Nach Betrugsvorwürfen: Loredana & Petra Z. sollen sich außergerichtlich geeinigt haben

Loredana und ihr mutmaßliches Betrugsopfer Petra Z. sehen sich wohl doch nicht vor Gericht. Nachdem zunächst die Bild-Zeitung Fotos von einem "Geheimtreffen am Wochenende" verbreitete, legte das Schweizer Portal 20 Minuten nach und erklärte, dass eine außergerichtliche Einigung erzielt worden sei. Auch Loredana selbst erweckt auf Instagram den Eindruck, dass zwischen ihr und Petra Z. ein intaktes Verhältnis besteht.

Loredana zeigt sich lächelnd mit ihrem mutmaßlichen Betrugsopfer

Mit dem scheinbar geschlossenen Deal könnte sich eine drohende Anklage erledigt haben. Eine Verurteilung hätte laut 20 Minuten sogar eine Abschiebung der Rapperin zur Folge haben können. Sie besitzt keinen Schweizer Pass.

Im Mai 2019 wurde bekannt, dass gegen Loredana wegen Verdachts auf Betrug ermittelt wird. Sie soll ein Schweizer Ehepaar um 700.000 Franken gebracht haben. Als sich ihr angebliches Opfer Petra Z. im Juli 2020 erneut zu Wort meldete und verzweifelt von ihrer finanziellen Situation erzählte, startete ein Shitstorm unter dem Hashtag #BoycottLoredana.

#BoycottLoredana: Shitstorm nach neuem Interview mit Petra Z.

Dementsprechend irritiert äußert sich ein Augenzeuge gegenüber der Bild, als er das mutmaßliche Opfer und die angebliche Täterin in einem Hotel entdeckt habe: "Loredana und Petra saßen dort, haben sich unterhalten und gelacht, als wäre nichts passiert." Auch eine Umarmung bei der Verabschiedung wurde mit einem Foto dokumentiert.

Für 20 Minuten deutet vieles daraufhin, dass die Parteien Stillschweigen über einen vor Kurzem geschlossenen Deal vereinbart haben. Im Mai soll ein Vergleichsangebot noch abgelehnt worden sein. Petra Z, die dem Portal in der Vergangenheit häufig Rede und Antwort stand, wollte sich zu den Entwicklungen nicht äußern. Das verordnete Schweigen greift Loredana auch in ihrer neuen Single "Intro" auf. Sie erklärt in dem Song: "Ich wollte was sagen, aber durfte nix erzählen".

Stattdessen lässt sie auf Instagram Bilder sprechen. Dort zeigt sie ein Foto von einem Videocall mit Petra Z. Beide Frauen lachen in die Kamera. Insofern sich die Caption direkt auf diese Aufnahme bezieht, hat das Gespräch am 1. September stattgefunden. Der Kontakt scheint also schon seit Wochen zu bestehen.


Foto:

Screenshot via instagram.com/loredana

Eine außergerichtliche Einigung ist juristisch gesehen, nicht mit einem Schuldeingeständnis gleichzusetzen. Für Loredana gilt ohne Prozess weiterhin die Unschuldsvermutung.

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Iggy Azalea stellt Playboi Carti im Internet bloß

Iggy Azalea stellt Playboi Carti im Internet bloß

Von Alina Amin am 27.12.2020 - 16:30

Bei Playboi Carti ist aktuell viel los: Der 24-Jährige Rapper hat kürzlich sein zweites Album "Whole Lotta Red" gedroppt, das aktuell die Szene aufmischt, nebenbei befindet er sich in einem Familiendrama, das er angeblich selbst ausgelöst haben soll. Es geht dabei um seinen Sohn Onyx Carter und seine Ex-Freundin Iggy Azalea. Diese wirft ihm seit mehreren Tagen vor, seinen Sohn auf unterschiedliche Art und Weise vernachlässigt zu haben.

Playboi Carti erkennt die Vaterschaft an seinem Sohn nicht an

Iggy Azalea begann zeitgleich zum Release von Playboi Cartis "Whole Lotta Red" auf Twitter darüber zu sprechen, dass sie nie freiwillig die wichtigsten Momente ihres Kindes verpassen würde. Wer das tue, sei "Müll".

Damit zielte sie auf ihren Ex-Freund ab, der das erste Weihnachtsfest seines Sohnes wohl verpasst haben soll, da er mit Album-Dingen beschäftigt war. In einer Serie von nun gelöschten Tweets berichtete die Rapperin und Mutter davon, dass ein Familientrip geplant war, den Carti in letzter Sekunde absagte. Er verbrachte Weihnachten mit der Frau, mit der er Iggy Azalea wohl ihre Schwangerschaft über betrog. 

Sodann erklärte Iggy, dass das Verhalten von Carti schon lange inakzeptabel sei, sie sich aber nie öffentlich geäußert habe, da sie in der Öffentlichkeit ohnehin verhasst sei. Immerhin ginge es um ein Kind, was er selbst gewollt habe. Sie berichtet, dass es sich um eine Wunschschwangerschaft handelte, er sich später aber weigerte, die Geburtsurkunde zu unterschreiben. Er habe sogar die Geburt seines Sohnes verpasst, weil er zu dem Zeitpunkt angeblich in einem anderen Bundesstaat seine Zeit mit Videospielen verbrachte.

Zur Kritik, die familiären Angelegenheiten seien nichts fürs Internet, entgegnete die Rapperin, dass man irgendwann einfach den Frust rauslassen muss.

Ein paar Stunden Stille später erklärte Iggy Azalea, dass sie sich mit Carti ausgesprochen habe und die Situation sich nun zum besseren entwickeln würde für ihren Sohn.

Derweil hat sich Carti selbst noch gar nicht zu den Vorwürfen seiner Ex-Freundin geäußert. Er besprach gestern Abend mit seinen Fans, welche Songs auf die Deluxe Version seines Albums kommen sollten und vereinnahmte die Hiphop-Twitter-Bubble für sich. 


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