Intensivstation: Dr. Dre meldet sich nach Schocknachricht zu Wort

Heute Nacht gab es auf den ersten Blick schockierende Neuigkeiten aus den USA: Producer-Legende Dr. Dre wurde mit einem Aneurysma im Gehirn ins Krankenhaus eingeliefert und musste auf der Intensivstation behandelt werden – TMZ berichtete zuerst. Mittlerweile hat der 55-Jährige sich via Social Media zu Wort gemeldet und sorgt bei seinen Fans und Freunden für Erleichterung.

Dr. Dre erholt sich im Krankenhaus von Gehirnblutung

Bereits am Montag soll Dre die potenziell tödliche arterielle Einsackung im Kopf erlitten haben und anschließend per Rettungswagen ins Cedars-Sinai Medical Center in Beverly Grove, Los Angeles, eingeliefert worden sein. Zumindest gestern soll er sich noch auf der Intensivstation befunden haben, allerdings in stabilem Zustand. Die Ärzt*innen wollen etwa laut Vibe nun noch einige Tests durchführen, um die Ursache des gesundheitlichen Problems ausfindig zu machen.

Seine Botschaft auf Instagram: Ihm geht's mittlerweile wieder besser, ist beim Team des Krankenhauses in besten Händen und kommt bald wieder nach Haus. Außerdem bedankt er sich bei Familien, Freunden und Fans für ihren Support:

"Thanks to my family, friends and fans for their interest and well wishes. I’m doing great and getting excellent care from my medical team. I will be out of the hospital and back home soon. Shout out to all the great medical professionals at Cedars. One Love!!"

"Stress kills" – Reaktionen von 50 Cent & Co

50 Cent ist dem Team des Krankenhauses auf der Suche nach den Ursachen schon einen Schritt voraus. Für ihn ist klar: "Stress tötet".

Der New Yorker hat aufmerksam den laufenden Scheidungsprozess zwischen Dre und seiner Frau Nicole Young verfolgt und könnte mit seiner Nachricht auf das kräftezehrende Ringen um diverse Besitztümer und sogar Markenrechte anpielen. Im Rahmen der Scheidung zog Fifty über die baldige Ex seines Mentors her und bekam unter anderem von Tochter Truly Young die Quittung, die auf ihn und Xzibit losging.

Dr. Dre mit erstem Sieg in seinem Scheidungsprozess

Young hatte unter anderem gefordert, dass Dr. Dre monatlich knapp 1,5 Millionen Dollar zahlen solle. Sie bräuchte das Geld, um davon ihr Security-Team zu bezahlen, da sie seit dem Beginn des Scheidungsprozesses Morddrohungen ...

Weitere Kolleg*innen und Bekannte wie Ice Cube, Missy Elliott, YG oder Dwayne Wade baten ihre Follower, Dre in ihre Gebete einzuschließen und wünschen ihm eine gute Genesung.

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Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Von Michael Rubach am 15.07.2021 - 12:38

T-Pain ist in einem Twitch-Stream ein bisschen ausgerastet. Der Autotune-Pionier äußert dabei sein Unverständnis über all die gleichförmige Musik, die ihm so unterkommt. Schreiend erklärt er, dass ihm ständig Musik zugesandt werden würde, die es bereits gibt. Bei Dr. Dre scheint er damit einen Nerv zu treffen. Die nicht gerade für seine Social-Media-Tätigkeiten bekannte US-Legende meldet sich via Instagram.

T-Pain rastet aus: "Macht andere Musik!"

In seinem Stream verteilte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) einige Ratschläge an jüngere Künstler*innen. Dabei fleht er regelrecht, doch bitte nicht mehr andere erfolgreiche Artists zu kopieren. Seiner Einschätzung nach würden sich Newcomer*innen einfach an den Stars orientieren, die momentan an der Spitze stehen und diese nachahmen.

"Hört auf damit! Macht was anderes! Ihr seid nicht originell! Macht originellen Shit! [...] Gott verdammt! Macht andere Musik!"

Einmal in Fahrt gekommen, führt T-Pain im Schreimodus ein paar Beispiele für Künstler an, die mit ihrem Sound momentan weit oben mitspielen. Die Sache mit den Lils im Künstlernamen hält er für durchgespielt. US-Rap hätte inzwischen "Lil everybody" zu bieten. Aus dieser Richtung habe man alles gehört. T-Pains Ausraster ist ein Schrei nach Innovation.

"Lil Uzi Vert tut es bereits. Lil Baby tut es bereits. DaBaby tut es bereits. Es sind buchstäblich zwei N**** mit Baby in ihrem Namen, die bereits all die Musik machen, die ihr machen wollt."

("Lil Uzi Vert is already doing it. Lil Baby is already doing it. DaBaby is already doing it. It’s literally two n-***as with Baby in their name that’s already doing all the music you want.")

Trotz seiner sichtbaren Verärgerung verdeutlicht T-Pain auch, dass er generell kein Problem mit der neuen Rapgeneration oder den aktuellen Rapsuperstars habe. "Ich sage nicht, dass diese Musikgeneration schlechter ist als jede andere." Die Zahlen, die ohne größeres musikalisches Risiko erreicht werden, seien ihm jedoch egal. Was ihn interessiert: Wenn jemand mit seiner "verdammten Musik etwas anderes macht".

Dr. Dre mit Shoutout an T-Pain: "Er hat Recht"

Dr. Dre ist T-Pains kleiner Anfall nicht entgangen und packte einen Clip seines Kollegen in seinen Instagram-Feed. Auf der Social-Media-Plattform hält sich der Hiphop-Mogul ansonsten eher bedeckt.

"Shoutout an T-Pain. Ich lache mich gerade kaputt, aber er hat Recht. Ich weiß und fühle genau, was er sagt."

In einem Gespräch im letzten Jahr erklärte Dr. Dre, was ihm eigentlich an der Social-Media-Welt nicht gefällt.

"Hätte es gehasst": Was Dr. Dre an Social Media auszusetzen hat

Dr. Dre und Jimmy Iovine sind zwei weise und überaus erfolgreiche Herren in der Unterhaltungsbranche. Ratschläge für den eigenen Weg zum Erfolg könnten von kaum kompetenteren Experten kommen. Für die britische Ausgabe der GQ haben die beiden Freunde und Geschäftspartner ein paar Tipps gegeben und dabei auch auf das heutige Social-Media-Zeitalter geblickt.


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