Kodak Black will, dass Trump ihn aus dem Knast befreit

Auch wenn seine Zeit als Präsident der USA sich offenbar dem Ende zuneigt, ist Donald Trump weiterhin ein gefragter Mann. Weil scheidende Präsidenten häufig auf ihren letzten Metern Inhaftierte begnadigen, wittert Kodak Black seine Chance. Der Rapper wurde im November 2019 wegen illegalen Waffenbesitzes zu 46 Monaten Haft verurteilt und macht nun ein Angebot, um früher entlassen zu werden.

Kodak Black will Begnadigung mit Charity erkaufen

Falls der Präsident ihn begnadigen sollte, verspricht Kodak wohltätige Spenden von einer Million Dollar innerhalb des ersten Jahres nach seiner Entlassung:

Der "wandelnde Skandal" hat aber nicht erst jetzt ein Faible für Charity gefunden. Im März spendierte er aus seiner Haft heraus Schüler*innen in Florida technisches Zubehör und Upgrades. Erst diese Woche ließ er zu Thanksgiving Truthähne für 15.000 Dollar springen.

Bei derzeit knapp 15,5 Millionen monatlichen Hörer*innen auf Spotify wirft sein Katalog auch während seiner Haftzeit genug Geld ab, um etwas Gutes zu tun und gleichzeitig das Image aufzupolieren. Am 11. November erschien zudem sein neues Album "Bill Israel".

Ist die Begnadigung realistisch? Es ist nicht unüblich für US-Präsidenten, dass sie zwischen ihrer Abwahl durch Volk und der Ernennung ihres Nachfolgers Gebrauch von Paragraph 2 des 2. Verfassungsartikels machen. Dieser Paragraph räumt dem Amtsinhaber als Oberbefehlshaber das Recht ein, Begnadigungen zu erteilen.

Trump hat so bereits diese Woche seinen ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn begnadigt, der dem FBI gegenüber Falschaussagen gemacht hatte. Es ist eine Zeit, in der der Präsident Gefallen tun kann, die ihm nach seiner Amtszeit zugutekommen könnten. Aus dieser Perspektive gibt es sicher etliche Leute, die weiter oben auf Trumps Liste stehen dürften als Kodak. Die Wahl ist ohnehin vorbei, daher dürften Sympathien bei Raphörer*innen für ihn am 3. November ihren Reiz verloren haben. 

Aber wer weiß? Trump war und ist nicht für sein besonders berechenbares Verhalten bekannt. Einen Versuch ist es wohl wert für Kodak. Zu verlieren hat er ohnehin nicht viel.

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Kodak Black geht viral, nachdem er angeblich $100k in den Ozean geworfen hat

Kodak Black geht viral, nachdem er angeblich $100k in den Ozean geworfen hat

Von Michael Rubach am 01.07.2021 - 11:05

Kodak Black hat - mal wieder - für große Verwunderung gesorgt. Auf Social Media ist ein Video viral gegangen, das den US-Rapper dabei zeigt, wie er reichlich Geld von einem Boot aus ins Wasser befördert. Glaubt man den Überschriften der US-Magazine, soll er um die 100.000 Dollar über Bord geschmissen haben. Auch eine Toilette wurde wohl von Kodak Black mit 1000 Dollar gefüllt.

Beef mit Signing? Kodak Black vernichtet Geld

Kodak Black postete die Aufnahmen von dem Bootstrip zunächst selbst auf seiner Instagram-Seite. Dazu schrieb er unter anderem:

"Ich schulde dir einen Scheiß, ich wollte dich nur scheinen sehen!!!"

("I Ain’t Owe You S**t N***a I Just Wanted To See You Shine!!!")

Was genau Kodak Black zu diesem Umgang mit Geld getrieben hat, lässt sich nicht eindeutig aufklären. Allerdings ging der Aktion offenbar eine Meinungsverschiedenheit mit seinem Signing Jackboy voraus. Dieser ist Teil von Kodak Blacks Label Sniper Gang. Neue Member dürften in naher Zukunft nicht dazu kommen. Kodak Black ließ auf Twitter verlauten:

"Scheiß auf Freundschaft, ich bin auf dem Business-Film! Ich signe keine Rapper mehr, diese N***as sind undankbar."

("F**k a Friendship, I’m On Businezz! I Ain’t Signing Rappers No More These N****s Ungrateful.")

Auch hat Kodak Black in seiner Insta-Story behauptet, eine Million Dollar mit Jackboy verdient zu haben. Jackboy selbst hat auf diese Ansagen in einem Live-Stream reagiert. Er rief vor allem dazu auf, ruhig zu bleiben. "Am Ende des Tages ist das mein Bruder. Also werde ich nicht ins Detail gehen und jemanden die Scheiße erklären", sagte er dort.

Kodak Blacks Instragram-Account ist aktuell nicht mehr auffindbar. Auch auf Twitter ist er verschwunden. Uploads von Kodak Blacks Aktion wurden inzwischen millionenfach aufgerufen. Ein paar Reaktionen findest du hier:


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