Manuellsen offenbar verurteilt: Animus soll "umfassend" ausgesagt haben

Manuellsen hat für den Angriff auf Animus anscheinend ein Jahr und drei Monate auf Bewährung bekommen. Animus soll umfangreich gegen seinen ehemaligen Rapper-Kollegen ausgesagt haben. Der hat seinerseits lediglich einige Andeutungen auf Instagram gemacht.

Manuellsen vor Gericht: Urteil nach Angriff auf Animus anscheinend gefällt

Darum geht's: Vor einem Jahr ist der Streit zwischen Animus und Manuellsen auf unschöne Art und Weise eskaliert. In einem Video war offenbar zu sehen, wie Manuellsen Animus angreift und auf ihn einschlägt. Kurz davor waren Manuellsen und seine Begleitung wohl vor dem Studio von Gorex zu sehen. Animus war der Aufforderung, das Studio zu verlassen, nicht nachgekommen, woraufhin sich Manuellsen wohl Zutritt verschafft hat.

Mehr zu dem Thema und dem vorherigen Beef zwischen Manuellsen und Animus findet ihr hier:

Manuellsen vs. Animus: Reaktionen im Überblick

Donnerstagabend verbreitete sich ein Video im Netz, in dem zu sehen ist, wie Manuellsen mit Anderen auf Animus losgeht, der schließlich offenbar ohnmächtig zurückbleibt.Was nun? Nicht berichten? Eine Anti-Gewalt-Kolumne schreiben? Beides nicht das Wahre in diesem Fall, also werfen wir einen Blick darauf, wie Medien und Fans reagieren, wenn ein Rapper einen anderen angreift.

1 Jahr & 3 Monate? Offenbar kam es wegen dieser Angelegenheit jetzt zu einer Gerichtsverhandlung. In Gelsenkirchen soll Animus umfangreich zu der ganzen Sache ausgesagt haben, wie unter anderem RapCheck auf YouTube berichtet. Darauf deuten auch Manuellsens Instagram-Posts hin. Er hat anscheinend ein Geständnis abgelegt und soll zu einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden sein.

Auf Instagram ist Manuellsen wohl mit seinem Anwalt vor dem Justizzentrum Gelsenkirchen zu sehen. Als Caption schreibt der Rapper zu dem Foto, es sei "besser, vor Gericht seine Strafe zu bekommen, als die Achtung seiner Familie zu verlieren". In den Hashtags heißt es, er danke den Zeugen für das "umfassende Statement". Einige Insta Story-Beiträge von Manuellsen gehen in dieselbe Richtung und scheinen den Bericht ebenfalls zu bestätigen.

Es ist besser vor gericht seine strafe zu bekommen, als die achtung seiner familie zu verlieren #OMERTA #BLOODYCITY #ALIKHAN #BRÜDER #FUCK31 #FUCKZINKER #AREFT #wirdankendenzeugenfürdasumfassendestatement #keinproblem #undimmernoch #habibi

(null)

Wie sich die Sache damals aus Manuellsens Sicht dargestellt hat, könnt ihr euch hier nochmal im Interview ansehen und -hören:

Manuellsens Stellungnahme zum Beef mit Animus (Interview) #waslos

Es ist gut vier Jahre her, dass Manuellsen Rooz angerufen hat, um ihn zu einem mittlerweile legendären Interview zu treffen, in dem es um Bushido, Shindy und Co ging. Die Vorzeichen 2019 sind andere, aber Manu musste wieder Dinge loswerden, die ihm auf der Seele brannten.

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Prozess gegen Gzuz: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe

Prozess gegen Gzuz: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe

Von Michael Rubach am 09.09.2020 - 14:41

Im Prozess gegen Gzuz plädiert die Staatsanwaltschaft für eine Freiheitsstrafe. Dem Hamburger Rapstar könnten 14 Monate im Gefängnis bevorstehen – eine weitere Bewährungsstrafe ist für den Staatsanwalt keine Option. So berichtet es unter anderem der Spiegel.

Gzuz entschuldigt sich für sein Verhalten

Bevor die Verhandlung am gestrigen Dienstag am Hamburger Amtsgericht fortgesetzt wurde, ließ Gzuz offenkundig über seinen Anwalt mitteilen, dass er sein Benehmen am vergangenen Prozesstag bereue. Gzuz flog Mitte August aus dem Gerichtssaal. Der 187er "bedauert sein Verhalten". Die damalige Befragung seiner Verlobten habe ihn sehr verärgert – das rechtfertige seinen Auftritt jedoch nicht.

Diese Entschuldigung verhindert nicht, dass die Staatsanwaltschaft einen ziemlich eindeutigen Standpunkt einnimmt: Sie hält Gzuz in sämtlichen Anklagepunkten für schuldig. Ihm wird unter anderem Waffenbesitz, Drogenbesitz sowie versuchter Diebstahl vorgeworfen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde während der Verhandlung zurückgezogen. Die Staatsanwaltschaft könne im Hinblick auf die ständigen Konflikte von Gzuz mit dem Gesetz zudem keine positive Sozialprognose stellen. Selbst bei laufender Bewährung werde der 187er immer wieder straffällig.

Gzuz' Verteidiger argumentiert - ebenfalls in allen Anklagepunkten - für einen Freispruch. Der Anwalt erkennt darüber hinaus eine gewisse Ungleichbehandlung, die auf die Prominenz und auf das Image seines Mandanten zurückzuführen sei: "Bei jedem anderen im Saal wäre ein solches Verfahren eingestellt worden". Diverse Zeugen haben während der Verhandlung zu Gunsten von Gzuz ausgesagt.

Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Dritter Verhandlungstag für Gzuz: Das 187 Strassenbande-Mitglied hatte heute erneut ein Gastspiel vorm Amtsgericht Hamburg. Dabei sorgten zwei ungeladene Zeugen für ordentlich Wirbel, wie Tag24 berichtet. Der Richter fühlte sich gar wie "bei RTL2". Was wird Gzuz vorgeworfen? Einiges.

Das verdient Gzuz offenbar im Monat

Wie die Hamburger Morgenpost ausbreitet, soll Gzuz durchschnittlich 100.000 Dollar im Monat allein vom Major Universal erhalten. Seit der Corona-Pandemie seien die Zahlungen des Labels außerdem "exorbitant in die Höhe geschnellt". Des Weiteren hebe der Rapper regelmäßig mehrere tausend Euro Bargeld ab.

In Anbetracht einer möglichen Geldstrafe ist eine solche Offenlegung der Einkommensverhältnisse von Bedeutung. Der Richter habe den Tagesverdienst von Gzuz nach dem Checken der Kontodaten und abzüglich der Steuern sowie Management-Kosten schließlich auf 1.000 Euro geschätzt. Der Anwalt von Gzuz stellt eine abweichende Rechnung auf. Er gehe eher von 700 Euro aus.

Ein Urteil in dem Prozess soll am 29. September fallen.


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