6ix9ine darf das Gefängnis vorzeitig verlassen

6ix9ine ist früher als gedacht aus dem Gefängnis entlassen worden. Er darf die restlichen Monate seiner Haftstrafe Zuhause absitzen. Das entschied nun ein New Yorker Richter.

Coronavirus: 6ix9ine wegen gesundheitlichen Bedenken in Hausarrest überstellt

Die Wucht des Coronavirus hat auch Amerika voll im Griff. 6ix9ines Gesundheit ist durch eine Vorerkrankung besonders durch das Virus gefährdet. Der Rapper hat Asthma und ein Gefängnis in New York bietet offenbar nicht den nötigen Schutz. Die Weltmetropole wird aktuell als "Zentrum der Coronakrise" in den Staaten beschrieben.

6ix9ines Anwalt Lance Lazzaro hat schon vor gut zwei Wochen per Brief auf eine vorzeitige Entlassung gepocht. Diesen Bestrebungen wurde jetzt stattgegeben. Der zuständige Richter wird in der New York Times folgendermaßen zitiert:

"Angesichts des erhöhten medizinischen Risikos, das die COVID-19-Pandemie für Herrn Hernandez darstellt, gibt es außergewöhnliche und zwingende Gründe, die Haftstrafe von Herrn Hernandez zu reduzieren"

("In light of the heightened medical risk presented to Mr. Hernandez by the COVID-19 pandemic, there are extraordinary and compelling reasons to reduce Mr. Hernandez’s sentence")

Nie mehr New York? Welche Maßnahmen 6ix9ine nach dem Knast ergreifen will

Für 6ix9ine ist New York offenbar ein zu heißes Pflaster. Der noch inhaftierte Rapper will wohl nach seiner Entlassung, nicht an den Big Apple zurückzukehren. Laut dem Portal TMZ arbeitet er momentan an einer Art Exit-Strategie, um mit seiner Familie fernab der US-Metropole in Sicherheit leben zu können.

6ix9ine darf seinen neuen Aufenthaltsort nur in speziellen Fällen verlassen. Als Ausnahmen gelten beispielsweise Arzt- oder Anwaltsbesuche. Diese Ausflüge aus dem Hausarrest sind jedoch genehmigungspflichtig. Außerdem wird der Rapper mit einem GPS-Tracker ausgestattet. 

Insofern der Tracker ausfallen sollte oder sonstige Schwierigkeiten bei der Ortung auftreten, muss 6ix9ine für einen Videochat zur Verfügung stehen. So berichtet es TMZ.

Ursprünglich sollte 6ix9ine im August aus dem Gefängnis entlassen werden. Er war zu insgesamt zwei Jahren Haft verurteilt worden. Durch eine umfangreiche Zusammenarbeit mit den Behörden entging 6ix9ine einer höheren Strafe. Ihm wurden unter anderem Drogenhandel, versuchter Mord und Raub vorgeworfen. Vielleicht bietet der Hausarrest 6ix9ine genügend Zeit, um sich mit den Klagen zu beschäftigen, die zwischenzeitlich gegen ihn eingereicht worden sind.

6ix9ine mit mehreren Millionen-Klagen konfrontiert

6ix9ine wird höchstwahrscheinlich im August in die Freiheit entlassen. Dem Rapper drohen jedoch direkt wieder ein paar juristische Auseinandersetzungen. Gleich zwei Parteien fordern offenbar Millionen von dem noch Inhaftierten. 6ix9ine soll durch eine Racheaktion dafür verantwortlich sein, dass eine unbeteiligte Frau verschiedene Verletzungen davongetragen hat. Das behauptet das mutmaßliche Opfer.

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6ix9ine wird von seiner Security verklagt

6ix9ine wird von seiner Security verklagt

Von Till Hesterbrink am 03.03.2021 - 13:37

6ix9ine muss sich aktuell gleich mit mehreren rechtlichen Problemen beschäftigen. Nachdem er erst letzte Woche von einer Stripperin aufgrund einer vermeintlichen Flaschen-Attacke verklagt wurde, fordert nun eine Security-Firma Geld vom Regenbogen-Rapper ein. 6ix9ine soll ihre Rechnung nie bezahlt haben.

6ix9ine: 75.000 Dollar für 11 Tage Schutz

Die Sicherheitsfirma Metropolitan Patrol aus Los Angeles klagt gegen 6ix9ine, wie TMZ berichtet. Insgesamt gehe es dabei um eine Rechnung von 75.000 Dollar. Dieses Geld soll 6ix9ine der Security schulden und nie bezahlt haben.

Metropolitan Patrol sorgte 2018 für die Sicherheit des Rappers, als dieser Los Angeles besuchte. Neben den bewaffneten Bodyguards, die nie von seiner Seite wichen, stellte das Unternehmen auch insgesamt drei kugelsichere Autos. Nach Angaben von Metropolitan schützten sie den Rapper rund um die Uhr. Während des Tages kostete 6ix9ine die Security 85 Dollar pro Stunde. In der Nacht sogar 127,50 Dollar.

Wie sinnvoll dieses Geld angelegt war, kann man hier bestaunen:

Mit den Autos und den Bodyguards kam 6ix9ine in nur elf Tagen auf die 75.000 Dollar-Rechnung. Sollte er vor Gericht verlieren, müsste er auch die Gerichtskosten zahlen und käme mitsamt der anfallenden Mahngebühren auf knapp 88.000 Dollar, die er an die Sicherheitsfirma abdrücken müsste.

6ix9ines Anwalt ließ bereits verlauten, dass sein Mandant nicht zahlen müsse. Es sei die Booking-Firma MTA Bookings, welche die Rechnung für die Security übernehmen müsse. Die Klage sei daher haltlos.

Bereits 2018 war unklar, wie es um die Bezahlung der Security steht. Kurz nach seinem Aufenthalt in Los Angeles musste 6ix9ine nämlich ins Gefängnis. Und das, ohne die Rechnung bezahlt zu haben.

6ix9ine von Stripperin verklagt

Wieder mal juristischer Ärger für 6ix9ine. Wie TMZ zuerst berichtete, soll der Besuch eines Strip Clubs Konsequenzen nach sich ziehen. Eine der Tänzerinnen will dort von einer Champagnerflasche verletzt worden sein. Als Schuldigen haben sie und ihr Anwalt offenbar 6ix9ine ausgemacht.


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