"Of Mics and Men": Neue Doku-Serie über den Wu-Tang Clan angekündigt

Eine neue Doku-Serie mit und über den Wu-Tang Clan feiert zeitnah Premiere. Die vierteilige Dokumentation "Wu-Tang Clan: Of Mics and Men" soll den Aufstieg des Clans und seine Stellung im Game thematisieren.

"Wu-Tang Clan: Of Mics and Men": Erst Festival-Premiere dann TV-Ausstrahlung

Die ersten beiden Episoden laufen am 28. Januar auf dem diesjährigen Sundance Filmfestival. Sacha Jenkins von Mass Appeal führte bei dem Format Regie. Alle vier Folgen werden im Frühjahr beim Sender Showtime zu sehen sein. Literaturfreunde haben es sicher schon erkannt. Der Titel der Doku ist eine Anspielung auf den Klassiker "Of Mice and Men" von John Steinbeck.

Ein Vertreter von Showtime beschreibt in einem Statement, warum gerade Der Wu-Tang Clan für eine solche Doku-Reihe geeignet ist.

"Der Wu-Tang Clan ist eine wegweisende Gruppe, die eine wegweisende Dokumentation verdient. Sacha Jenkins hat genau das abgeliefert. Er erinnert uns mit altem Bildmaterial nicht nur an die gewaltige Geschichte, sondern betrachtet den Impact des Clans ebenso unter einer zeitgemäßen Perspektive, was sowohl für krasse Fans als auch allgemein für den Musikliebhaber von großem Interesse sein wird."

Außerdem werde es nie gezeigte Konzertaufnahmen sowie Interviews mit den Clan-Membern geben. Nas, der durch seine Verbindung zu Mass Appeal an dem Projekt beteiligt ist, hat Bock drauf.

Wu-Tang Clan festigt seine Legende

Bereits zum 25. Jubiläum von "Enter the Wu-Tang (36 Chambers)" wurde 2018 eine Dokumentation veröffentlicht. "For the Children" verdeutlicht, wie der Clan die heutige Rapgeneration mit seinem Style beeinflusst hat.

Auch ein weiteres Fernsehprojekt mit Beteiligung des Clans wirft seine Schatten voraus. "Wu-Tang: An American Saga" ist als zehnteilige Drama-Serie angelegt, die beim Streaming-Anbieter Hulu erscheinen soll.

Wu-Tang-Serie "An American Saga" angekündigt

Der komplette noch lebende Wu-Tang Clan war bei Jimmy Kimmel zu Gast. Dort haben die Rapper einige ihrer Klassiker performt. Aber es kommt sogar noch besser: Es ging auch um die kommende Fernsehserie "Wu-Tang: An American Saga".TV-Serie über den Wu-Tang Clan angekündigtDie Serie wurde bereits vor einigen Tagen offiziell angekündigt: Sie entsteht in Zusammenarbeit mit dem Streamingdienst Hulu.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Netflix kündigt neue Notorious B.I.G.-Dokumentation an

Netflix kündigt neue Notorious B.I.G.-Dokumentation an

Von Till Hesterbrink am 16.02.2021 - 12:32

Netflix veröffentlichte gestern eine Trailer, zu einer neuen Dokumentation über einen der größten Rapper aller Zeiten – und diese soll auch schon in knapp zwei Wochen erscheinen. "Biggie: I Got A Story To Tell" soll am 01. März droppen und die ersten Schritte des Ausnahme-Rappers näher beleuchten. Knapp eine Woche vor Biggies Todestag, dem 09. März.

"I Got A Story To Tell": Netflix bringt Biggie-Doku

Neben alten Aufnahmen von Biggie selbst werden unter anderem auch alte Freunde des Rappers, seine Mutter, Faith Evans und P. Diddy zu Wort kommen und Geschichten über die verstorbene Legende erzählen. Fans zeigten sich überrascht, dass anscheinend weder Jay-Z noch Lil Kim auftreten werden. So fürchtet manch einer, dass die Doku ein eher einseitiges Bild zeigen könnte.

Als Regisseur konnte Netflix Emmett Mallony gewinnen. Dieser war bislang zum Beispiel für Musikvideos wie "Shut Up" der Black Eyed Peas oder den Konzertfilm "The White Stripes Under Great White Northern Lights" der Rockband The White Stripes bekannt.

Die Doku soll bislang noch nie veröffentlichtes Material aus den Anfangstagen des Rappers zeigen und nachverfolgen, wie er zu einem der wichtigsten Rapper aller Zeiten wurde. Biggies Mutter sagte über die Doku:

"Das wird die erste Doku sein, die sich auf das Leben meines Sohnes fokussiert und nicht auf die Umstände seines Todes. Es ist eine Feier seiner selbst und seiner Herkunft. So würde er in Erinnerung bleiben wollen."

"This will be the first documentary to focus on the experiences of my son's life rather than the circumstances of his death. It is a celebration of who he was and where he came from. This is how he would have wanted to be remembered."


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!