Stadt Dortmund will Xavier Naidoo-Konzert verhindern

Xavier Naidoos Verbindungen zu Rechten, Verschwörungstheoretikern und rechten Verschwörungstheoretikern haben nun offenbar Auswirkungen auf sein Live-Geschäft. Die Stadt Dortmund prüft aktuell die Absage eines geplanten Konzerts. Ein Auftritt Naidoos sei "nicht vereinbar" mit dem "Charakter einer weltoffenen, vielfältigen und toleranten Stadt", heißt es in einer Mitteilung.

Stadt Dortmund will mit Xavier Naidoo nichts zu tun haben

Xavier Naidoo habe "wiederholt öffentliche Äußerungen mit rassistischer und antidemokratischer Tendenz getätigt". Seine Wiedergabe von "Verschwörungstheorien mit teils antisemitischen Bezügen" und die "Kontakte zur identitären Bewegung" schaffen für die Politik eindeutige Verhältnisse. Xavier Naidoo soll nicht ohne Weiteres seinem Live-Geschäft nachgehen können. Der Dortmunder Oberbürgermeister zeigt an dieser Stelle klare Kante:

"Wir wollen Xavier Naidoo nicht in unserer Stadt und auch nicht jene Anhänger seiner Musik, die seine Positionen teilen."

Weiterhin führt er aus, dass die Agenda des Mannheimer Sängers nicht mit den Werten der Stadt einhergehe: "Xavier Naidoo und seine Äußerungen passen nicht hierher."

Kool Savas mit emotionalem Statement zu Xavier Naidoo

Von HHRedaktion am 22.04.2020 - 15:31 Jedes Mal, wenn wir über Xavier Naidoo s neue Ausflüge in den braunen Sumpf berichten, sterben wir anschließend mehrere Tode beim Blick in die Kommentarspalten. Er hat ja vor hundert Jahren mal die Hook in einem Anti-Nazi-Song gesungen, selbst eine dunklere Hautfarbe und könnte daher doch gar nicht rechts sein, sind sich manche Rapfans einig.

Das Konzert von Xavier Naidoo ist für den 5. September im Dortmunder Westfalenpark angesetzt. Aktuell sei die Stadt Dortmund im Austausch mit dem zuständigen Veranstalter. Man prüfe, wie sich eine Absage am besten regeln lasse. Die Hoffnungen liegen darauf, dass die Meinungen zu Xavier Naidoo nicht auseinander gehen. Aufgrund der schlecht vorhersagbaren Corona-Situation ist es auch nicht ausgeschlossen, dass eine solche Veranstaltung sowieso nicht stattfinden darf – unabhängig von Xavier Naidoos Weltsicht.

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