Warner Music spendet $100 Millionen im Kampf für soziale Gerechtigkeit

Mit einer Spende von 100 (!) Millionen Dollar bringt sich Warner Music im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit, Rassismus und Gewalt ein. Dafür wurde eigens ein Fond in Kollaboration mit der Blavatnik Family Foundation aufgesetzt, wie Warner in einer Pressemitteilung angibt.

Warner spendet nach Aufruf von The Weeknd

Wohin genau diese enorme Spendensumme fließen soll, erklärt Warner noch nicht. Nur so viel: Man möchte "Organisationen, welche die Bildung stärken" und dabei helfen, die "Gleichheit, Chancen, Vielfalt und Inklusion zu fördern", finanziell unter die Arme greifen. Warner CEO Steve Cooper sagt dazu:

"Dieser Fond wird die außergewöhnlichen, engagierten Organisationen unterstützen, die im Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit an vorderster Front stehen und den Bedürftigen in der gesamten Musikindustrie helfen. Unser Beratungsgremium, unser divers aufgestelltes Team und die Community werden uns dabei helfen, sehr besonnen und verantwortungsbewusst damit umzugehen, wie wir Einfluss nehmen. Wir sind entschlossen, langfristig sowie nachhaltig zu den Bemühungen beizutragen, echte Veränderungen herbeizuführen."

("This fund will support the extraordinary, dedicated organizations that are on the front lines of the fight against racism and injustice, and that help those in need across the music industry. Our advisory panel, which will draw from a diverse cross-section of people from our team and the wider community, will help us be very thoughtful and accountable in how we make an impact. We’re determined to contribute, on a sustained long-term basis, to the effort to bring about real change.")

Im Vorfeld hatte sich The Weeknd direkt an die Big Player der Musikindustrie gewandt und Unterstützung für einen Wandel erbeten. Schließlich profitiere niemand stärker von schwarzer Musik als Labels und Streaming-Dienste. Der kanadische Superstar formulierte eine klare Erwartungshaltung. Die Industrie solle den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit großzügig zu supporten. Warner hat nun einen ersten Schritt in diese Richtung unternommen.

The Weeknd hat kürzlich selbst 500.000 Dollar an verschiedene Organisationen gespendet, um gesellschaftliche Veränderungen voranzutreiben. Nach dem Mord am Afroamerikaner George Floyd ziehen in ganz Amerika täglich Protestzüge durch die Straßen. Spendenmöglichkeiten, Literatur- und Filmtipps zum Thema findest du hier:

Black Lives Matter: So kannst du dich über Rassismus informieren & helfen

Aufgrund der anhaltenden Proteste in Amerika ist das Thema Rassismus aktuell wieder so stark im Fokus der Öffentlichkeit wie lange nicht mehr. Der Mord an George Floyd durch einen Polizisten scheint der Tropfen gewesen zu sein, der das berühmte Fass zum Überlaufen gebracht hat.

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Cashmo über "1998", "Echte Storys" und seinen Werdegang – Interview mit Toxik

Cashmo über "1998", "Echte Storys" und seinen Werdegang – Interview mit Toxik

Von Marcel Schmitz am 12.10.2020 - 18:04

Cashmo hat sich vom Problemkind zum Familienvater entwickelt. Wie in seinem Youtube-Format "Echte Storys" reflektiert der Rapper/Producer auch auf seinem neuen Album "1998" seinen Werdegang. Dabei verarbeitet er sehr persönliche Momente und Erlebnisse aus seinem Leben. Von seiner Zeit im Knast und 10 Jahre ohne festen Wohnsitz, bis hin zur komplizierten Beziehung zu seinem Vater und seiner Schwester, Cashmo legt großen Wert auf Authentizität.

Im Interview mit Toxik spricht Cashmo ausführlich über "1998", "Echte Storys" und seinen Werdegang vom Problemkind zum Familienvater und erfolgreichen Geschäftsmann.


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