Bushido soll Bonez MC, Kollegah & Farid Bang gedisst haben: Sinan-G will Beweise liefern

Bushido soll auf unterschiedlichen Tracks sowohl Kollegah und Farid Bang als auch Bonez MC gedisst haben. Das erklärt Sinan-G in seiner Insta Story.

Sinan-G will beweisen, dass Bushido einen Bonez MC-Diss bereits aufgenommen hatte

Sinan-G habe sogar die Original-Version von "Sodom & Gomorrha", auf dem Bushido die Mutter von Bonez MC beleidige. Bushido habe den Diss aber vor der Veröffentlichung des Songs noch entfernt. Sinan-G erklärt, er wolle die Beweise "in der nächsten waslos" zeigen.

"Selbst Bonez' Mutter wurde gedisst auf 'Sodom & Gomorrha' (Original-Fassung in meinem Besitz)."

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Bushido soll der JBG-Hype "zu krass" für einen Kollegah- & Farid Bang-Diss gewesen sein

Die Disses gegen Kollegah und Farid Bang habe Bushido ursprünglich auf seinem "Black Friday"-Album unterbringen wollen, es sich aber auch hierbei kurzfristig anders überlegt.

Als Begründung führt Sinan-G an, der Hype um die beiden JBG-Rapper Farid Bang und Kollegah sei Bushido zu diesem Zeitpunkt zu groß gewesen.

"Auf 'Black Friday' Kolle und Farid gedisst, aber dann runter genommen, weil der JBG-Hype zu krass war."


Foto:

Screenshot: Sinan-G auf Instagram https://www.instagram.com/sinang45/

Ehemaliger Weggefährte Bushidos bestätigt die geplanten Disses offenbar

Der ehemalige Admin des Bushido-Forums nennt sich Congo und kann die Aussagen von Sinan-G anscheinend bestätigen. Zumindest schreibt er auf Twitter:

"100 % wahr. Schwöre ich auf alles, was mir lieb ist. Hab Ende Januar 2017 mit ihm telefoniert und da war die Rede von einem Bonez-Diss, den er aber nicht releasen wollte, weil O-Ton: 'der Hype um die Jungs zu groß ist'. Ein Kolle-Diss war auch drauf. Da meinte ich, lass es bei ihm."

Officialcongo on Twitter

100 % wahr. Schwöre ich auf alles was mir lieb ist. Hab Ende Jan. 2017 mit ihm telefoniert und da war die Rede von einem Bonez Diss, den er aber nicht releasen wollte, weil O-Ton „der Hype um die Jungs zu groß ist". Ein Kolle Diss war auch drauf.

Neues Statement: Capital Bra wünscht Bushido nur Gutes

Auch Capital Bra äußert sich mit einem kurzen und knappen Statement nach all dem Wirbel noch einmal zu Bushido.

Er habe die Kinder Bushidos wie seine eigenen gesehen und würde sie sogar mit seinem Leben verteidigen. Er wünsche seinem ehemaligen Labelpartner nur Gutes:

"An alle, die sagen, ich will oder wollte Bushidos Kindern schaden: Schämt euch! Ich habe sie wie meine eigenen gesehen."

"Der Krieg mit seiner Vergangenheit ist dreckig und da kann ich nicht mitziehen. Ich habe selbst zwei Kinder, ich weiß, was Sache ist. Aber ich weiß auch, dass es nicht nur um Kinder ging. Trotzdem wünsche ich Bushido alles Gute, inshallah schützt Gott ihn und seine Familie."


Foto:

Screenshot: Capital Bra auf Instagram https://www.instagram.com/capital_bra/

Mehr zur Vorgeschichte erfährst du hier:

EGJ-Trennung: Wie geht es mit Capital Bra, Samra & Bushido weiter?

Gestern Abend ist Deutschrap explodiert. Capital Bra veröffentlichte eine Ansage gegen Bushido auf Instagram und erklärte, dass er EGJ verlassen will. Wie geht es jetzt mit dem heißesten Act des letzten Jahres weiter? Was passiert mit Bushidos Label? Wo landet Samra?Aria, Jonas und Clark haben die jüngsten Ereignisse und die möglichen Folgen besprochen.

Capital Bras Trennung von Bushido: Reaktionen von Fler, Manuellsen, Sido & mehr

Capital Bra hat gestern Abend die Trennung von Bushido und EGJ bekanntgegeben. Im Anschluss daran veröffentlichte er als Joker Bra zusammen mit Samra den Track " F*ck 31er". Der Song bedient sich an dem Instrumental von Bushidos Klassiker "Nie wieder". Die Nachricht ist auch eine Nacht später noch in aller Munde und schlägt weiterhin hohe Wellen.

Capital Bra verlässt EGJ & packt über Bushido aus

Capital Bra meldet sich überraschend auf Instagram zu Wort, um ein Statement zu seinem wohl ehemaligen Labelchef Bushido auszupacken. Er erzählt, Bushido würde intensiv mit der Polizei zusammenarbeiten und dadurch Leute ins Gefängnis bringen. Außerdem habe Samra zuletzt Bushidos Texte geschrieben.

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Bushido packt vor Gericht über Schwarzgeld & "Mafiafilme" aus

Bushido packt vor Gericht über Schwarzgeld & "Mafiafilme" aus

Von Michael Rubach am 19.11.2020 - 11:44

Der Prozess gegen Arafat Abou-Chaker vor dem Berliner Landgericht steuert weiter auf den Kern der Anklage zu. Bevor Bushido aus dem Zeugenstand heraus erzählt, wie er von seinem ehemaligen Geschäftspartner womöglich beleidigt, bedroht, eingesperrt und angegriffen worden ist, ging es am Mittwoch um die Vorgeschichte.

Dabei drehte es sich vornehmlich um Geld. An einem anderen Prozesstag berichtete Bushido bereits von einer Vereinbarung mit Arafat Abou-Chaker, die diesem über ein Jahrzehnt lang "30 Prozent von allem" zugesichert habe.

Bushido erzählt von zäher Trennung & "Quatsch aus Mafiafilmen"

Laut Spiegel soll Bushido seinen Geschäftspartner am 24. September 2017 darüber informiert haben, die Business-Beziehung nicht fortsetzen zu wollen. Arafat habe zunächst den Eindruck erweckt, unter gewissen Bedingungen damit einverstanden zu sein. Seine Absicht habe Bushido im November 2017 auch noch einmal gegenüber den Brüdern von Arafat Abou-Chaker wiederholt. Nach Aussage von Bushido sei ihm daraufhin entgegnet worden, dass so ein Vorhaben zum Scheitern verurteilt wäre.

"Egal, was passiert: Es wird kein Bushido ohne Abou-Chaker geben und kein Abou-Chaker ohne Bushido."

Im Dezember habe es ein weiteres Treffen zwischen Bushido und Arafat Abou-Chaker gegeben. Hier sei Bushido als "B*stard" und "H*rensohn" beleidigt worden. Auf eine einvernehmliche Trennung habe fortan kaum etwas hingedeutet. Bushidos Fazit: "Er wollte einfach nicht." Stattdessen soll Arafat Abou-Chaker plötzlich von Schulden gesprochen haben, bei denen dem Berliner Rapper "noch die Augen rausfallen" würden.

Bei einem weiteren Meeting im Dezember habe Bushido sein Handy abgeben müssen. Dies sei öfter vorgekommen. Bushido dazu: "Den Quatsch aus Mafiafilmen haben wir gelebt." Wiederum soll Arafat Abou-Chaker dem mehrfachen Familienvater zu verstehen gegeben haben, dass er ihn als Business-Modell begreift. Die FAZ zitiert Bushido mit den Worten:

"Ich war das Geschäft. Und dieses Geschäft hat Arafat als sein Eigentum angesehen."

Bushido, Arafat Abou-Chaker & "sehr viel Schwarzgeld"

Neben der Darstellung der Trennungsverhandlungen drehte sich am gestrigen Prozesstag offenbar viel um Zahlungen und Investitionen – und besonders um unversteuerte Gelder. Das Leben an der Seite von Arafat Abou-Chaker habe gemäß Bushido nach gewissen Regeln funktioniert. Vor allem bei Clubshows sei Schwarzgeld kassiert worden. Schließlich habe Arafat Abou-Chaker nach den Beschreibungen im Tagesspiegel "sehr viel Schwarzgeld" in das gemeinsame Grundstück in Kleinmachnow investiert.

 "Circa 400.000 Euro habe ich von dir verbaut", lautet ein Satz, dem Bushido seinem jahrelangen Geschäftspartner zuschreibt. Zusätzlich sei noch eine weitere Million von Arafat Abou-Chaker eingefordert worden. Dies bewertet Bushido laut Spiegel rückwirkend als den "größte[n] Quatsch", den er "jemals gehört habe."

Doch Arafat Abou-Chaker habe nicht nur Geld verlangt, sondern auch Geld herausgegeben. Wie die FAZ angibt, bekam Bushido im Keller von Arafat Abou-Chakers Lokal "Papa Ari" einmal 70.000 Euro in bar überreicht. Die Summe hätte als seine Beteiligung an einer Geldstrafe wegen Steuerhinterziehung gegolten, zu der Bushido verurteilt worden war.

Bushidos Zeugenaussage soll am 14. Dezember weitergehen und schließlich zu dem Tag führen, an dem er vorgibt, eingesperrt und attackiert worden zu sein. 15 neue Verhandlungstermine stehen zudem bevor. Zwischenzweitlich konnte der Prozess nicht weitergeführt werden, weil Bushido positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Ein Urteil wird nun erst für den 28. April 2021 angepeilt.


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