "This is America"


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