Jay-Z & Rihanna spenden $2 Mio. für den Kampf gegen Corona

Rihanna und Jay-Z spenden Geld und Sach-Leistungen, um im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu helfen. Rihanna hatte letzte Woche bereits 5 Millionen US-Dollar an verschiedene Gesundheitsorganisationen verteilt. Jetzt tun sich Jay-Z und Rihanna zusammen und machen nochmal 2 Millionen US-Dollar locker, um die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen.

Rihanna & Jay-Z spenden, um im Kampf gegen Corona zu helfen

Stiftungen spenden Millionen: Sowohl Rihannas Clara Lion Foundation als auch Jay-Zs Shawn Carter Foundation spenden, um im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu helfen.

Zunächst hatte Rihannas Stiftung insgesamt 5 Millionen US-Dollar an einige Gesundheitsorganisationen gespendet, um die Verbreitung des Coronavirus zu bekämpfen beziehungsweise zu verlangsamen.

Das Geld ging an viele verschiedene Organisationen wie Feeding America, Direct Relief, die WHO oder Partners in Health und wurde dafür eingesetzt, Schutzkleidung, Masken, medizinische Ausrüstug und Nahrungsmittel zu bezahlen.

Clara Lionel Fdn on Twitter

We've responded to COVID-19 by distributing $5 million to @PIH @DirectRelief @FeedingAmerica @rescueorg @WHO & #Barbados to prepare communities w/ critical protective gear, medical supplies, equipment and access to food across multiple regions. #CLF #HealthcareHeroes : @PIH

Diese Woche wurde dann nochmal eine Million Dollar von Rihannas Stiftung gespendet und Jay-Z hat sich mit seiner Stiftung der Aktion angeschlossen und ebenfalls eine Million an Spenden beigetragen.

Das passiert mit dem Geld: Die 2 Millionen US-Dollar gingen dieses Mal an den Mayor's Fund for Los Angeles, The Fund for Public Schools, The American Civil Liberties Union und die New York Immigration Coalition.

In erster Linie soll das Geld dafür eingesetzt werden, Menschen in Gefängnissen, mit Vorerkrankungen, in höherem Alter und ohne festen Wohnsitz zu unterstützen. Gleichzeitig soll es auch zur Unterstützung der Kinder von Ersthelfern und Menschen in der Gesundheitsversorgung sowie Schwarzarbeiter dienen.

Sowohl eine Sprecherin der Clara Lionel Foundation als auch der CEO der Shawn Carter Foundation betonen laut Billboard, dass es jetzt ganz besonders wichtig ist, im Moment diejenigen zu schützen und zu supporten, die am verletzlichsten sind.

"In times of crisis it is imperative that we come together as one community to ensure that everyone, especially the most vulnerable, has access to critical needs: shelter, health, nutrition, and education. The only way to get through this pandemic is with love and action."

Future, seine Schwester und Mutter haben mit ihrer Stützung ebenfalls schon dazu beigetragen, etwas gegen COVID-19 zu tun:

Mask on statt "Mask off": Future spendet Masken gegen Corona

Future dreht den Spieß um und propagiert jetzt #Maskeauf statt "Mask off"...

Hier haben wir letzte Woche schon einige Tipps zum Streamen, Spielen und Anschauen gegen den Corona-Blues zusammengestellt:

Die besten Streams, Spiele, Dokus & Co gegen den Corona-Blues

Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, isolieren sich die meisten Menschen zuhause. Wer nicht in Quarantäne muss, betreibt im Idealfall trotzdem Social Distancing. Egal, ob ihr im Home Office arbeitet oder nicht: Wahrscheinlich habt ihr plötzlich viel mehr Zeit, die ihr irgendwie zuhause rumkriegen müsst.

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.

Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Adidas hat kürzlich inmitten der Corona-Krise angekündigt, die Mietzahlungen für ihre Filialen für den April auszusetzen. Auch wenn das Unternehmen diesen Schritt bereits relativiert hat, trägt das Image einen unübersehbaren Schaden davon. Im Internet wird zum Boykott der Weltmarke mit den drei Streifen aufgerufen.

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Islamfeindliche Modenschau? Muslimische Fans "canceln" Rihanna

Islamfeindliche Modenschau? Muslimische Fans "canceln" Rihanna

Von Alina Amin am 06.10.2020 - 14:27

UPDATE vom 6. Oktober:

Inzwischen hat sich Rihanna in einer Story auf ihrem Instagramkanal entschuldigt. Sie erklärt, dass es sich um einen "ehrlichen", aber auch nachlässigen Fehler gehandelt habe. Sie verstehe, dass sie und ihr Team viele ihrer "muslimischen Geschwister" verletzt habe und das Einsetzen des Songs verantwortungslos war. Sie dankt ihren Fans außerdem dafür, dass sie ihr erklärt haben, wieso der Song beleidigend war und bedankt sich auch für das Verständnis. Sie würde in Zukunft dafür sorgen, dass sich solch ein Umstand nicht mehr ergebe.

Original-Meldung vom 6. Oktober:

Rihanna hat am 02. Oktober die jüngste Kollektion ihrer Savage x Fenty Dessous-Brand vorgestellt. In einer visuellen Inszenierung wanderten dafür internationale Supermodels und Stars wie Bella Hadid, Lizzo und Paris Hilton über den Laufsteg, während Tänzer über die Bühne huschten und Musik den Raum füllte. Spätestens seit einer Emmy Nominierung für ihre erste Savage x Fenty-Show, ist klar, dass sich die Marke der Sängerin von anderen Fashion-Labels abhebt. Hauptsächlich mit Diversität, Inklusivität und progressiven Designs. 

Umso ironischer, dass Rihanna nun ihr vermeintlich mangelnder Sinn für andere Kulturen und Werte zum Verhängnis werden könnte. Denn einige muslimische Fans auf Twitter wollen die Musikerin und Modemacherin boykottieren, weil sie in ihrer Show einen islamfeindlichen Song gespielt haben soll. 

Rihanna soll einen islamfeindlichen Song auf ihrer Modenschau gespielt haben

Grund für diese herben Vorwürfe ist ein Track, der als Hintergrundmusik diente. In dem elektronischen Song "Doom" von der Londoner Produzentin Coucou Chloe ist eine Rezitation einer Hadith gesampelt. Hadithen sind gesammelte Aussprüche des islamischen Propheten Muhammad, die in der muslimischen Glaubensgemeinschaft einen hohen Stellenwert haben. Sie stellen neben des Korans die wichtigste Quelle für religiöse Vorschriften dar. Die Hadith in dem Song beschäftigt sich konkret mit dem Ende der Welt. Die Rezitation ist stark gepitcht in den Song verarbeitet worden. 

Muslimische Fans beschuldigen Rihanna der kulturellen Aneignung

Muslimische Fans empfinden das Einsetzen des Songs als beleidigend. Die Verbindung zwischen einer Hadith, die für Muslime heilig ist und "tanzenden Unterwäsche-Models" sei laut einigen Twitter-Usern respektlos.

Außerdem würde Rihanna sich kulturell des Islams aneignen. Kulturelle Aneignung (oder Cultural Appropriation) findet statt, wenn sich an den Kulturen und Werten marginalisierter Menschen bedient wird, ohne diese zu respektieren. In diesem Fall hätte Rihanna einfach einen Song mit einer Hadith genutzt, ohne den Wert dieser für die islamische Glaubensgemeinschaft anzuerkennen. Fans auf Twitter zeigen sich enttäuscht. Eine Userin erklärt, dass sie mehr von Rihanna erwartet hätte.

Ein Statement von Rihanna zur ganzen Angelegenheit steht bisweilen aus. Ein solches könnte man angesichts ihrer Motivation, so divers wie möglich zu sein noch erwarten. Erst kürzlich änderte beispielsweise Adidas den Namen der neuen Yeezys und positionierte sich so zu Islamophobie-Vorwürfen:

Nach Islamophobie-Vorwürfen: Adidas benennt Yeezys um

Adidas hat erklärt, dass sie den Yeezy Boost "Asriel" umbenannt haben. Nachdem der Release des Yeezy Boost 350 V2 "Israfil" für großen Gegenwind und Entrüstung aus Teilen der islamischen Community sorgte, reagiert der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach mit einem Namenswechsel. Der zweite Schuh des Releasepacks soll fortan "Carbon" heißen und nicht wie geplant Asriel.

Wer sich die Modenschau von Rihanna anschauen möchte, kann das hier tun.


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