Eminem-Diss: Lil Pump pocht auf Gedächtnislücke

Disses gegen Eminem gehen mit einem Risiko einher. Schließlich ist so ein Rap God im Rage-Modus zu einigem fähig. Jemand, der dennoch lauthals gegen Eminem ausgeteilt hat, ist Lil Pump. Der 20-Jährige schrie im Dezember "F*ck Eminem" in die Kamera und erklärte, dass Slim Shady aus seiner Sicht "unnormal langweilig" sei. Fat Joe wollte nun in einem Instagram-Livestream wissen, was es eigentlich damit auf sich hatte.

Lil Pump über seinen Eminem-Diss: "Wer?"

Bevor Fat Joe in der Eminem-Sache nachhakt, verteilt er erst einmal Komplimente. So sei Lil Pump bei jeder bisherigen Begegnung ein "Spitzentyp" gewesen. Das würde er nicht mit den Social-Media-Aktionen des Jungstars zusammenbringen können. Daraufhin spricht er Lil Pump konkret auf Eminem an. Die Antwort fällt knapp aus:

"Wer? Ich erinnere mich nicht daran."

So einfach lässt sich Fat Joe aber nicht abschütteln und bekommt zumindest eine Art Entschuldigung aufgetischt. Allerdings bleibt offen, ob sich Lil Pump dabei überhaupt auf Eminem bezieht. Es könnte ebenso sein, dass er sich für eine verpasste Interview-Anfrage bei Fat Joe entschuldigt. Wie dem auch sei: Lil Pumps Schlafverhalten ist ausschlaggebend für das "Sorry".

"Es ist nicht meine Schuld, ich habe geschlafen. Das tut mir so leid."

Eminem hatte seinerzeit darauf verzichtet, direkt auf die Provokationen einzugehen. Fans erkannten jedoch in einem Twitterpost eine Antwort auf Lil Pumps Trollerei. Die US-Rap-Legende zitierte aus seinem Track "Book of Rhymes" und empfahl sich und seinen Kollegen dem Internet fern zu bleiben.

Mit J. Cole kam es nach einem ähnlichen Ausraster von Lil Pump zu einem klärenden Gespräch.

Lil Pump und J. Cole begraben ihren Beef in gemeinsamem Interview

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Eminem: Darum hoffen Fans gerade auf die "Marshall Mathers LP 3"

Eminem: Darum hoffen Fans gerade auf die "Marshall Mathers LP 3"

Von Leon Schäfers am 22.09.2021 - 14:29

Eminem war in den letzten Jahren nicht unbedingt für seine Berechenbarkeit bekannt. Seine letzten beiden Alben "Music To Be Murdered By" (2020) und "Kamikaze" (2018) wurden beide völlig überraschend über Nacht releast. Aufmerksame Fans sind nun davon überzeugt, dem Rapper diesmal einen Schritt voraus zu sein. Aktuell verdichten sich nämlich die Hinweise darauf, dass bereits in der nächsten Woche der dritte Teil von Eminems legendärer "Marshall Mathers LP"-Reihe kommen wird.

Die Gerüchte um Eminems neues Album

Für die ersten Spekulationen rund um die "MMLP3" sorgte der Produzent Fredwreck, der in der Vergangenheit schon öfters mit Eminem (jetzt auf Apple Music streamen) zusammengearbeitet hatte. Vor wenigen Tagen hat dieser eine Illustration von Eminems Kindheitshaus in seine Instagram-Story gepostet. Dieses diente bereits als Cover der ersten beiden Teile der Reihe.

Außerdem wird in diversen Reddit-Foren diskutiert, dass Fredwreck nur wenig später ein weiteres Bild eines Gebäudes hochgeladen hätte, auf dem wohl die Nummer "1001" erkennbar gewesen sein sollte. Da im amerikanischen Datumsformat erst der Monat und danach der Tag genannt wird, spekulieren Fans nun auf den 1. Oktober als mögliches Releasedatum für das neue Album von Em.

Die nächsten Hinweise stammen von Skylar Grey. Die Songwriterin und Sängerin kann bereits auf einige Kollaborationen mit Eminem zurückblicken und hat gestern mit einem neuen Instagram-Post die Gerüchteküche zum Brodeln gebracht. Interessant ist hierbei vor allem, was sie in ihrer Caption schreibt:

"Dieser Monat war höllisch... doch ich sehe Licht am Ende des Tunnels... ich kann nicht auf den 1. Oktober warten... markiert ihn euch im Kalender."

Natürlich könnte sie damit auch auf eigene Musik hindeuten. Da sie aber erst kürzlich eine Single releaste und sie ebenfalls auf den 1. Oktober verweist, schließen Fans einen Zufall nahezu aus. Ihren Instagram-Post findest du hier:

Marshall Mathers LP 3: Weitere Hinweise

Andere, etwas subtilere Anzeichen untermauern die Theorie um den Release der dritten "Marshall Mathers LP" weiter. So erscheint am magischen Tag des ersten Oktobers der zweite "Venom"-Film in den amerikanischen Kinos. Em steuerte bereits einen Song zum Soundtrack des ersten Films bei  wieso hier viele eine Verbindung sehen, wird also schnell deutlich.

Eminem - Venom [Video]

Als hätten Marvel-Blockbuster es nötig, droppt Eminem als zusätzlichen Push für den neuen Streifen "Venom" mit Tom Hardy als Eddie Brock das Musikvideo zum gleichnamigen Track. Der von Em und seinem langjährigen Wegbegleiter Luis Resto produzierte Song ist auf dem noch relativ frischen Album "Kamikaze" zu hören.

Zu guter Letzt lassen zwei bisher unveröffentlichte Kollaborationen auf den Albumrelease hoffen. Der Manager von Rapper Mozzy etwa deutete mit einem Tweet auf gemeinsame Musik von Mozzy, Eminem und Polo G hin. Auf "Untreated Trauma", dem in der letzten Woche erschienenen Mozzy-Album, ist eine solche Kombination aber nicht zu hören. Außerdem setzte der Manager vor wenigen Stunden einen weiteren Tweet ab, der - wie sollte es anders sein - auf nächste Woche Freitag, den 1. Oktober anspielt:

Eminems letzter Instagram-Post zeigt Shady Records-Member Grip und Westside Boogie zusammen im Studio. Auch hier vermuten Fans, dass die beiden auf der "MMLP3" zu hören sein werden.

Natürlich sind all diese Informationen mit Vorsicht zu genießen, denn offiziell bestätigt ist bis jetzt noch nichts. Dennoch scheint es nicht unwahrscheinlich, dass nächste Woche Freitag etwas Besonderes passieren wird  nur ob es sich dabei um die "Marshall Mathers LP 3" handeln wird, das bleibt abzuwarten. Falls das Album aber tatsächlich releast wird, dann sollten treue Fans schon einmal ihren Geldbeutel bereithalten: Erst kürzlich kam eine Studie zu dem Ergebnis, dass man es als Eminem-Fan am teuersten hat.

Eminem-Fans müssen am meisten Geld ausgeben, sagt eine Studie

Wer sich als Fan versteht, greift mitunter tief in die Tasche. Bei welchen Artists die Hingabe besonders viel kostet, hat money.co.uk untersucht. Dabei wurden die 65 kommerziell erfolgreichsten Musik-Artists des letzten Jahrzehnts einbezogen und ein Ranking erstellt. Ergebnis: Eminem-Fans müssen für ihren Support am meisten Geld berappen.


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