18 Karat gründet All-Female-Label Supremas

18 Karat macht ein weiteres Label auf. Nach der Gründung von Supremos im Jahr 2019 folgt nun Supremas. Das Besondere dabei: 18 Karat möchte auf seinem neuen Label ausschließlich weibliche Artists unter Vertrag nehmen.

Künstlerinnen im Fokus: 18 Karat gründet Supremas

Bevor 18 Karat die Nachricht der Labelgründung droppt, erklärt er, dass er bereits an einem neuen Album arbeite. Erst im Januar 2021 erschien sein letztes Werk "Narco Trafficante". Parallel dazu ist der Banger Musik-Rapper offenbar mit seinem nächsten Labelprojekt beschäftigt. Dieses sei "die feminine Version" seines anderen Labels Supremos. Dort releasen Hemso, Brecho und Hamada bisher überwiegend kompromisslosen Straßenrap.

"Ich sitze wie immer an einem Album dran und wollte euch die neusten Neuigkeiten verraten. Ich gründe ein zweites Label. Es ist kein Unterlabel oder ähnliches wie man es von anderen Rappern kennt, sondern etwas ganz besonderes. Das Label heißt „SUPREMAS“ und ist die feminine Version, von meinem bereits bestehendem Label. Es werden nur weibliche Artist gesignt. Mit diesem Move bin ich mal wieder der erste. In Zukunft kommen weitere Informationen."[sic!]

Damit wäre 18 Karat der erste Deutschrapper, der ausschließlich Künstlerinnen eine Labelplattform bieten will. Zusätzliche Infos über das Labelprojekt soll es demnächst geben. Ein erstes Signing hat 18 Karat zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorgestellt.

Mit 365XX gibt es bereits ein Label, das einen deckungsgleichen Ansatz verfolgt. Zuletzt releaste Die P dort ihr Debütalbum "3,14". Mit Lina Burghausen steht eine Frau hinter dem Label. Mehr dazu kannst du hier nachlesen:

365XX: Neues Label signt nur Rapperinnen

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Moonboys Entertainment: Nimo gründet eigenes Label

Moonboys Entertainment: Nimo gründet eigenes Label

Von Michael Rubach am 24.01.2021 - 12:42

Nimo hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Tamim Amiri ein eigenes Indie-Label gegründet. Bereits die am Freitag erschienene Kollabosingle mit PzY "Wo du" erschien über Moonboys Entertainment.

Nimo erfüllt sich mit Moonboys Entertainment einen Traum

Nimo beschreibt auf Instagram den Schritt zur Labelgründung als "eine neue Reise". Fünf Jahre nachdem er mit seinem Tape "Habeebeee" in die Szene platzte, betritt der 25-Jährige nun Neuland. Er will seine Erfahrungen weitergeben und selbst Talente formen und fördern. Zur Labelgründung sagt Nimo:

"Mit Moonboys Entertainment erfülle ich mir einen Traum. Und ich habe die besten Leute um mich herum, die mich dabei unterstützen! So wie ich selbst vor Jahren eine Chance bekommen habe, die mein Leben verändert hat, möchte ich diese Chance nun auch anderen Talenten geben."

Wie der frisch gelaunchten Website von Moonboys Entertainment zu entnehmen ist, suchen die Verantwortlichen nicht nur nach aussichtsreichen Rapper*innen. Ebenso sind andere Talente gefragt:

"Moonboys Entertainment bietet eine Plattform für Kreative aller Art, egal ob Deutschrapper oder Popkünstler, Produzent oder Influencer. Einziges Kriterium: Der Vibe muss stimmen."

Der Mond im Labelnamen steht dabei stellvertretend für einen Ort "ohne Diskriminierung". Was dort nicht vorkommt: "Entscheidungen aufgrund von Hautfarbe, Gesten, Sprache oder Glauben". Letztes Jahr veröffentlichte Nimo ein Video zum Track "To The Moon", das die gleiche Message transportiert – keine Chance für Hass und Diskriminierung von Minderheiten.

Nimo - To The Moon [Video]

Nimo fliegt mit seiner neuen Single "To The Moon". Dort regiert die Liebe. Mit dem Song möchte der 24-Jährige ein Zeichen gegen Rassismus und die Diskriminierung von Minderheiten setzen. Die Botschaft ist klar: Wir sind alle eins. Für den clubbigen Beat zeigt sich wie gewohnt PzY verantwortlich.

Schon 2019 sah es für Außenstehende kurz so aus, als hätte Nimo mit Lebenslange Loyalität sein eigenes Label an den Start gebracht. Dieser Eindruck täuschte jedoch. Nimo stellte klar, dass es nicht um Label, sondern vielmehr um eine Bruderschaft handele, bei der niemand an dem anderen verdiene. Inzwischen ist LL vor allem als Merchandise Marke präsent.


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