Loredana spricht über Petra Z. & die Betrugsvorwürfe

Loredana hat sich bisher zu den Betrugsvorwürfen rund um ein Schweizer Ehepaar sehr bedeckt gehalten. Es wurde lediglich bekannt, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen die Rapperin eingestellt hat. Zwischen der Seite von Loredana und dem vermeintlichen Opfer Petra Z. soll eine außergerichtliche Einigung erzielt worden sein. Im Interview mit Aria Nejati anlässlich der Veröffentlichung ihres zweiten Albums "Medusa" spricht die Chart-Stürmerin jetzt erstmals ausführlicher über die Vorkommnisse. Sie blickt dabei auf ihr derzeitiges Verhältnis zu Petra Z. und lässt die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate Revue passieren.

Loredana: "Ich habe keine Straftat begangen"

Im Talk schildert Loredana, wie sie den ganzen Rummel um ihre Person erlebt hat. Der negative Höhepunkt war dabei wohl ein Shitstorm, der nach einem Interview von Petra Z. im Sommer ausbrach. Angesprochen auf ihr derzeitiges Verhältnis zu Petra Z. fällt die Antwort positiv aus. Man verstehe sich und der Kontakt sei bis heute nicht abgerissen. Loredana erklärt darüber hinaus, dass sie generell nicht im Musikgeschäft sei, um eine Vorbildrolle einzunehmen. Als junge Frau entwickle sie noch ihre Persönlichkeit.

"Sehr gut eigentlich. Wir verstehen uns. Das ist so eine lange Geschichte. [...] Es ist einfach so, dass ich gelöscht worden bin. So nach dem Motto 'Wir akzeptieren gar nichts mehr'. Das ist voll schlimm, sodass ich es fast gelassen habe, zu reden. Ich verstehe mich mit ihr. Das ist für mich sehr wichtig gewesen, dass ich mit ihr im Guten auseinander bin. Wir telefonieren auch immer noch. Wenn sie was braucht, bin ich da. Das ist alles kein Problem. Warum ich manchmal froh bin, dass solche Sachen passieren? Mein Traum war immer Musik zu machen, aber ich war nie dafür, dass ich durch Musik gezwungen werde, ein Vorbild zu sein. Ich will jetzt nicht sagen, ich wäre ein gutes oder ein schlechtes Vorbild. Ich mache Musik nur, weil es mir Spaß macht. Ich bin jung und ich kann nicht von mir behaupten, dass ich jemanden sehr viel beibringen könnte. Ich bin immer noch in meiner Entwicklung. Ich merke, dass ich manchmal sehr viele Fehler mache und manchmal sehr wenig Fehler mache. Gerade jetzt bin ich an einem Zeitpunkt angelangt, wo ich meine Balance gefunden habe. Mir ist egal, ob die Leute gut oder schlecht von mir denken."

Zu den Betrugsvorwürfen habe sie sich früher nicht äußern wollen, da es für sie keinen Grund gegeben habe, etwas gerade zu rücken. Loredana betont ihre Unschuld. Sorgen mache ihr die Hate-Welle im Netz vor allem im Hinblick auf ihre Tochter Hana.

"Ich wollte es gar nicht normalisieren. Wo es vielleicht hätte schaden können, ist, dass man nicht mit jedem arbeiten kann. [...] Wenn du das Gericht vor dir hast, dann wollen die nicht mit dir arbeiten, aber ich bin unschuldig. Ich habe keine Straftat begangen. Das Einzige, was ich vielleicht in meinem Leben gemacht habe, ist fahren ohne Erlaubnis und das war's dann auch. Ich muss nichts normalisieren, weil ich mach doch nicht Schlimmes. Ich mach mir eher Sorgen, wie es sein wird, wenn Hana älter wird. Ob sie mir diese Fragen stellen wird: 'Warum haben Leute so etwas Komisches geschrieben'?"

Loredana: Wie es um neue Songs mit Juju steht

Zurück zur Musik: Loredana und Juju haben äußerst erfolgreich beim Song "Kein Wort" zusammengearbeitet. Auf "Medusa" ist jedoch sowohl der Song als auch Juju nicht vertreten. Eine weitere Zusammenarbeit ist laut Loredana aber nur eine Frage der Zeit.

"Wir haben uns immer gesagt: 'Eh geil, wir müssen auf jeden Fall weiter Mucke machen.' Wir sehen uns auch ab und zu. Wir schreiben immer wieder. Ich feier sie einfach. Sie feiert mich. Wenn wir uns gegenseitig sehen, dann verstehen wir uns. Ich find das viel wichtiger. Wenn wir uns sehen, haben wir nicht wirklich die Zeit immer darüber zu reden, ob wir ne neue Single machen. Das macht dann meistens das Management. [...] Wenn wir uns sehen, dann ist es eigentlich nur um Privates. Ob ein Song kommt? Ich denke schon. Ich denke, das wird auf jeden Fall mal passieren. Wann es soweit ist? Es ist nichts geplant. Da sind wir ganz chillig und locker.

Hier kannst du das komplette Interview sehen, in dem es auch um private Schicksalsschläge und das Feature mit Ufo361 geht:

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Warum Farid Bang Bushido nicht mehr dissen will

Warum Farid Bang Bushido nicht mehr dissen will

Von Paul Kruppa am 27.07.2021 - 13:08

Farid Bang hat in seinem neuen Interview mit den Kollegen von Deutschrap ideal erklärt, warum auf seinem neuen Album "Asozialer Marokkaner" keine Disses gegen Bushdio drauf waren. Viele Fans hatten erwartet, dass der Banger möglicherweise gegen den Berliner feuern würde, doch nun erklärte Farid, dass er davon nicht viel halten würde.

"Das ist nicht mein Stil": Farid Bang über Bushido-Disses

Hatte es noch auf "JBG 3" ordentlich Disses gegen das egj-Oberhaupt gehagelt, kam Bushido auf "Asozialer Marokkaner", wie zuvor angekündigt, glimpflich davon. Farid Bang (jetzt auf Apple Music streamen) erklärte nun im Interview, dass dies daran liege, dass es er kein Problem mehr mit Bushido habe.

Er habe irgendwo auch Verständnis für ihn. Der größte Angriffspunkt wäre schließlich der Polizeischutz, unter welchem der Rapper aktuell steht. Das sei allerdings für Farid kein Grund Bushido anzugehen. Er verstehe, dass es für Bushido die einzige Möglichkeit gewesen sei.

"Was soll ich jetzt für einen Grund nehmen für den? 'Ey du bist jetzt unter Polizeischutz' – das interessiert mich gar nicht. Diese Thematik auch, er ist unter Polizeischutz. Hör mal, ich bin nicht Pablo Escobar oder der bekämpft nicht mich oder irgendwas. In einer Sache muss ich ihm immerhin recht geben. Der hat doch keine andere Wahl, was soll der denn machen? In der Hinsicht. Er will aus einem Vertrag raus, die haben es nicht geschafft es so zu klären. Was soll der Typ jetzt machen?"

Er wolle Bushido gar nicht als den Guten in der Geschichte darstellen oder Ähnliches. Aber er habe ihm immer das Unterdrücken anderer Künstler vorgehalten. Kämen nun Disses von Farid, sähe er sich in der gleichen Position.

"Was ich ihm immer vorgeworfen habe, war diese Unterdrückung. Und wenn ich den jetzt angreife, wäre das genau derselbe Vorwurf."

Einem sportlichen Rap-Battle in der Zukunft, wenn Bushido seine ganzen aktuellen Probleme irgendwann mal hinter sich lassen konnte, stehe dem Banger-Oberhaupt offen gegenüber.

"Wenn der irgendwann Mal die ganze Sch*iße hinter sich gebracht hat und ihr ein Rapbattle wollt, können wir das gerne machen. So auf sportlicher Ebene, sage ich mal."

Farid Bang über aktuelle Labelsituation bei Banger Musik

Auch auf die Fragen nach der aktuellen Situation bei Banger Musik geht Farid ein. So hatten sich viele über einige Zeilen auf dem Track "Thanos" gewundert, die nahelegten, dass Farid sich von seinen Signings getrennt habe. Damit räumt er nun auf.

So sei er mit keinem seiner Künstler zerstritten oder habe ein Problem. Allerdings habe das Gefühl, Banger Musik sei nicht mehr das Team, das seiner Vision entspreche. Aus diesem Grund habe er sich entschieden, den Fokus in den nächsten Jahren auf sich selber und nicht die Labelarbeit legen zu wollen.

"Als Allererstes: Ich bin mit keinem da verstritten oder sonst irgendwas. Nur, ich will den Fokus in den nächsten Jahren auf mich setzen und nicht auf Label oder andere Künstler oder sonst irgendwas, sondern ich will mich nur auf mich fokussieren. Die Vision, oder warum ich Banger Musik mal gemacht habe, war als Team. Und das sehe ich nicht mehr so bei uns."

Er sei aber auch niemand der den Leuten hinterherlaufe oder versuche sie zurückzuhalten. Er und Summer Cem seien immerhin seit vielen Jahren gute Freunde und da gäbe es dann keinen Streit, wenn einer irgendwann sein eigenes Ding machen wolle.

Zieht euch hier das ganze Interview rein:


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