Coronavirus sorgt für abgesagte Rapkonzerte

Um die Ausbreitung vonm COVID-19 aka dem Coronavirus möglichst zu verlangsamen, werden auch in Deutschland Vorsichtsmaßnahmen getroffen. In vielen Bundesländern finden keine Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen mehr statt. Das betrifft natürlich auch Konzerte von Rappern und Rapperinnen. Loredana sagt zum Beispiel ein Konzert ab, YBN Cordae tritt nicht auf und auch die Festivals machen sich Gedanken.

Viele Rap-Konzerte in Deutschland finden wohl nicht statt

Eine ganze Reihe an Bundesländern folgt der offiziellen Empfehlung, größere Veranstaltungen abzusagen. Als größer gilt eine Veranstaltung, wenn mehr als 1.000 Personen als Gäste beziehungsweise Teilnehmende geplant sind.

Diese Bundesländer sagen bisher sämtliche Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen ab:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Das betrifft natürlich auch diverse Kultur-Veranstaltungen wie Konzerte oder Theater-Vorführungen. In Berlin sagen zum Beispiel auch sämtliche größeren Theater- und Konzerthäuser ihre Aufführungen bis zum Ende der Osterferien im April ab.

Die Kölner Lanxess-Arena sagt ebenfalls alle größeren Konzerte ab und auch in Bielefeld wurde zum Beispiel das Loredana-Konzert gecancelt. Wer Karten hat, kann die aber wohl bei den Vorverkaufsstellen zurückgeben und bekommt sie erstattet.

Bei vielen Konzerten steht es aktuell noch nicht fest, ob sie stattfinden oder nicht. Aber es gibt eine ganze Menge Künstler und Künstlerinnen, die aktuell oder demnächst auf Tour sind.

Diese Rapper*innen könnten unter anderem betroffen sein:

Wie lange das Ganze dauert und was genau alles abgesagt wird, lässt sich im Moment natürlich nur schwer abschätzen.

Eventim bietet hier eine Info-Seite zu den COVID-19-Auswirkungen an. Auf dieser Eventim-Seite könnt ihr gezielt nach Künstler*innen und deren Konzerten suchen.

Splash & OAF: Wie sieht es mit den Festivals im Sommer aus?

Das Splash-Festival und das Openair Frauenfeld geben aktuell Entwarnung. Beide wollen die Entwicklung der Lage aber natürlich im Blick behalten.

Bis es soweit ist, dauert es auch noch eine ganze Weile. Bis zum Juli dürfte sich die Lage hoffentlich wieder einigermaßen beruhigt haben.

splash! Festival

Eure Sicherheit auf dem ist uns sehr wichtig. Wir be... obachten die aktuellen Entwicklungen genau und sind in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und anderen Veranstaltern. Noch gibt es bezüglich des Coronavirus keine Verbote, Auflagen oder sonstige Empfehlungen für unsere Veranstaltung, die in ein paar Monaten stattfinden wird.

Allerdings hat sich in der Zwischenzeit auch noch einiges getan. Sowohl das Statement vom Splash als auch das vom OAF stammen von vor über einer Woche.

Openair Frauenfeld

Nach derzeitigem Stand findet das Openair Frauenfeld 2020 zu 100% st... att und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Sollte sich an der aktuellen Lage etwas ändern, entscheiden die Gesundheitsbehörden über mögliche Anpassungen. --- Based on the current status Openair Frauenfeld 2020 will take place with 100% certainty and the preparations are running at full speed.

Das Melt-Booking hat ebenfalls ein Statement veröffentlicht. Darin heißt es unter dem Verweis auf diese Übersichts-Seite, dass diverse Konzerte aus unterschiedlichen Gründen abgesagt werden müssen.

Die Beatcon 2020 wurde ebenfalls auf einen späteren Termin verschoben. Die Hiphop Producer Conference findet jetzt nicht mehr am 1./2. Mai, sondern am 7./8. November 2020 statt.

Beatcon 2020 wird auf November verschoben

Wir müssen leider mitteilen, dass die Beatcon 2020 nicht wie geplant am 1. und 2. Mai stattfinden wird. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Covid-19 aka Corona sind den Veranstaltern die Hände gebunden - sie folgen damit den aktuellen Präventionsempfehlungen der Gesundheitsbehörden. Der neue Termin ist das Wochenende am 7. und 8.

Auch die Tapefabrik kann dieses Jahr nicht wie geplant am 21. März stattfinden. Das Land Hessen hat der Veranstaltung einen Riegel vorgeschoben. Ein Ersatztermin wird in Aussicht gestellt.



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+++ Tapefabrik Festival am 21. März 2020 abgesagt +++ Die Durchführung unseres Tapefabrik Festivals am 21.03. wurde leider soeben durch das Land Hessen untersagt. Wir sind extrem traurig über die Absage, da wir gerne mit euch gefeiert hätten, aber die Sicherheit und unser aller Gesundheit geht vor. Bitte versteht die Absage nicht als hysterischen Aktionismus oder Panikmache. Die Ausbreitung des Virus einzudämmen ist aktuell oberste Priorität der Behörden. Wir möchten uns ausdrücklich bei unseren treuen Fans die das Projekt wieder unterstützt haben bedanken. Genau so bei unseren Artists, PartnerInnen und SponsorInnen die das Festival auch 2020 zu dem gemacht haben was es ist. Wir arbeiten jetzt mit Hochdruck an einer Alternative für die Tapefabrik 2020 im kommenden Herbst und werden euch in Kürze darüber informieren. Alle Tickets behalten Ihre Gültigkeit für eine Nachholveranstaltung. Wer sein Ticket behält, unterstützt damit das Projekt und die Durchführung. Wir reißen uns den Arsch auf, um euch so schnell wie möglich neue Informationen zu liefern. Wer sein Ticket zurückgeben möchte, kann sich an seine Vorverkaufsstelle wenden und erhält dort sein Geld zurück, je nach Anbieter kann es sein dass Versandkosten und Ticketgebühren leider nicht erstattet werden. Hier noch Informationen zur Erstattung von Hotel- und Reisekosten: (kein Anspruch auf Richtigkeit, bestes Wissen und Gewissen): 1. Bahntickets der deutschen Bahn werden vollständig erstattet, nähere Informationen bekommt ihr hier: https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Corona-Virus-DB-umfassend-vorbereitet-4974568 2. Flugtickets werden in den meisten Fällen ebenfalls erstattet, hier müsst ihr euch bitte bei eurer Airline informieren. 3. Eure Busfahrt bei Deine Tour, könnt ihr erstatten und erhaltet bis auf die Ticket-/Buchungsgebühr den vollen Betrag von DeineTour zurück. 4. Im Fall, dass Ihr eine Unterkunft gebucht habt, wendet Euch bitte umgehend an euer Hotel und erklärt den Fall. Es besteht eventuell die Chance auf Kulanz.

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E3 & Coachella: Coronavirus sorgt auch international für Absagen

Nicht nur in Deutschland finden Fußballspiele vor leeren Zuschauerrängen statt (Eishockey wurde gleich ganz abgesagt), auch in anderen Ländern werden Vorsichtsmaßnahmen getroffen.

Das berühmt-berüchtigte Coachella-Festival in den USA wurde zum Beispiel verschoben. Wegen des Coronavirus' soll die Veranstaltung in Kalifornien jetzt wahrscheinlich im Oktober stattfinden.

Auch die große Elektronik- und Videospielmesse E3 wurde heute abgesagt. Aktuell steht noch nicht fest, ob stattdessen ein Online-Event stattfindet, aber die E3 2020 findet vorerst gar nicht wie geplant statt.

Corona: Italienischer Rapstar sammelt Millionen für Krankenhäuser

Von Robin Schmidt am 07.03.2020 - 16:32 Was aktuell an den europäischen Außengrenzen in Griechenland passiert, ist schwer zu begreifen. Menschen, die in ihrer Heimat von Krieg und Vertreibung bedroht sind, fliehen nach Europa, um ihr Leben und das ihrer Familie zu schützen. Dass sie dabei gewalttätig zurückgedrängt werden, ist eine Katastrophe.

Wieso werden größere Veranstaltungen überhaupt abgesagt?

Denkt an die Risikogruppen: Auch wenn viele Menschen höchstwahrscheinlich nicht besonders schwer unter einer Ansteckung mit dem Coronavirus leiden würden, gibt es eine ganze Reihe an Leuten, bei denen das ganz anders aussieht. Ältere Menschen oder solche mit Vorerkrankungen könnte es viel härter treffen als andere.

Darum lohnt es sich, einen Schritt weiter als nur bis zur eigenen Nasenspitze zu denken: Selbst wenn ihr keine Symptome haben solltet oder glaubt, dass euch der Virus nichts anhaben kann, könntet ihr viele Menschen anstecken, bei denen das anders ist. Denkt einfach mal an eure Eltern, Großeltern oder alle, die chronisch krank sind.

Damit sich der offenbar sehr ansteckende Virus wenn überhaupt möglichst langsam verbreitetet, ist es natürlich ratsam, bestimmte Vorkehrungen zu treffen. Damit möglichst wenig Menschen leiden oder sogar sterben müssen, können wir alle etwas mehr Vernunft walten lassen.

Dazu gehört neben den Basics – sich regelmäßig die Hände zu waschen und am besten nicht an U-Bahn-Griffen zu lecken – auch, größere Menschenansammlungen zu meiden. Obwohl ihr euch beim Einkaufen wohl eher nicht ansteckt, sieht es bei Club- oder Konzertbesuchen schon wieder ganz anders aus.

Auf welche Konzerte wolltet ihr, die jetzt (vielleicht) abgesagt werden?

Wie Rapper die Corona-Hysterie unterstützen

Berlin ist eine Stadt, die man problemlos bereisen kann. Im Internet kursiert jedoch eine Sprachnachricht von Massiv, die für den heutigen Mittwoch einen elementaren Eingriff in diese Freiheit ankündigt. "Berlin soll unter Quarantäne gestellt werden", sagt ein mutmaßlich mitgenommener Rapper.

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#BoycottLoredana: Shitstorm nach neuem Interview mit Petra Z.

#BoycottLoredana: Shitstorm nach neuem Interview mit Petra Z.

Von HHRedaktion am 14.07.2020 - 12:19

Nachdem das Schweizer Boulevard-Portal 20 Minuten im letzten Jahr anscheinend aufdeckte, wie Loredana ein Walliser Ehepaar um insgesamt fast 900.000 Schweizer Franken betrogen haben soll, meldete sich die vermeintlich Geschädigte kürzlich erneut zu Wort. In einem neuen Interview mit heute.at berichtet Petra Z., dass sie wegen Loredana die Beerdigung ihrer Mutter nicht zahlen könne. Daher habe sie einen Spendenaufruf gestartet.

"Wegen Loredana": Petra Z. kann die Beerdigung ihrer Mutter nicht bezahlen

In diesem kurzen Artikel schildert das angebliche Opfer Petra Z. die aktuelle Situation, knapp zwei Jahre nach dem ersten Kontakt mit Loredana und ihren Brüdern. Gegenüber Heute.at spricht sie über die finanziellen Probleme, in die der Betrugsfall sie und ihren Mann gebracht haben sollen: Nach Fixkosten blieben dem Ehepaar demnach pro Monat lediglich 188 € zum Leben.

So können die beiden nach eigenen Angaben keine Rücklagen bilden und nicht für die anstehende Beerdigung von Petras Mutter aufkommen. Mehr als 3.700 € soll diese kosten, das Ehepaar könne jedoch gerade mal 400 € aufbringen. Für die restlichen 3.300 € haben die beiden nun einen Spendenaufruf auf Facebook gestartet.

Der Prozess gegen Loredana ist aktuell noch im Gange und es bleibt abzuwarten, ob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Loredana erhebt. Ermittelt wird in Bezug auf eine mögliche Deliktsumme von 350.000 Franken – in dieser Dimension hatte das Team um Loredana den Opfern laut 20 Minuten bereits eine Vergleichssumme angeboten. Petra und ihr Mann sollen dies abgelehnt haben, wie wir im Mai berichteten:

Loredana: Neue Details zu Betrugsermittlungen veröffentlicht

Um Loredana gab es letztes Jahr reichlich Wirbel, nachdem in Schweizer Medien Betrugsvorwürfe ausgerollt wurden. Eine Schweizerin, die beim Newsportal 20 Minuten unter dem Namen Petra Z. in Erscheinung trat, behauptete, dass die Rapperin sie und ihren Ehemann um 700.000 Franken (circa 665.000 Euro) erleichtert habe.

Bei der Einvernahme, so wird eine Vernehmung vor Gericht in der Schweiz genannt, kam es im Juni zu einem ersten Wiedersehen der beiden. Viel konnte man aus diesem Termin aber offenbar nicht mitnehmen, da Loredana laut 20 Minuten bei einem Großteil der Fragen mit "Keine Auskunft" geantwortet habe. Eine weitere Einvernahme einzuplanen, bringe laut der ermittelnden Polizisten nichts.

Petra Z. zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass die Staatsanwaltschaft Anklage erheben wird, sollte Loredana ihr nicht die gesamte Summe freiwillig zurückzahlen. Bis zu einer Verurteilung gilt für Loredana die Unschuldsvermutung.

Twitter-Shitstorm und #BoycottLoredana

Durch die emotionale Story über die Beerdigung von Petras Mutter bekam das Thema in den letzten Tagen wieder viel Präsenz im Internet. Große Meme-Seiten auf Instagram teilten Ausschnitte des Interviews von 2019, die Kommentarspalten unter Loredana-Beiträgen werden seitdem geflutet und auf Twitter trenden Loredana sowie der Hashtag #BoycottLoredana.

Man fragt sich angesichts einiger Kommentare aber, ob ein ähnlicher Shitstorm auch über einem männlichen Rapper niederprasseln würde. Unter dem Hashtag #BoycottLoredana gesellen sich zu den Vorwürfen nämlich auch teils transfeindliche und sexistische Kommentare – die "Community" in ihrer vollen Pracht. Es scheint, als wäre man(n) bei Loredana besonders motiviert, in den Kanon einzustimmen.

Wie es sich für Twitter gehört, kommen mittlerweile auch gemäßigte Stimmen dazu, die zwar nicht Loredanas angebliche Verfehlungen, aber zumindest das Ausmaß des Shitstorms relativieren. Würden diejenigen, die jetzt am lautesten brüllen, bei anderen Rapper*innen ebenso mitmachen? Müsste man nicht gefühlt die halbe Szene absägen? Wo zieht man die Grenze? Welche Auswüchse des Hiphop-Kampfbegriffs Realness sollten wir dringend überdenken? Oder steckt der Teufel im Detail und macht es die Sache besser, dass andere Rapper offen zu ihren Straftaten stehen, sie teils glorifizieren, aber immerhin dafür im Gefängnis waren?

Es ist kompliziert, und ja, man läuft an dieser Stelle Gefahr, in feinsten Whataboutism abzudriften. Diese Überlegungen sollen jedoch keinesfalls die Loredana zur Last gelegten Vergehen relativieren. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wirkt es nur allzu zynisch, dass die Rapperin um die Welt jettet und das good Life lebt, während Petra kein Geld hat, um ihrer Mom die letzte Ehre zu erweisen.

"Hashtag, ich nehm dein Cash weg": Loredana & ihre Brüder sollen Ehepaar betrogen haben

Was war überhaupt passiert? Sollte der Bericht von 20 Minuten der Wahrheit entsprechen, lief der Tathergang so ab:
Loredana soll gemeinsam mit ihren Brüdern das Ehepaar Petra und Hans Z. um mehrere Hunderttausend Franken erleichtert haben. Erst um knapp 200.000 CHF und daraufhin, getarnt als Anwältin, noch einmal um ca. 700.000 CHF.

Petra Z. soll einen der Brüder, Berat, auf der Onlineplattform Badoo kennengelernt haben. Als dieser nach einiger Zeit behauptete, er bräuchte Geld für die Operation seiner Mutter, lieh ihm Petra wohl um 87.000 CHF. 

Berat zahlte das Geld jedoch scheinbar nie zurück und Anzeige konnte das Ehepaar auch nicht erstatten, da es sich laut der Schweizer Polizei um Selbstverschulden gehandelt hätte. Berat hingegen bot angeblich an, das Geld in einem Casino mit der Hilfe eines Freundes zurückzugewinnen, dafür bräuchte er allerdings noch weiteres Geld. Petra soll daraufhin erneut mehrere Zahlungen an Berat getätigt haben, sodass sich die angebliche Schuldsumme im Februar bereits auf knapp 200.000 CHF belief.

Um dem Ehepaar zu helfen, meldete sich dann eine gewisse Anna Landmann, die behauptete, die uneheliche Tochter des Staranwaltes Valentin Landmann zu sein. Sie sei angeblich auch Anwältin und wolle die beiden dabei unterstützen, ihr verlorenes Geld zurückzuerlangen. Später soll sich herausstellt haben, dass es sich bei der angeblichen Anwältin um Loredana handelte.

Über den Zeitraum von knapp einem Jahr sollen Petra und Hans über 700.000 CHF an Loredana und ihre Brüder gezahlt haben. Immer unter der Hoffnung, dadurch bald ihr Geld zurückzubekommen. Loredana, anscheinend getarnt als Anwältin Anna Landmann und später auch als Bankchef Hans Meier, habe die beiden massiv unter Druck gesetzt und mehrmals gedroht, das Ehepaar könnte bei Nichteinhalten der Abmachungen ins Gefängnis wandern.

Nicht nur Geld soll den Besitzer gewechselt haben, sondern auch Schmuck:

"Die Frau behielt meine Kette mit einem Kreuz, das ich zur Erstkommunion geschenkt bekommen habe, und eine Kette mit einem Herz-Anhänger." (Petra Z. gegenüber 20 Minuten)

Loredana habe nicht als einzige Geld erhalten, auch an weitere Mitglieder ihrer Familie soll Geld geflossen sein. Angeblich hätten diese Loredana bei den vermeintlichen Untersuchungen unterstützt. Zusätzlich soll auch immer wieder gefordert worden sein, Luxuswagen für Loredana und ihre vermeintlichen Komplizen zu mieten, die teilweise erst mit massiver Verspätung zurückgegeben wurden.

In der gesamten Zeit habe Loredana dem Ehepaar Z. immer wieder Hoffnung gemacht, das Geld alsbald zurückzuerhalten. Jedoch wurden scheinbar Termine für Übergaben und Überweisungen nie eingehalten. Lediglich einmal soll Loredana der Frau 3.000 CHF überwiesen haben, als diese bei ihr Zuhause in Luzern vor der Tür stand. Dabei sicherte sie Petra angeblich zu, dass von nun an jeden Monat eine Zahlung von 3.000 CHF getätigt werden soll, bis die Schulden beglichen wären. Daraus wurde jedoch scheinbar nichts.

Gegen den Bruder Berat wurde keine Anklage erhoben, da Frau Z. laut der Staatsanwaltschaft die "grundlegendsten Vorsichtsmaßnahmen missachtet" habe und das Strafrecht in der Schweiz nicht greifen würde, wenn Opfer zu leichtgläubig auf offensichtliche Lügen reinfallen.

Sollte sich die Geschichte bewahrheiten, dann hat Loredana eine leichtgläubige Frau um ihr gesamtes Erspartes und ihre Lebensgrundlage betrogen. Scheinbar komplett unbeeindruckt von den Folgen für die Opfer, während sie angeblich auf ihre eigenes Leben und das ihrer Tochter geschworen haben soll, der Frau zu helfen. Das Ganze zu einer Zeit, in der die Rapperin ihre Karriere begann und bereits mit dem Superstar Mozzik liiert war. Geldsorgen dürften sie zu dieser Zeit wohl nicht geplagt haben.

Loredana hält sich – wie offenbar auch vor Gericht – weitgehend bedeckt. Im Mai 2019 sagte sie in einem Video-Statement, sie habe sich selbst in diese scheiß Situation gebracht. Was sie damals noch zu sagen hatte, lest ihr hier:

"Ich bin kein unbeschriebenes Blatt": Loredana cancelt alle Festival-Auftritte

Loredana hat in einem IGTV-Video ihre gesamten Festival-Auftritte abgesagt. In dem knapp vierminütigen Statement geht sie mehr oder weniger direkt auf die im Raum stehenden Betrugsvorwürfe ein.


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