50 Cent reagiert auf Floyd Mayweather: "Ich bin keine Marketing-Kampagne"

Floyd Mayweather und 50 Cent teilen sich eine lange Beef-Historie, die auf eine einst gute Freundschaft zurückgeht. Die beiden Feinde sind seit Jahren bekannt dafür, untereinander den einen oder anderen Diss auf Social Media rauszulassen. Jetzt hat sich Floyd Mayweather in einem Podcast-Interview zu den Hintergründen dieses Beefs geäußert und erklärt, woher die Animosität zwischen den beiden stammt. Fifty hat dazu nur eins zu sagen: "Ich bin nicht deine Marketing-Kampagne."

Floyd Mayweather spricht über den Ursprung seines Beefs mit 50 Cent

In einem Interview mit dem Champside-Podcast, hat die Box-Legende über seine langjährige Feindschaft zu 50 Cent gesprochen. Wie er nun erzählt, habe der Beef begonnen, als 50 Cent ihn aufforderte, ihm 50 % seiner Promotion-Firma-Anteile zu übertragen. Mayweather wollte dem Candy Shop-Rapper diesen Wunsch nicht erfüllen. Daraufhin habe 50 angeblich angefangen, ihn runterzumachen und ihn als dumm zu bezeichnen.

Das hat Mayweather nicht lange auf sich sitzen lassen – und die Freundschaft ging zu Bruch. Im Interview erklärt er: 

"Du kannst nicht jahrelang jeden Tag mit mir chillen und dann plötzlich, wenn ich dir nicht die Hälfte meiner Firma gebe, sagst du zu mir 'Du bist dumm, du kannst das nicht machen und du kannst dies nicht machen'. Wenn ich diese ganzen Sachen nicht machen kann, wieso chillst du dann mit mir? Das ist im Grunde das Einzige, was ich sagen will. Wenn ich eine Person bin, die bestimmte Sachen nicht weiß und nicht so schlau ist, wieso willst du dann jeden Tag mit mir zu tun haben?"

('You can’t hang out with me every day for years then all of a sudden if I don’t give you half of my company you’re like "you’re dumb, you’re stupid, you can’t do this and you can’t do that." But if I can’t do all these things, why are you hanging around with me? That’s all I’m trying to add. If I’m such a person that doesn’t know certain things, and I’m not that sharp, why you want to be around with me every day?')

In Fiftys Version der Geschichte, habe sein Boxer-Freund nach seiner Haftentlassung Schulden bei dem Rapper gehabt. Mayweather meint, das würde nicht stimmen.

50 Cent zu Floyd Mayweather: "Ich bin keine Marketing-Kampagne."

Meme-König 50 Cent hat sich prompt zur Story seines Ex-Kumpels geäußert und erklärt, dass er nicht die Marketingkampagne für ihn sei. Er solle daher seinen Namen nicht in den Mund nehmen: 

"Verdammt, lies ihm das einer mal vor. Ich habe nichts mit dir zu tun und du nichts mit mir, okay."

Der On-und-Off-Beef von 50 Cent und Floyd Mayweather geht schon mehrere Jahre. Anfang Februar dieses Jahres erklärte Fifty, dass Mayweather wieder zurück in den Ring müsse, da er aufgrund seines verschwenderischen Lebensstils kein Geld mehr habe. Dieser hat bekanntlich 2017 seine Box-Karriere beendet, nachdem er Conor McGregor besiegt hatte. 

Zuletzt ist der Beef 2018 hochgekocht und hat Auswüchse angenommen, die weit unter die Gürtellinie gingen: 

50 Cent vs. Floyd Mayweather Jr.: Die (neue) Geschichte eines Beefs weit unter der Gürtellinie

Es gibt ein ungeschriebenes Gesetz im Internet. Leg dich lieber nicht mit Fifty an. Was passiert, wenn du es doch auf ein Duell mit dem Troll-Gott 50 Cent ankommen lässt, ist aktuell auf Instagram zu sehen. Der wohl weltweit beste Boxer Floyd Mayweather Jr.

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Fard verhindert Manuellsens "Inferno" gegen PA Sports-Signing

Fard verhindert Manuellsens "Inferno" gegen PA Sports-Signing

Von Till Hesterbrink am 21.11.2020 - 14:08

PA Sports hat mit seinen "100 Bars Final Kill" ordentlich was losgetreten. Auf dem Track betitelte sich das Life is Pain-Oberhaupt als King des Ruhrpotts und stieß Ruhrpott-Matador-Nummer-Eins Manuellsen damit scheinbar vor den Kopf. Dieser hinterfragte PAs Krönung, was wiederum PA Sports Signing Rua auf den Plan rief. Schnell schaukelte sich die Situation so hoch, dass Fard intervenieren musste, um den Streit zu klären.

PA Sports: "Wenn sie dich fragen, wer King im Ruhrpott ist, dann sag' meinen Namen"

Die am Freitag erschienenen "100 Bars Final Kill" von PA Sports sorgen für ordentlich Furore. Einerseits hat der LiP-Boss nach eigener Angabe mit dem Erfolg des Tracks gezeigt, dass echter Rap doch tauglich für den breiten Markt sei, wenn die Hörer die Emotionen fühlen würden. Andererseits sorgte die eigenmächtige Ernennung zum Monarchen des Ruhrgebiets für viel Diskussion.

"Wenn sie dich fragen, wer King im Ruhrpott ist, dann sag' meinen Namen"

Manuellsen ließ es sich nicht nehmen, seine Einschätzung zur King-Debatte zu geben. In einer Instagram-Story schrieb er, dass der King im Ruhrpott der Rapper sei, der auch im Ruhrpott wohne. PA Sports lebt mittlerweile in Berlin.

Da wohl viele Media-Outlets daraufhin behaupteten, Manuellsen hätte eine "Ansage" an PA erteilt, fühlte er sich dazu genötigt, seine Aussage zu erklären. Es wäre ihm schließlich nicht darum gegangen, gegen PA zu sticheln. Er hätte lediglich feststellen wollen, dass er sich ja auch nicht zum König von beispielsweise Hannover krönen könne, wenn er dort nicht lebe.

Laut Manuellsen würden immer noch die Leute entscheiden, die auch die Fahne für das Ruhrgebiet hochhalten würden, wer ihr König sei. Wenn nun Miami Yacine, Play69, Dahab, 18 Karat oder andere im Ruhrpott lebende Rapper sich als King bezeichnet hätten, dann sähe die Situation anders aus, so Manuellsen.

"Ein König wird ja gewählt, der ernennt sich ja nicht selber."

Manuellsen: "Halte dich bedeckt und tanz mir nicht noch einmal aus der Reihe"

Eigentlich schien die Situation an dieser Stelle geklärt, doch dann meldete sich PA Sports Signing Rua über ihre Instagram Story zu Wort. Dort wurde sie gefragt, was sie von Manuellsens Aussage halten würde. Rua meinte daraufhin, sie würde das an einen Kindergarten erinnern, in dem sich zwei darum streiten würden, wer der Coolste sei. Sie fände, PA könne ruhig stolz auf das Ruhrgebiet sein, jeder bleibe ja mit seiner Heimat verbunden, selbst wenn man wegziehe. Außerdem wolle sie den König im Schatten erinnern, dass es normal sei, sich als King zu bezeichnen.

Diese Aussagen und das scheinbare Verweigern einer Entschuldigung befeuerten Manuellsen, live zu gehen. Knapp zehn Minuten lang echauffierte sich M.Punkt darüber, dass ihm auf ein Mal "eine kleine 19-jährige Kah' von der Seite" käme. Sein Plan sei es eigentlich gewesen, ihr Ende zu bringen und ein "Inferno" auf sie herabregnen lassen. Allerdings sei er dann von Fard angerufen worden, der sich für Rua eingesetzt habe.

Angeblich habe Fard versucht, von Rua eine Entschuldigung einzuholen, die habe sich aber quergestellt und sei zu Stolz gewesen, um sich zu entschuldigen. Manuellsen kann das nicht verstehen, da selbst er sich bei seinem größten Feind Bushido für manches entschuldigt habe.

Im Endeffekt habe Manu aber eingesehen, dass es unnötig sei, mit einer Person zu streiten, die seine Tochter sein könnte und so würde er das Ding an dieser Stelle zumachen.

Auch an PA selbst wendet sich Manuellsen und erinnert ihn daran, dass er es gewesen sei, der ihm damals eine Chance gegeben habe, als es niemand sonst getan habe. Er wolle dabei gar nicht abstreiten, dass PA Sports seinen eigenen Weg gegangen sei und sich den Erfolg selbst erarbeitet habe.

Das LiP-Oberhaupt solle sich also "bedeckt halten" und nicht "aus der Reihe tanzen", sonst würde Manuellsen das loslassen, was er alles noch in seinem Gedächtnis habe. Er fände es nicht in Ordnung, dass PA sich immer dann, wenn sein Album käme, neue Feinde mache, nur um die Kriege dann nicht alleine zu führen.

Zum Ende hin fordert Manuellsen, dass PA Sports seine Life is Pain-Künstler unter Kontrolle halten solle.

Auch Manus Frau Nadjah mischte bei der ganzen Angelegenheit mit. Sie schien Ruas Aussagen allerdings nicht ganz so ernst zu nehmen und verglich die junge Künstlerin in einem Instagram Kommentar mit einer Kandidatin der "Mini Playback Show" – eine Fernsehsendung, bei der kleine Kinder Popstars imitierten.

Es ist nicht das erste Mal, dass Manu mit einem LiP-Signing aneinandergerät:

Jamule entschuldigt sich nach rassistischen Aussagen

Der Life is Pain-Rapper Jamule zog in den letzten Tagen viel Aufmerksamkeit auf sich, da ein Video mit anscheinend rassistischem Inhalt herumging. Nun äußerte der Duisburger sich in einem Statement auf Instagram zu dem kurzen Clip und entschuldigt sich. Ein scheinbar privates Video von Jamule zeigt, wie er sich wohl beim Besuch eines Konzertes filmt.


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