Sechs Millionen Dollar: Kanye West gibt sein Privatvermögen für seine Kandidatur aus

Kanye West meint es ernst: Der Rapper hat laut Business Insider allein im ersten Monat knapp sechs Millionen Dollar für seine Präsidentschaftskampagne ausgegeben. Das geht aus den offiziellen Daten der US-Bundeswahlkommission hervor. Wer also dachte, Wests Ausflüge in die Politik seien lediglich Promo für sein neues Album – der Finanzplan sagt was anderes. Aktuell hat Kanye fast sieben Millionen Dollar von seinem Privatvermögen in seine Kampagne investiert und einen Großteil davon ausgegeben.

Kanye West hat über sechs Millionen Dollar in seine Präsidenschafts-Kampagne investiert

Seitdem Kanye im Juli die Teilnahme am Wahlkampf offiziell begonnen hat, sind nun etliche Wochen vergangen. Letzten Freitag musste er die Vermögensverhältnisse und Ausgaben seiner Kampagne der Wahlkommission gegenüber offen legen. Aus seinen Angaben wird deutlich, dass er eine beachtliche Summe Geld in sein Vorhaben, Präsident der USA zu werden, gesteckt hat.

Knapp sechs Millionen Dollar hat der "Jesus Is King"-Rapper schon ausgegeben – hauptsächlich für den Versuch, auf eine ausreichende Anzahl an Kandidatenlisten zu kommen. Nebenbei hat er auch etwas mehr als eine Million Dollar in politische Berater investiert. 

Er steht bis dato auf zehn Listen. In den Staaten Wisconsin, Ohio und West Virginia versucht er gerichtlich eine Eintragung zu erwirken, wobei vergangene Rechtsstreitigkeiten in Virginia und Arizona für Kanye erfolglos verliefen. Laut Berichten wird er in seinem Vorhaben von republikanischen Anwälten unterstützt.

US-Präsident Kanye West: Ein Unmögliches Vorhaben?

Sollte Kanye "nur" bei zehn Listen bleiben, wird es ihm rein rechnerisch nicht möglich sein, auf die 270 benötigten Stimmen aus dem Wahlmännerkollegium zu kommen, um Präsident zu werden. Seine Kandidatur wäre damit zumindest für die US-Präsidentschaft in 2020 obsolet. Viel zur Politik hört man vom Louis Vuitton-Don gerade ohnehin nicht. Kürzlich sorgte Kanye aber im Design-Bereich für Kontroverse:

Kanye Wests neue Yeezys ziehen Zorn der muslimischen Community auf sich

Mal wieder Gegenwind für Kanye West: Teile der muslimischen Community sind mit der Bezeichnung von aktuellen Yeezy-Modellen überhaupt nicht einverstanden. Im Fokus stehen dabei der Yeezy Boost 350 V2 Israfil und der wohl bald erscheinende Yeezy Boost 350 V2 Asriel. Mit diesen gewählten Namen würden Adidas und Kanye fehlenden Respekt gegenüber den Gläubigen offenbaren.

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Justin Bieber nennt seine 5 Lieblingsrapper

Justin Bieber nennt seine 5 Lieblingsrapper

Von Michael Rubach am 27.03.2021 - 12:12

Justin Bieber ist einer der größten Popstars des Planeten und hat schon mit unzähligen Rapper*innen kollaboriert. Im Video zu "Popstar" ersetzt der 27-jährige Kanadier sogar seinen Landsmann Drake. Bei einem Podcast mit DJ Khaled wurde nun kurz der Major Rap Alert ausgelöst. Justin Bieber sollte seine fünf Lieblingsrapper benennen. Er zögert zunächst einen Moment, aber enthüllt dann doch relativ zügig, welche MCs bei ihm das meiste Ansehen genießen.

Justin Biebers Top 5: Biggie, Eminem & mehr

Wer dachte, Justin Bieber liebäugelt ausschließlich mit Akteuren, die den neuen Sound fahren, liegt daneben. Jay Bee hat Liebe für Lil Wayne, The Notorious B.I.G., Eminem und Kanye West. Der letzte freie Slot geht an Drake, welcher "konstant die Kultur pushe". DJ Khaled hat bei keinem der Namen irgendwelche Einwände.

Vor knapp zwei Jahren erklärte Justin Bieber, dass Eminem die neue Generation von Rappern nicht verstehen würde. Das tut der Bewunderung für Slim Shadys Fähigkeiten offenbar keinen Abbruch. Eine genaue Rangfolge lässt sich aus der Justin Biebers Antwort nicht ableiten.

Justin Bieber: "Eminem versteht die neue Rapgeneration nicht"

Auf sein aktuelles Album "Justice" hat es niemand aus der Reihe der Alltime Favs geschafft. Dafür sind auf der Deluxe-Edition der Platte unter anderem Chance The Rapper, The Kid LAROI, Burna Boy, Quavo, DaBaby und viel mehr vertreten.


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