Nach Nipsey Hussles Tod: Panik & Verletzte bei Mahnwache in Los Angeles

Nipsey Hussles Tod löst Erschütterung bei Fans und Kollegen aus. In Los Angeles haben sich gestern Abend zu Ehren des Rappers hunderte Fans zu einer Mahnwache eingefunden. Aber die Atmosphäre rund um die Umstände des gewaltsamen Todes hat dabei offenbar eine Massenpanik ausgelöst. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben.

Nipsey Hussle wird erschossen & Fans halten Mahnwache ab

Nipsey Hussle wurde am Sonntag vor seinem Laden in Los Angeles durch mehrere Schüsse getroffen. Noch am selben Tag ist er im Alter von nur 33 Jahren seinen Schussverletzungen erlegen.

Im Krankenhaus konnte nur noch sein Tod festgestellt werden, wie diverse Medien übereinstimmend berichteten. Zwei weitere Männer sollen bei der Schießerei verletzt worden sein.

Mittlerweile gibt es Angaben zu dem Verdächtigten, der anscheinend für die Gewalttat verantwortlich war. Er befindet sich aktuell anscheinend immer noch auf der Flucht.

Zu Ehren des leider viel zu früh verstorbenen Rappers Nipsey Hussle versammelten sich am Montagabend mehrere Hundert Menschen zu einer Mahnwache vor seinem Laden The Marathon Clothing in South Los Angeles.

Das Ganze war als friedliche Mahnwache und Ehrerweisung für den Rapper gedacht. Nipsey Hussle hatte sich immer wieder für die Menschen um ihn herum und gegen Gewalt eingesetzt.

Multiple People Injured At Memorial For Nipsey Hussle In South LA

A crowd of hundreds of people who amassed in front of The Marathon Clothing in South Los Angeles to pay their respects to slain rapper Nipsey Hussle stampeded from the scene as at least six people were stabbed, police say.

Schießerei-Gerüchte sorgen bei Nipsey Hussle-Ehrung für Massenpanik

Die Stimmung bei der Mahnwache ist dann offenbar gegen kurz nach 20 Uhr gekippt. Offenbar hatte irgendwer das Gerücht verbreitet, es sei zu einer erneuten Schießerei gekommen.

Als Ergebnis dieser Gerüchte sei eine Massenpanik ausgebrochen, bei der die Anwesenden versucht haben, sich in Sicherheit zu bringen. Dabei sollen 19 Personen verletzt worden sein.

Die Besucher der Mahnwache haben sich offenbar gegenseitig niedergetrampelt, als sie der angeblichen Schießerei entkommen wollten. Polizei, Feuerwehr und Sanitäter haben noch vor Ort Verletzte versorgt.

LAPD HQ on Twitter

Our men and women are on scene and making every effort to protect everyone in attendance at the Nipsey Hussle vigil. Reports of shots fired at the vigil do not appear to be accurate. We do have injured in the chaos and are attempting to restore order.

Während die Polizei von mehreren verstauchten Knöcheln spricht, gibt es auch vereinzelte Berichte über angebliche Verletzungen durch Messerstiche. Die konnten allerdings bisher nicht bestätigt werden.

Chief Michel Moore on Twitter

Informally initial report by LA Fire identifying 12 treated at scene, one transported. No clear nature of that injury. Many treated on scene for sprained ankles.

Nipsey Hussles Tod erschüttert die Rapwelt: Reaktionen von Dr. Dre, Drake, Haftbefehl & mehr

Nominiert für einen Grammy, politisch engagiert, moderner West Coast-Representer - Nipsey Hussle war in Amerika und weit darüber hinaus ein respektierter und anerkannter Künstler. Im Alter von 33 wurde die Karriere von Nipsey Hussle abrupt beendet. Wie sehr Nipseys Hustle in den letzten Jahren Anklang gefunden hat, zeigen die Reaktionen, die sein plötzlicher Tod hervorruft.

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Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt
Tod

Pop Smoke: Neue Details zum Mord bekannt

Von Michael Rubach am 20.02.2020 - 11:10

UPDATE vom 20. Februar:

Wie TMZ nun unter Berufung auf das Material der Überwachungskameras berichtet, steht der Tod von Pop Smoke womöglich nicht in Zusammenhang mit einem Raubüberfall. Stattdessen würden die Bilder auf eine gezielte Tötung des Rappers hindeuten. Drei der vier Täter hätten vor dem Haus gewartet, während der mutmaßliche Todesschütze durch die Hintertür hineingelangte. Es gebe laut TMZ bisher keine Anzeichen dafür, dass bei der Tat Wertgegenstände erbeutet worden sind.

Original-Meldung vom 20. Februar:

Bevor Pop Smoke komplett durch die Decke gehen konnte, wurde er gestern bei einem Raubüberfall aus dem Leben gerissen. Langsam kommen weitere Details zum Tatgeschehen ans Tageslicht. Es gibt Hinweise darauf, dass der New Yorker Rapper die Täter versehentlich zu sich geführt haben könnte.

Hat Pop Smoke seine Mörder selbst angelockt?

Es wird vermutet, dass Pop Smoke die Aufmerksamkeit seiner Mörder durch eine unvorsichtige Aktion auf sich gezogen hat. In seiner Facebook-Story leakte er vor dem Verbrechen wohl ohne groß darüber nachzudenken seine Adresse. Er zeigte dort ein paar Geschenk-Tüten von Luxus-Designer Mike Amiri. Dabei war auch die genaue Anschrift seines Aufenthaltsortes gut sichtbar. Diese unüberlegte Handlung könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Mehr Täter als ursprünglich berichtet

Entgegen erster Berichte wurde Pop Smoke offenbar nicht von zwei, sondern von mindestens vier maskierten Männern überfallen. Das gehe aus Aussagen von Zeugen hervor, welche die Aufnahmen der Überwachungskamera kennen. Des Weiteren heißt es bei TMZ, dass die Alarmanlage des Anwesens nicht angeschaltet gewesen sei.

Kindheitsfreund verteidigt sich gegen Unterstellungen

Mike Dee, der seit Kindheitstagen mit Pop Smoke befreundet war, wehrt sich auf Instagram entschieden gegen Mutmaßungen, er habe seinen Homie gezielt verraten. Auch er hatte die genaue Adresse des Rappers wohl im Vorfeld öffentlich gemacht. In einem Statement schreibt er, dass er nicht ausdrücken könne, wie groß der Schmerz sei, den er gerade fühle. Die Leute sollen sich im Internet nicht zu Ermittlern aufspielen, wenn sie überhaupt nicht wissen, was abgehe.

Es wirkt so, als wäre Pop Smoke durch eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände ums Leben gekommen. Sein neues Tape "Meet The Woo 2" chartete erst vor wenigen Tagen auf Rang #7 in den Billboard Charts. Viele sahen in dem 20-Jährigen eine frische Version von 50 Cent. Einer hoffnungsollen Karriere wurde ein jähes Ende gesetzt.

Meet The Woo 2 (Deluxe)

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