6ix9ine soll einen Mord in Auftrag gegeben haben

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich: Es gibt Neuigkeiten im Fall 6ix9ine. Der Rapper sitzt aktuell immer noch im Gefängnis, auch wenn zwischenzeitlich die Meldung kursierte, er sei entlassen worden. Jetzt ist auch noch ein Video aufgetaucht, in dem 6ix9ine angeblich einen Mord an Chief Keefs Cousin in Auftrag gibt.

6ix9ine droht offenbar dem Cousin von Chief Keef

Es klingt mehr oder weniger eindeutig, dass 6ix9ine nichts Gutes im Sinn hat, wenn er am Telefon nachfragt, wo sein Gesprächspartner gerade wäre. Anschließend ist anscheinend auch noch von 30.000 US-Dollar die Rede, die 6ix9ine gerade bei sich habe. Er sagt, er werde schon herausfinden, wo sich Chief Keefs Cousin gerade aufhält.

Das wirkt natürlich bedrohlich und könnte durchaus das bedeuten, was diverse US-Newsseiten berichten. Vor allem, weil hier das Hotel erwähnt wird, was Tage später wohl zum Schauplatz einer Schießerei wurde. Ob 6ix9ine hier tatsächlich einen Mord in Autrag gibt, lässt sich aber nicht zweifelsfrei sagen.

Soviel steht fest: Das Video dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch im Gerichtsprozess eine Rolle spielen, der dem Rapper bevorsteht. Das Video stammt aus dem Mai:

Tekashi 6ix9ine Orders A Hit On Chief Keef's Cousin In Shocking New Video

This won't play well in court. The Tekashi 6ix9ine drama continues to unfurl. TMZ got their hands on some incriminating new footage, that shows the rainbow-haired rapper ordering a hit on Chief Keef's cousin Tadoe. In the video, Tekashi argues with Tadoe on Facetime as he walks around outside. His c...

Nein, 6ix9ine wurde anscheinend nicht entlassen

Offenbar wurde 6ix9ine von einem Gefängnis ins andere verlegt. So sind wohl auch die Gerüchte entstanden, er sei entlassen worden. Dort, wo er zuerst war, wäre es zu gefährlich für ihn geworden, berichtet TMZ.

Dort heißt es auch, 6ix9ine befinde sich jetzt in einer Einrichtung, in der vor allem Leute einsitzen sollen, die mit dem FBI zusammenarbeiten. Was die Gerüchte rund um den sowieso schon heiß bis schadenfroh diskutierten Fall natürlich weiter anheizt.

DJ Akademiks on Twitter

6ix9ine Moved From Brooklyn MDC to Secluded Holding Area for his Own Safety. FEDS want him to SNITCH on his Co Defendants. https://t.co/lu1h7irPoq via @YouTube

Was wird 6ix9ine vorgeworfen?

6ix9ine soll Verabredungen zur organisierten Kriminalität getroffen haben. Darum fällt sein Fall wohl auch unter das sogenannte "RICO"-Gesetz (ihr kennt es vielleicht aus Sons of Anarchy).

In dem Gesetz geht es darum, dass allein schon die Verbindung zu einer kriminellen Organisation samt Mitwisserschaft strafbar sein kann. Was in diesem Fall die "Nine Trey Gangsters" sein sollen.

Außerdem können Verbrechen mit Hilfe des "Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act" auch härter bestraft werden, wenn sie von einer kriminellen Organisation verübt wurden.

Zusätzlich soll der Rapper Feuerwaffen mit sich geführt, gezogen und abgefeuert haben. Was in Verbindung mit organisiertem Verbrechen ebenfalls härter bestraft werden würde.

Dann steht da auch noch der Vorwurf des bewaffneten Raubüberfalls im Raum. Der soll im April 2018 in Manhattan stattgefunden haben.

Zu guter Letzt hat 6ix9ine der Anklage zufolge wohl auch noch auf einen unbeteiligten Passanten geschossen, als er eigentlich auf eine andere Person habe schießen wollen, um ihr Respekt einzuflößen.

Kein Wunder also, dass sein angekündigtes "Dummy Boy"-Release verschoben werden musste:

6ix9ines Album "Dummy Boy" muss verschoben werden

Von Robin Schmidt am 18.11.2018 - 19:21 Falls jemand von euch in nächster Zeit auf die Idee kommen sollte, 6ix9ine für einen Auftritt zu buchen, könnt ihr über die Details womöglich höchstpersönlich mit dem Rapper verhandeln.

"Sexuelles Fehlverhalten": 6ix9ine erneut auf Bewährung verurteilt

Von Clark Senger am 19.11.2018 - 16:25 Kurz vor dem Release seines Debütalbums "Dummy Boy" geht es verdammt heiß her bei 6ix9ine. Nachdem er letzte Woche sein gesamtes Team gefeuert hat, wurde er nun laut TMZ in der Nacht von Sonntag auf Montag von ATF-Agenten (Sicherheitsbehörde für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoff) festgenommen.

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Bushido soll angeblich vor Gericht gelogen haben

Bushido soll angeblich vor Gericht gelogen haben

Von David Molke am 14.10.2020 - 19:17

Bushido und Arafat Abou-Chaker streiten sich seit geraumer Zeit vor Gericht. Am 11. Verhandlungstag, der am Montag stattgefunden hat, ging es wohl vor allem um eine Razzia auf dem sagenumwobenen Grundstück in Kleinmachnow – und darum, wer wann und wie genau von dieser Durchsuchung Wind bekommen hat.

Arafat Abou-Chaker vs Bushido vor Gericht: Verteidigung wirft Bushido wohl Falschaussage vor

Darum geht's: Bushido und Arafat Abou-Chaker haben bekanntermaßen lange Zeit gemeinsam auf einem Grundstück in Kleinmachnow gewohnt, bevor sich die beiden Parteien zerstritten haben. Einige Zeit später gab es dort dann eine Razzia, bei der der Anwalt von Bushido wohl recht früh zur Stelle war. Wie es dazu kommen konnte, ist jetzt anscheinend Thema vor Gericht, wie unter anderem Spiegel Online schreibt.

Falschaussage von Bushido? Am Montag ging es um die Frage, wie Bushido eigentlich genau von der Razzia in Kleinmachnow erfahren hat. Beziehungsweise wann das der Fall war: Bushido könnte im Zusammenhang mit dieser Thematik möglicherweise eine Falschaussage vor Gericht getätigt haben. Das wird ihm jedenfalls von der Verteidigung Arafat Abou-Chakers vorgeworfen.

Bushido hat offenbar erklärt, er habe aus der Presse von der Razzia erfahren und dann seinem Anwalt Bescheid gesagt, woraufhin der nach Kleinmachnow gefahren sei. Zeitlich soll das aber nicht ganz hinhauen, weil die ersten Berichte angeblich erst nach Eintreffen des Anwalts von Bushido veröffentlicht wurden.

Die Argumentation der Verteidigung scheint in die Richtung zu gehen, dass Bushido und sein Anwalt durch irgendwelche Interna frühzeitig über die Razzia informiert wurden. Diese könnten sie womöglich von einem Bild-Mitarbeiter zugespielt bekommen haben, der mit Bushido offenbar befreundet ist.

Was wiederum zu der Frage führt, woher der die Informationen hatte und ob sie eventuell von der Polizei stammen. Das würde dann allerdings bedeuten, dass da jemand Dienstgeheimnisse ausgeplaudert hätte, was natürlich nicht erlaubt ist. Mehr zu Bushidos möglicher Bild-Connection gibt es auch von Fler:

Exklusives Statement: Fler über Bushido, das LKA und die Bild

Gestern berichteten wir bereits über den Konflikt zwischen Fler, dem Bild-Reporter Peter Rossberg und den Spiegel-Journalisten Claas Meyer Heuer und Thomas Heise. Wir haben sowohl Fler als auch Peter Rossberg um eine Stellungnahme gebeten. Fler war so freundlich, einige unserer Fragen zu beantworten. Peter Rossberg hat bis jetzt nicht auf unsere Anfrage reagiert.

Wieso ist das wichtig? Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass Bushido gelogen hat, könnte das seine Glaubwürdigkeit in Frage stellen. Und die dürfte in den aktuell laufenden Gerichtsverfahren von enormer Wichtigkeit für den Rapper sein. Vor allem, weil er der Einzige zu sein scheint, der über bestimmte Dinge aussagen will, die wohl hinter verschlossenen Türen stattgefunden haben.

Aktuell befindet Bushido sich gleich doppelt im Rechtsstreit mit Arafat Abou-Chaker. Mehr dazu findet ihr hier:

Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Bushido und Arafat Abou-Chaker vor Gericht: Das inzwischen fast gewohnte Setting ist nicht nur Berlin vorbehalten. Auch in Frankfurt (Oder) in Brandenburg trafen nun die beiden ehemaligen Geschäftspartner in einem Gerichtssaal aufeinander.

Das Ganze bleibt also vorerst höchst kompliziert, juristisch einigermaßen undurchdringlich und mystisch. Wie es weitergeht, erfahren wir wohl frühestens am 26. Oktober, dann soll die Verhandlung laut dem Tagesspiegel fortgeführt werden.


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