Fler gibt Bushido Schuld an Hausdurchsuchung

Bei Fler stand am Wochenende offenbar die Polizei vor der Studiotür. Wie der Berliner Rapper auf Instagram zu verstehen gab, habe eine Hausdurchsuchung stattgefunden. Laut dem Maskulin-Boss war Bushido an dieser Aktion nicht ganz unbeteiligt.

Fler soll Link zu Ermittlungsakten gepostet haben

Gegenüber der Bild-Zeitung gibt Fler an, dass ungefähr 15 Beamte vor seiner Studiotür gestanden hätten. Die Durchsuchung der Räumlichkeiten sei mit dem Bereitstellen eines Links zu vertraulichen Ermittlungsakten im Rechtsstreit zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker begründet worden. Die Ermittler werfen Fler demnach vor, einen Link zu den Dokumenten in Umlauf gebracht zu haben.

Bushido vs. Arafat Abou-Chaker: Ermittlungsakten & Zeugenaussagen geleakt

Der fortwährende Konflikt zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker ist um viele Details reicher. Die FAZ hatte exklusiven Zugriff auf über 200 Seiten Ermittlungsakten der Berliner Polizei - darunter seien Protokolle von abgehörten Telefonaten und Gesprächen sowie Zeugenaussagen von unter anderem Shindy, Ali Bumaye oder Bushido selbst.

Den Polizeieinsatz beschreibt Fler als letztendlich "entspannt" und nicht allzu ergiebig. Es sei ein Laptop mitgenommen worden. Fler habe sich laut eigener Aussage "nichts zu Schulden kommen lassen".

Fler vermutet Bushido hinter dem Polizeieinsatz

Auf Nachfrage der Bild-Zeitung erläutert Fler, dass er nicht davon ausgeht, dass die Beamten aufgrund eines geposteten Links bei ihm waren. Stattdessen vermutet Fler einen Zusammenhang zwischen dem Auftauchen der Polizei und seinen Äußerungen nach dem Bekanntwerden von Bushidos musikalischer Rückkehr.

"Ich persönlich glaube nicht, dass die Durchsuchung vordergründig mit dem Link zusammenhing, sondern mit der Drohung, die ich vor ein paar Tagen gegen Bushido ausgesprochen habe. Ich glaube, das war ein Hinweis, dass ich den Ball flach halten soll. Ich bin enttäuscht, dass Bushido seine Probleme mit mir offenbar nicht direkt klären kann. Ich wünsche ihm aber dennoch alles Gute für sein hundertstes Comeback."

Vor ein paar Tagen hatte Fler in einem Statement auf den Neustart seines früheren Weggefährten reagiert. Dort drohte Fler mit Schlägen, sollte Bushido ihn auf "CCN4" dissen.

Fler vs. Bushido: Drohungen & Provokationen auf Instagram

Bushidos Ankündigung von "CCN4" ist erst ein paar Tage alt und schon formieren sich alte Fronten. Auf Instagram amüsiert sich Bushido über das Verhalten von Fler. Dem vorausgegangen ist ein ausgiebiges Statement des Maskulin-Bosses. Bushidos Social-Media-Aktivitäten waren nach dem Zerfall von EGJ und der Trennung von Arafat Abou-Chaker überschaubar.

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Kommentare

Hoffe Bushido kriegt richtig Schellen und geht pleite! 31er sind in meinen Augen nichts Wert und sollten mal Anstand und Ehre von ihren Eltern beigebracht bekommen.

Hoffe Bushido kriegt richtig Schellen und geht pleite! 31er sind in meinen Augen nichts Wert und sollten mal Anstand und Ehre von ihren Eltern beigebracht bekommen.

Beides Lappen,einer hat Angst vor Bonez MC und der andere vor den Abou Kacka Clan...B.F.F.B.

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Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Netflix-Doku über Bushido anscheinend von Marcus Staiger bestätigt

Von David Molke am 19.02.2020 - 16:32

Dass Netflix und Bushido gemeinsam an einer Doku über den Berliner Rapper arbeiten sollen, wird schon eine ganze Weile gemunkelt. Bisher wurde da aber noch nichts angekündigt, offiziell sind das also alles erstmal nur Gerüchte. Hier kommt Marcus Staiger ins Spiel, der in seinem Podcast mit Mauli quasi im Vorbeigehen bestätigt, dass er an der Netflix-Doku über Bushido beteiligt ist.

Marcus Staiger bestätigt: Bushido arbeitet an einer Netflix-Doku

Darum geht's: Bisher gab es in erster Linie die Aussage von Fler, dass Bushido und Peter Rossberg gemeinsam an einer Netflix-Doku über Bushido arbeiten. Das machte vor fast genau einem Jahr zum ersten Mal die Runde und deckte sich auch mit dem, was wir an Informationen dazu gehört haben.

Bushido arbeitet offenbar an einer Netflix-Serie

Bushido, Peter Rossberg sowie der "Bild-Chef" und Netflix sollen an einer gemeinsamen Serie arbeiten...

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts "Die wundersame Rapwoche mit Mauli und Staiger" war am Samstag nicht nur Veedel K zu Gast, sondern es wurde ganz zum Schluss auch noch über die Bushido-Doku auf Netflix gesprochen. Beziehungsweise in erster Linie darüber, ob Marcus Staiger daran jetzt mitwirkt.

Was macht Staiger? Ursprünglich sollte der Royal Bunker-Gründer und Ex-rap.de-Chefredakteur Marcus Staiger wohl sogar die gesamte "Redaktion" bei der Bushido-Doku von Netflix übernehmen. Dieses Angebot hat er aber laut eigener Aussage abgelehnt. Stattdessen sei er nur noch als Interviewpartner Teil der Doku.

Auf die Frage von Mauli hin, ob Staiger in der Netflix-Doku von Bushido dabei sei, antwortet er:

"Ich bin da aufgetreten, ich habe ein Interview dort gemacht."

Daraufhin wundert sich Staiger darüber, dass die meisten Reaktionen darauf so enttäuscht ausfallen würden. Mauli erklärt daraufhin, das Geld dafür stünde Staiger zu. Der erklärt im Anschluss daran, dass er tatsächlich gar kein Geld dafür bekommen habe.

"Das Angebot war ja, die Redaktion für diesen Film zu übernehmen. Das habe ich nicht gemacht. Aber als Interviewpartner habe ich mich zur Verfügung gestellt."

Die Stelle findet ihr hier im Podcast ungefähr ab dem Zeitpunkt 1:30:00:

Jetzt ist es also mehr oder wengier offiziell: Allem Anschein nach entsteht tatsächlich ein Netflix-Dokumentarfilm über das Leben von Bushido. Der war zuletzt unter anderem wegen seines Rechtsstreits mit Arafat Abou-Chaker in den Schlagzeilen. Angeblich soll seine Villa in Kleinmachnow wohl zwangsversteigert werden.

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