Megaloh macht aus Weihnachtsklassiker "Stille Nacht" einen Raptrack

 

Megaloh und der Rundfunkchor Berlin haben sich für eine vorweihnachtliche Zusammenarbeit connectet. Der Moabiter Rapper fügt dabei dem Weihnachtslied-Klassiker "Stille Nacht" eine gute Portion Hiphop hinzu. Außerdem präsentiert er seinen Track "Oyoyo" mit 60 Stimmen im Rücken. Mit dieser Performance der besonderen Sorte ist der Verein InteGREATer überrascht worden. In diesem "engagieren sich junge Menschen mit Migrationsgeschichte, um mit ihren Biografien Schülerinnen und Schüler zu empowern."

Megaloh & Chor performen "Stille Nacht"

Mit Megaloh und dem Rundfunkchor Berlin kommen zwei unterschiedliche musikalische Welten zusammen. Im Zuge der Fusion hat sich Mega mit "Oyoyo" für einen Track aus seiner Diskografie entschieden, der seine "nigerianischen Wurzeln zeigt". Der Song ist auf seinem Album "Regenmacher" (2016) zu finden und hält ursprünglich als Feature-Gäste Patrice und Musa bereit. Den Lyrics wohnt schon ein bisschen Weihnachtlichkeit inne.

"Hüll’ mich in Ganjarauch, glaube sie sehen mich nicht /
Glaubst du an Santa Claus? Ich glaub' an ein Gegengift"

Mit "Stille Nacht" haben sich Mega und der Chor zudem eines der wohl beliebtesten Weihnachtslieder überhaupt vorgeknöpft. Durch den neuen Text möchte der Moabiter herausstellen, dass in der angeblich besinnlichsten Zeit des Jahres nicht überall ein glückliches Fest wartet. Er wolle in dem Track beleuchten,"dass es da viele Menschen gibt, deren Realität komplett anders aussieht."

Hier kannst du die komplette Zusammenarbeit von Megaloh und dem Rundfunkchor Berlin sehen:

Nicht nur Mega taucht in dieser Zeit des Jahres spontan samt Chor auf. Auch Cassandra Steen, Zeynep Avci und Atrin Mandani sind in weiteren Episoden des Adventssingens zu sehen. In der ARD-Mediathek findest du alle vier Folgen.

Was Megaloh über sein aktuelles Album "Drei Kreuze" zu erzählen hatte, kannst du hier nachlesen:

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