Manuellsen und Animus beenden ihren Beef

Animus und Manuellsen legen ihre Streitigkeiten bei. Die beiden Rapper erklären den Beef zwischen ihnen als beendet. Jetzt sei alles geklärt und das Thema durch.

Wie Manuellsen und Animus ihren Streit beenden

Manuellsen meldet sich via Instagram zu Wort. Der König im Schatten-Labelboss schreibt unter einem Bild-Post, auf dem er offenbar die Hand seiner Frau küsst, das Thema sei durch und "mit Animus alles geklärt". Die beiden Rapper haben wohl hinter den Kulissen zusammen gefunden und miteinander besprochen, was es zu besprechen gab.

"Sharafna ma3ak ya omri......... mit animus alles geklärt #themadurch [sic]"

Sharafna ma3ak ya omri......... mit animus alles geklärt #themadurch #Königimschatten

5,477 Likes, 102 Comments - MANUELLSEN (@manuellsen) on Instagram: "Sharafna ma3ak ya omri......... mit animus alles geklärt #themadurch #Königimschatten "

Animus schreibt ebenfalls versöhnliche Worte auf Instagram. Auch ihm zufolge seien die Streitigkeiten erledigt und "die Sache geklärt". Dazu richtet er noch einige besonnen wirkende Worte an seine Follower. Animus erklärt, er wünsche allen, die in die Sache verwickelt waren, "von Herzen nur das Beste".

"Mit Manuellsen ist die Sache geklärt. Ich wünsche jedem der in irgendeiner Form in diese Sache verwickelt war von Herzen nur das beste. Lasst uns in Zukunft mit Güte von uns reden machen als mit Bosheit. Ramadan steht vor der Tür, möge Allah unser Fasten und unsere Wohltaten annehmen und uns unsere Sünden verzeihen. Inshallah. [sic]"

Mit Manuellsen ist die Sache geklärt. Ich wünsche jedem der in irgendeiner Form in diese Sache verwickelt war von Herzen nur das beste. Lasst uns in Zukunft mit Güte von uns reden machen als mit Bosheit. Ramadan steht vor der Tür, möge Allah unser Fasten und unsere Wohltaten annehmen und uns unsere Sünden verzeihen. Inshallah.

1,831 Likes, 0 Comments - ANIMUS (@animus) on Instagram: "Mit Manuellsen ist die Sache geklärt. Ich wünsche jedem der in irgendeiner Form in diese Sache..."

Was war das Problem zwischen Animus und Manuellsen?

Vor Kurzem hat KEZ sein neues Intro veröffentlicht. Darauf wirft er Azad vor, die Texte auf "NXTLVL" nicht selbst geschrieben zu haben. Sie würden von Animus stammen. 

Die ganze Sache ist durch diverse Statements von Azad, KEZ, Manuellsen und Animus immer weiter hochgekocht. Zwischenzeitlich ging es dann plötzlich um die Beziehung zwischen Animus und Manuellsen sowie dessen Frau.

Azad, Manuellsen & Animus: Erklärungen zu Ghostwriting & "Auge machen"

Das "Intro" von KEZ hat einiges an Staub aufgewirbelt. Die darin erhobenen Ghostwriting-Vorwürfe gegenüber Azad sind inzwischen nur noch ein Teilaspekt eines scheinbar komplexeren Problems. Die ausufernden Reaktionen driften mehr und mehr ins Private. Statements von Animus, Manuellsen und Azad legen offen, dass die Ehefrau von Manuellsen bei der ganzen Sache von entscheidender Bedeutung ist.

Aus religiösen Motiven habe Animus Manuellsen davon abgeraten, dass seine Ehefrau im Musikvideo zu "Endgegner" mitspielt. Mittlerweile wurden einige der Statements auch schon wieder gelöscht.

Zu den Ghostwriting-Vorwürfen gegenüber Azad sagen sowohl er als auch Animus, dass lediglich gemeinsame Jam-Sessions stattgefunden haben. Azad erklärt, er habe "jedes Wort auf 11 Alben selbst geschrieben".

Deutschrap-Beef hat keine Gewinner mehr (Meinung)

Wisst ihr noch, 2016? Fler gegen Kollegah, ein episches Interview, ein epischer Berlin-Tourblog, Live-Performance von "Fanpost" im Tempodrom. Auch wenn Kolle für viele als der Sieger des Social-Media-Beefs dastand, kann man aus heutiger Perspektive sagen, dass beide Seiten mit einem positiven Ergebnis aus der Sache gehen konnten.

Nach Ghostwriting-Vorwürfen: Azad & KEZ droppen Statements

Im "Intro" zu seinem kommenden Album "K.R.E.A.M." behauptet KEZ, dass Azad bei seiner Platte "NXTLVL" von einem Ghostwriter supportet wurde. Dabei soll es sich nach KEZ' Worten um Animus handeln. Azad hat mittlerweile via Instagram auf den Vorwurf reagiert.

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Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Von Michael Rubach am 08.07.2020 - 11:36

Ein offiziell nicht releaster Pop Smoke-Song erhitzt die Gemüter. Auf dem geleakten Track, der wohl "Paranoia" heißt und vorerst nicht auf dem posthumen Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon" zu finden ist, sind neben Pop Smoke noch Young Thug, Gunna und Pusha T zu hören. Letzterer hat seinen Beitrag mutmaßlich dafür genutzt, erneut in Richtung von Intim-Feind Drake zu feuern. Das schmeckt Young Thug wiederum überhaupt nicht.

Young Thug respektiert Pusha Ts Verse nicht

Pusha Ts Verse geht wohl auf ein unschönes Ereignis in Drakes Heimatstadt Toronto ein. 2018 kam es bei einem Gig von Pusha zu einem Zwischenfall, der seinerzeit auch Kanye West auf die Palme brachte. Mehrere Besucher versuchten damals, die Bühne zu stürmen. Sie hatten es dem Vernehmen nach auf Pusha T abgesehen. Drake soll hier angeblich seine Finger im Spiel gehabt haben. Auf diese Angelegenheit spielt Pusha wohl an, wenn er unter anderem rappt:

"Let 'em rush the stage when you made like Sinatra / Only to hide the blade flyin' back through LaGuardia"

Als Young Thug mitbekam, welche Inhalte sein Kollege auf dem Track transportiert, droppte er ein Statement auf Instagram. Er respektiere den Beitrag von Pusha nicht. Er und Gunna haben nichts mit diesem Beef zu tun. Hätte er gewusst, dass Pusha sich so verhält, wären von seiner Seite noch Änderungen vorgenommen worden.


Foto:

Screenshot via instagram.com/thuggerthugger1

Pusha T frontet Drake & Young Thug

Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In mehreren Insta-Storys machte Pusha T seinen Standpunkt klar. Er erklärte, dass niemand gewusst habe, über was er in seinem Verse rappt. Sogar die Verantwortlichen des Labels hätten keine Ahnung, um was es sich dort genau dreht. Sie würden nur annehmen, dass es um den Beef mit Drake ginge, weil er es ihnen gesagt habe.

Mit er ist offenbar Drake gemeint. Von solchen "Police n***as" distanziere Pusha T sich. Drake habe schon auf gleiche Weise dafür gesorgt, dass ein Gast-Verse von Pusha auf "Maybach Music VI" verschwinde. Der Track ist auf Rick Ross' Album "Port of Miami 2" vertreten und hält Lil Wayne und John Legend als Features bereit. Dort wurde ebenfalls angenommen, dass Pusha in seinem schließlich heruntergenommenen Part unterschwellig gegen Drake austeilt. Der Beef zwischen Drake und Pusha gipfelte 2018 in dem Track "The Story of Adidon". Im Song wurde unter anderem exposed, dass Drake Vater eines Sohnes ist.

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem Pusha auf "Infrared" Drake erneut mit Ghostwriting-Vorwürfen konfrontierte und der Kanadier mit "Duppy Freestyle" antwortete, kontert der G.O.O.D. Music-Rapper nun mit "The Story of Adidon".

Zusätzlich ist es Pusha T noch wichtig zu betonen, dass er den Respekt von Young Thug nicht benötige. Dem Management von Pop Smoke schlägt Pusha vor, seinen Part einfach vom Track zu nehmen. Er wolle weitere Verwirrung vermeiden.

Young Thug vs. Pusha T: "Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

Young Thug kann mit diesen Äußerungen nur bedingt etwas anfangen. Er findet den Move von Pusha ausschließlich belastend. Für ihn hat Pusha mit dem Disstrack "The Story of Adidon" bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Das permanente Anspielen auf Drake empfindet der Thugger als vollkommen unnötig. Mehr noch: Für ihn buhlt Pusha T nun auf dem Nacken eines Verstorbenen um Aufmerksamkeit.

"Du hast nur das Gefühl, dass du nicht genug Views für deinen eigenen Scheiß bekommen würdest, also bist du gekommen und hast ein bisschen Scheiße auf das Album eines Verstorbenen gebracht. Der Versuch einen kompletten Vibe zu zerstören, weil du das Gefühl hast, dass es die perfekte Plattform ist. Thug, Gunna und Pop Smoke. Dies ist die perfekte Plattform, um ihn in den Arsch zu treten [...]. Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

("You didn't even have to do all that. You just feel like you wouldn't get enough views on your own sh*t, so you came and put some bullsh*t on a whole 'nother n*gga who's resting in peace music. Trying to f*ck up a n*gga whole vibe 'cause you feel like it's the perfect platform. Thug, Gunna, and Pop Smoke. This is the perfect platform to go at this n*gga ass [..] Do that sh*t on your own song!")

Young Thug ist bisher eigentlich nicht dafür bekannt gewesen, sich übermäßig stark in Beefs aufzureiben Dieses Jahr scheint er allerdings Gefallen an der öffentlichen Konfrontation gefunden zu haben. Mit French Montana hatte er auch schon eine Auseinandersetzung.

Mehr Hits als Kendrick Lamar? Young Thug wütet gegen French Montana

French Montana und Young Thug tragen aktuell einen intensiven Social-Media-Beef aus - ein Beef, der vor Beleidigungen jeglicher Art anscheinend nicht zurückscheut. Grund dafür ist French Montanas enorme Selbstsicherheit. Am vergangenen Dienstagabend hat der New-Yorker-Rapper seine Twitter Community nämlich mit dem Statement unterhalten, dass er mehr Hits hätte als Kendrick Lamar.


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