Juice WRLD von Punkband auf $15 Millionen Schadensersatz verklagt

Juice WRLD und sein Team müssen sich mit einer satten Schadensersatzforderung auseinandersetzen. Die inzwischen aufgelöste Pop-Punk-Band Yellowcard sieht in Juice WRLDs Platin-Hit "Lucid Dreams" in großen Teilen eine Kopie ihres Tracks "Holly Wood Died" aus dem Jahr 2006.

Juice WRLDs "Lucid Dreams": Für Yellowcard war die Klage unausweichlich

Einige "melodische Elemente" aus "Lucid Dreams" sollen dem genannten Yellowcard-Song nachempfunden sein. Um den entstandenen Schaden zu kompensieren, verlangen die Bandmitglieder 15 Millionen Dollar. Des Weiteren fordern sie, an zukünftigen Einnahmen durch den Song beteiligt zu werden. Aus ihrer Sicht habe der Track Juice WRLDS Karriere so richtig ins Rollen gebracht und ihm die Möglichkeit eröffnet, auf der ganzen Welt zu performen.

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Der Anwalt von Yellowcard erklärt gegenüber dem Billboard-Magazin, dass die Band den Fall gerne außergerichtlich geklärt hätte. Die Fraktion von Juice WRLD habe sich ohne zu Fragen, am Werk seiner Mandanten bedient. An einigen Stellen seien die beiden Songs "praktisch identisch".

"Dies war keine Klage, die die Jungs einreichen wollten. Sie haben vor langer Zeit alle Parteien informiert und gaben die Gelegenheit, das Problem aus der Welt zu schaffen."

Nun wolle die Band vermeiden, dass Juice WRLD den Song weiterhin "ausbeutet". Um den Vorwurf der Urheberrechtsverletzung zu untermauern, zieht die eingereichte Klage Verbindungen zwischen Juice WRLDs Biografie und dem Stil von Yellowcard.

Der US-Rapper hat nie ein Geheimnis darum gemacht, dass er mit Emo-Punk aufgewachsen ist. Die Klage verweist konkret auf ein Interview, in dem er die Platte "From Under The Cork Tree" der Band Fall Out Boy lobend hervorhebt. Das Album aus dem Jahr 2005 wurde von Neal Avron produziert. Dieser war ebenfalls an Yellowcards Album "Lights and Sounds" beteiligt. Darauf befindet sich der Track "Holly Wood Died".

Sting profitiert schon von "Lucid Dreams"

Bereits jetzt verdient Juice WRLD nur geringfügig an seinem Welthit. Der Song hätte schon fast einmal zu einem Rechtsstreit geführt. Die britische Musiklegende Sting erkannte in dem Song eine "wunderschöne Interpretation" seines Songs "Shape Of My Heart" und ergänzte, dass diese Version seinen Enkelkindern das College finanzieren würde.

An ihn gehen über 80 Prozent der Songeinnahmen. Der Track ist in Amerika mehrfach Platin gegangen, zählt über 900 Millionen Streams auf Spotify und ist bis dato mit Abstand Juice WRLDs erfolgreichste Single. Die Gruppe Yellowcard gab 2016 ihre Auflösung bekannt und spielte 2017 ihre finale Show. Hier kannst du die Songs vergleichen und dir ein eigenes Urteil bilden:

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Juice WRLDs Mutter veröffentlicht rührenden Brief & startet Webseite

Juice WRLDs Mutter veröffentlicht rührenden Brief & startet Webseite

Von David Molke am 12.10.2020 - 18:15

Juice WRLD ist leider viel zu früh durch eine unbeabsichtigte Überdosis gestorben. Seine Mutter hat anlässlich des World Mental Health Day jetzt einen rührenden Brief veröffentlicht, der sich unter anderem um die Probleme ihres Sohns dreht. Außerdem startet sie mit livefree999 eine eigene Webseite zum Thema Mental Health, um Betroffene und Angehörige zu supporten.

Juice WRLDs Mutter spricht in offenem Brief über Beziehung zu ihrem Sohn

Die Mutter des leider schon mit 21 Jahren verstorbenen Rappers Juice WRLD veröffentlicht zum World Mental Health Day ein Statement, das ans Herz geht.

Darin erinnert sie sich an die Zeit, die sie gemeinsam mit ihrem Sohn verbracht hat und ihren Umgang mit seinen Problemen. Sie wolle vor allem anderen Betroffenen sagen, dass sie nicht allein seien.

Einen Auszug aus dem offenen Brief findet ihr hier in der Übersetzung, das englischsprachige Original in voller Länge zum Beispiel hier auf Billboard.

"Jarad und ich haben oft offen über seine Schwierigkeiten mit Abhängigkeit, Ängsten und Depression gesprochen. Ich glaube, er konnte ehrlich sein, weil ich ihn nie verurteilt habe. Ich habe erkannt, dass das, womit er zu tun hatte, eine Krankheit ist [...] Ich habe ihn immer darin bestärkt, seine Gefühle mitzuteilen."

"Meine Nachricht an alle Eltern und Kinder ist simpel. Ihr müsst nicht allein leiden. Ihr müsst euch nicht für eure Mental Health-Kämpfe schämen. Es gibt Hilfe. Es gibt einen Weg da raus."

"Wenn wir durch unsere Arbeit hier nur einer Mutter und ihrem Sohn oder ihrer Tochter helfen können, wird Jarads Tod Bedeutung haben und sein positiver, liebevoller, kreativer Geist fortbestehen."

Juice WRLD soll Songs für über 100 Alben hinterlassen haben

Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis neue Musik von Juice WRLD erscheint. Wie das Portal TMZ in Erfahrung gebracht haben will, sollen 2000 (!) bisher unveröffentlichte Tracks vorliegen. Nun werde diskutiert, wie man mit der riesigen Menge an Material umgeht.

Die Mutter von Juice WRLD will mit Live Free 999 Mental Health-Themen normalisieren

Die Live Free 999-Foundation existiert schon etwas länger, jetzt hat sie endlich auch eine eigene Webseite. Dabei geht es darum, Menschen zu helfen, die zum Beispiel an Depressionen erkrankt sind oder andere psychische Probleme haben.

Das Sprechen über solche Themen soll normalisiert werden, um es allen direkt oder indirekt Betroffenen zu erleichtern, darüber zu reden und sich Hilfe zu suchen.

Konkret heißt das, dass die Foundation Programme unterstützen will, die zum Beispiel präventive Maßnahmen bieten oder einen positiven Umgang mit Mental Health-Herausforderungen ermöglichen.

Das geschieht offenbar in erster Linie über finanzielle Unterstützung sowie Partnerschaften. Darüber hinaus sollen Themen wie Depressionen, Angsterkrankungen oder Abhängigkeit ganz allgemein in den Fokus gerückt werden.

Hier findet ihr die neue Webseite, die anlässlich des World Mental Health Days am 10. Oktober an den Start gegangen ist:

Live Free 999

Live Free 999 Partners with Grade A Productions and Interscope Records to outfit the music program of Juice WRLD's former school

Zu viele Tote: Immer mehr Rapper sprechen sich gegen Drogen aus

Rap hat ein Drogenproblem. Das ist natürlich nichts Neues, macht sich momentan aber vielleicht besonders bemerkbar. Auf der einen Seite stehen viele begnadete Künstler*innen, die viel zu früh sterben und Texte, in denen der Konsum thematisiert oder glorifiziert wird.


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