Album des Monats: Welche April-Releases am meisten überzeugt haben

Der vergangene Monat war wieder vollgepackt mit interessanten Releases, sowohl im deutschsprachigen als auch im internationalen Rap. Deswegen haben wir euch gefragt, welches Release euch am meisten überzeugen konnte und haben somit eure Top 5 ermittelt.

5. Marsimoto – Verde (8,8 %)

Auf Platz #5 schafft es mit 8,8 % der Stimmen Marsimoto. Der veröffentlichte ohne großartige vorherige Promophase sein neues Album "Verde" am 27. April und positionierte sich damit am Freitag auf Platz #3 der Albumcharts.

Das Album kannst du hier in voller Länge hören:

Verde

Verde, an album by Marsimoto on Spotify

4. Post Malone – Beerbongs & Bentleys (9,7 %)

Der vierten Platz holt sich in unserer Umfrage US-Rapper Post Malone, für dessen neues Release "Beerbongs & Bentleys" 9,7 % der User abgestimmt haben. Nach seinem gefeierten Debüt "Stoney" liefert Post Malone erneut Ohrwürmer ab, für die es unter anderem Unterstützung von 21 Savage und Nicki Minaj gibt.

Solltest du "Beerbongs & Bentleys" noch nicht gehört haben, kannst du das hier nachholen:

beerbongs & bentleys

beerbongs & bentleys, an album by Post Malone on Spotify

3. Animus – Poet (11,2 %)

Für Animus geht es mit seiner "Poet"-EP diesen Monat auf Platz #3. 11,2 % der Teilnehmer haben für das Release abgestimmt, das am 27. April über Azads Label Bozz Muzik erschien. 

Hier kannst du dir die EP anhören:

Poet

Poet, an album by Animus on Spotify

2. J. Cole – K.O.D. (12,2 %)

J. Cole veröffentlichte am 20. April sein neues Album "K.O.D.", das es in unserer Umfrage auf Platz #2 schafft. 12,2 % der User konnten dem Release, mit dem sich J. Cole kritisch gegenüber dem "Siegeszug" von Drogen in der Jugend positioniert, besonders viel abgewinnen.

Hier kannst du "K.O.D." in voller Länge anhören:

KOD

KOD, an album by J. Cole on Spotify

1. Ufo361 – 808 (27,4 %)

Einen deutlichen ersten Platz holt sich Ufo361. Für dessen Album "808" haben ganze 27,4 % der User abgestimmt. Auch in den Charts stieg der Berliner ganz oben ein, holte sich die #1 in den Albumcharts und positionierte ganze neun Tracks vom Album in den Single-Charts.

Höre dir "808" hier an:

808

808, an album by Ufo361 on Spotify

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in 10 Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen. Vielen Dank im Voraus!

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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