"Rap Devil": Machine Gun Kelly veröffentlicht Eminem-Disstrack

Dass sich das überhaupt jemand traut, grenzt schon an ein kleines Wunder. Erst recht, nachdem Eminem sein Überraschungsalbum "Kamikaze" rausgehauen und darauf ungefähr alle Rapper gedisst hat. Machine Gun Kelly scheint das nicht zu kümmern, er veröffentlicht allen Ernstes einen Disstrack gegen Eminem. Er heißt "Rap Devil" und kann oberhalb dieser Zeilen angehört werden.

Er spielt damit selbstverständlich auf Eminems "Rap God" an und garniert die Veröffentlichung auf Twitter mit folgendem, angriffslustigen Kommentar:

"F*CK RAP GOD IM THE RAP DEVIL [sic]"

on Twitter

F*CK RAP GOD IM THE RAP DEVIL. good morning @Eminem >> full song >> https://t.co/jrJwd4UTRT https://t.co/KsG6fsRtd1

Machine Gun Kelly reiht sich damit in eine ganze Menge an Reaktionen auf Eminems Rundumschlag ein.

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Eminem will mit "Kamikaze" seinen Kritikern das Maul stopfen. All jenen...

Wir sind jetzt schon auf die Antwort von Eminem gespannt.

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Vergangenen Freitag veröffentlichte Eminem über Nacht überraschend ein neues Album. "Kamikaze" ist eine wütende Abrechnung mit der Rapszene. Es hagelt Disses gegen alles und jeden. Die Reaktionen der attackierten Artists fielen zunächst eher verhalten aus. Nun gibt es eine erste Gegenreaktion...

Eminem disst Drake auf "Kamikaze" nicht, sagt Paul Rosenberg

Von Michael Rubach am 31.08.2018 - 13:35 Eminems neues Album "Kamikaze" ist offenkundig aus einem Gefühl der Wut heraus entstanden. Slim Shady ist zurück und nimmt keine Rücksicht auf Namen und Trends. "I feel like I wanna punch the world in the f*ckin' face right now"...

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Scheiss auf rapgod und rapdevil alle army’s haben Rap Monster

Von wem zur Hölle ist Rap Monster? Mir fällt kein etablierter MC ein von dem das sein könnte.

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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