6ix9ine feiert sein Instagram-Comeback mit Snitch-Witzen

UPDATE vom 9. April:

6ix9ine hat seine selbstironische Haltung weiter vertieft. In seiner Insta-Bio fragt er sich, warum ihn jeder eine "Snitch" nennen würde. Sein Profilbild zeigt inzwischen einen Cartoon-6ix9ine, der ein Stück Käse in der Hand hält. Das wiederum dürfte eine Anspielung darauf sein, dass der Rapper im Zuge seiner Aussagen vor Gericht des Öfteren als "Ratte" bezeichnet worden ist.


Foto:

Screenshot via instagram.com/6ix9ine/

Original-Meldung vom 6. April:

6ix9ine hat im Gefängnis wenig verlernt. Ein paar Tage nach seiner Haftentlassung ist der Rapper wieder auf Instagram aktiv. Allerdings startet er aus dem Hausarrest heraus keine neue Troll-Offensive, sondern macht sich über sein eigenes Image als Snitch (Verräter) lustig.

6ix9ine reagiert auf Schlagzeile mit Snitch-Joke

Statt mit einem epischen Statement beendet 6ix9ine seine Social-Media-Abwesenheit mit einem selbstironischen Kommentar. So heißt es in einer Schlagzeile, dass der Bürgermeister von Los Angeles Belohnungen dafür in Aussicht stellt, wenn Namen von Unternehmen durchgesteckt werden, die gegen aktuelle Corona-Regelungen verstoßen.

Mit dem offenen Kommunizieren von Namen und Regelbrüchen kennt sich 6ix9ine seit seinem Prozess bestens aus. Daher bietet er auf Instagram kurzerhand seine Expertise an und schreibt sinngemäß, dass er zur Hilfe kommen werde.

6ix9ine will seinen Hausarrest aber nicht nur dafür nutzen, um wieder sein Unwesen auf Social Media zu treiben. Es gibt auch ganz konkrete Pläne für neue Musik.

6ix9ine soll zwei neue Alben liefern

Eine Anwältin aus 6ix9ines Team teilte gegenüber Complex mit, dass es 6ix9ine generell erlaubt sei, neue Tracks zu veröffentlichen. Gleichzeitig bestätigt die Juristin, dass der Rapper einen millionenschweren Deal mit dem Label TenThousand Projects abgeschlossen hat.

Auch habe 6ix9ine bereits einen Vorschuss erhalten. Nun sei 6ix9ine an der Reihe, ein spanisches sowie ein englisches Album abzuliefern.

"Er muss ein spanisches und ein englisches Album herausbringen. Daran wird er also arbeiten."

("So he has to put out a Spanish album and an English album. So that’s what he’s going to be working on.")

Man probiere, Bedingungen zu schaffen, die 6ix9ine die Aufnahmen an neuer Musik ermöglichen. Hier gebe es logistisch noch einiges zu regeln. Das Coronavirus und die Gefahrenlage um 6ix9ine machen so eine Studio-Session zu einer gewissen Herausforderung. 6ix9ines Anwältin rät ihrem Mandanten zudem, nicht wieder in allzu wilde Trollsphären vorzustoßen. Seine Posts sollen bitte "geschmackvoll" bleiben – mal schauen, ob das klappt.

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Freddie Gibbs & Akademiks Beef eskaliert: "Ich foltere dich, bis du das Game verlässt"

Freddie Gibbs & Akademiks Beef eskaliert: "Ich foltere dich, bis du das Game verlässt"

Von Alina Amin am 01.07.2020 - 11:58

In der US-Rap-Szene brennt's: Freddie Gibbs und der Blogger DJ Akademiks tragen aktuell einen Rap-Beef aus, wie er im Bilderbuch steht. Von den klassischen Schwanzvergleichen bis hin zu genialen Memes und natürlich einer Prise 6ix9ine (wie auch sonst?) ist alles dabei.

Anlass für das ganze Drama ist ein Interview von Gibbs mit Bootleg Kev, in dem er über seinen ehemaligen Businesspartner Jeezy gesprochen und ihn kurzerhand als irrelevant abgetan hat. Das bekam Akademiks gar nicht gut – dieser hat daraufhin in seiner Show "Everyday Struggle" erklärt: "Wenn Jeezy irrelevant ist, dann ist es Gibbs erst recht." 

Teletubbie-Shirts und Cancel Culture: Freddie Gibbs & Akademiks führen einen abstrusen Beef

Aktuell hat der Schlagabtausch zwischen den beiden US-Rap-Stars einen Höhepunkt erreicht. Seit gestern Abend kann man von Gibbs höchstpersönlich entworfene T-Shirts kaufen, auf denen der Blogger als roter Teletubbie abgebildet ist. Einer seiner ersten Schritte, um den Blogger "aus dem Game zu bekommen". Kurz davor hat Gibbs nämlich angekündigt, Akademiks foltern zu wollen, bis dieser seine Karriere selbst beendet.



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Link in bio bitch @akademiks Good-Crack.com

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@akademiks Thou shall not fuck with the Kane

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Derweil hat Meek Mill verkündet, dass Akademiks nach dieser ganzen Angelegenheit gecancelt sei. Die Hiphop-Kultur brauche ihn nicht, er habe schon zu viel unnötigen Beef verursacht, der "Leute verletzt und getötet" habe. 

Akademiks verlässt sich, anders als seine Kontrahenten, auf Zahlen und Unterstützung von seinem Lieblingsrapper 6ix9ine. Bei "Everyday Struggle" hat dieser seinen Co-Moderatoren erklärt, dass Gibbs maximal 20.000 Einheiten verkaufen würde und außer ein paar Fans auch keinen wirklichen Einfluss hätte. 

Nicht nur seine Kollegen haben das anders gesehen, auch die Faktenlage musste Akademiks enttäuschen. Laut Hiphopdx hat Gibbs mit seinem neuesten Release "Alfredo" 30.000 Einheiten gemacht und ist bei Billboard auf Platz 15 gelandet. Da hört es aber längst nicht auf: Freddie Gibbs hat daraufhin getweetet, jeder Frau 5000 Dollar anzubieten, die öffentlich erklärt, mit Akademiks geschlafen zu haben. Dieser würde nämlich regelmäßig für Geschl*chtsverkehr bezahlen. 

Um Freddie Gibbs' "falschem Selbstbewusstsein" ein Ende zu setzen, hat Akademiks darauf Belege seines Einkommens gefordert. Er selber würde seine Steuererklärung zum Vergleich vorlegen. Er hat weiterhin erklärt, dass Gibbs ihm finanziell nicht das Wasser reichen könne – mit Jeezy könnte er sich bei weitem nicht messen. Er hat sodann eine Tirade auf Twitter gestartet.

Gibbs hat sich dazu wenig beeinduckt gezeigt:

('Du bist gebaut wie ein Teletubbie')

('Ich werde deine T*tten vor laufender Kamera quetschen')

Wollte 6ix9ines ehemalige Gang Freddie Gibbs töten?

6ix9ine, der von Akademiks rege unterstützt wird, muss natürlich ebenfalls mitmischen. Ins Kreuzfeuer gezogen wurde er aber von Gibbs, der auf Akademiks Tweets unter anderem auch antwortete: 

"I want proof that u didn’t have oral s*x with Tekashi"

 ('Ich will, dass du beweist, dass du keinen Orals*x mit Tekashi [6ix9ine] hattest')

In einem Live-Talk mit seinem Lieblingsjournalisten hat 6ix9ine dann aus dem Nähkästchen geplaudert und erzählt, dass Gibbs wohl 2014 von einem seiner ehemaligen Gang-Mitglieder angeschossen wurde. 


Gegenüber Hiphopdx hat ein angeblicher Mitwissender erklärt, dass das Gang-Mitglied der Nine Trey Bloods Harv den Rapper bei seiner Ankunft in New York verfolgt und auf ihn geschossen habe. Gibbs soll das Ziel gewesen sein. Er selbst hat der New York Post gesagt, dass sie "ihn töten wollten."

Jeezy vs. Freddie Gibbs: Punkt für Freddie Gibbs

Wieso das Ganze? Wer sich noch an Jeezy erinnert, der weiß: Das ehemalige Boyz n da Hood-Mitglied hat in den frühen 2000er Jahren eine wahre Blütezeit erlebt. Mit mehreren Gold- und Platinauszeichnungen hat er in den oberen Rängen mitgespielt. In der auslaufenden Dekade konnte er seine großen Erfolge jedoch nicht wiederholen und driftete tatsächlich etwas in die Irrelevanz.

Den damaligen Newcomer Freddie Gibbs nahm er bei CTE Records unter seine Fittiche, nachdem dieser seinen Deal bei Interscope verloren hatte. Die beiden gehen schon länger getrennte Wege und Gibbs, der das Label 2012 verlassen hat, ist auf seinen früheren Businesspartner nicht allzu gut zu sprechen. Er habe zu viel Wert darauf gelegt, was andere denken – ein Mindset, das Gibbs ebenfalls von ihm übernommen hatte.

Inzwischen sei ihm alles egal. Eine Einstellung, mit der er offenbar gut fährt: Erst letzten Monat hat Gibbs seinen Deal bei Warner bekannt gegeben. Trotz seiner aktuellen Irrelavanz, sei Jeezy für ihn aber eine große Inspiration.

Wieso DJ Akademiks so sehr darauf bedacht ist, Jeezy zu verteidigen, ist nicht klar. Er selbst behauptet, er sei nicht mal ein großer Fan – ihm ginge es nur darum, Leuten ihren Platz zu zeigen.

Die beiden befinden sich immer noch mitten im Beef, der Punkt für die besten Memes geht wohl aber an Freddie. Mit diesen kennt sich der LA-Rapper immerhin gut aus: Für seine verrückten Posts wurde er kürzlich von Instagram gebannt.

6 Rapper*innen, die von Social Media gebannt wurden

Fast jeder hat sie: Social Media Accounts. Was Artists und Influencer*innen vielen voraushaben, ist eine höhere Reichweite. Doch auch ein größerer Einfluss schützt nicht vor Strafe. Welche Rapper*innen durch ihr Handeln auf Instagram, Facebook, Twitter und Co schon eine unfreiwillige Pause einlegen mussten, erfährst du hier.


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