Dr. Dres Tochter geht auf 50 Cent & Xzibit los

Der Scheidungskrieg zwischen Dr. Dre und seiner Ehefrau Nicole Young beschäftigt offenbar auch 50 Cent. Der 45-Jährige mit einem eindeutigen Faible für Gossip-Themen zieht nun mit einem seiner zahlreichen Instagram-Beiträge die Wut von Dr. Dres Tochter Truly Young auf sich, weil er ihre Mutter eine "b*tch" genannt hat.

Dre-Tochter Truly Young wendet sich an 50 Cent

Anfang September hat Fifty den Screenshot einer Headline samt Bild der Young-Familie gepostet. Die Schlagzeile, dass Nicole im Rahmen der Scheidung monatliche Zahlungen von zwei Millionen Dollar fordert, stößt bei ihm auf Unverständnis:

"Diese B*tches sind crazy, wie kann man 2 Millionen pro Monat fordern"

Ungeachtet der Summe, die nicht nur auf Normalverdiener exorbitant wirkt: Wenn die eigene Mutter mit solchen Worten beschrieben wird, ist für viele Menschen eine Linie überschritten. So auch für Truly Young. Es hat zwar gut drei Wochen gedauert, aber jetzt reagiert die 19-Jährige auf 50s respektlose Wortwahl. Unter seinem Beitrag kommentiert sie:

"Haha.... das kommt von einem hässlichen, abgewrackten Rapper aus den frühen 00er-Jahren, der Insolvenz angemeldet hat und neidisch auf den Reichtum und Lifestyle meiner Familie ist. Viel Spaß dabei, den Rest deiner Ersparnisse für Steroide auszugeben. F*ck dich."

Xzibit, der durch seinen Karrierehöhepunkt in den frühen 00ern für Truly in eine ähnliche Kategorie fallen dürfte, bekommt ebenfalls sein Fett weg. Er kommentierte 50s Beitrag mit einem simplen: "Wtf????", was Truly offenbar als Zustimmung interpretiert. An ihn richtet sie die folgenden Worte:

"wow Alvin... nach allem, was meine Eltern für dich und deine Familie getan haben, reagierst du so auf ein Bild meiner Eltern und mir und ein Zitat, das meine Mutter eine B*tch nennt.... f*ck dich."

In ihrer Story schrieb Dres Tochter zusätzlich einen kurzen Text, in dem sie sich enttäuscht und wütend zeigt:

"Die offensichtliche Frauenfeindlichkeit und der Disrespekt ignoranter Männer, der gezeigt wird, ist absolut ekelhaft und gemein. Meine Mutter, die Frau meines Vaters, eine B*tch zu nennen, ist unverzeihlich. Du hast keinen Respekt vor mir oder meinen Geschwistern, das liegt auf der Hand. 50, deine Marketing-Pläne sind so suspekt und ekelhaft, wie du es bist. Ein Foto von meinen Eltern und mir zu benutzen, nur um selbst Aufmerksamkeit zu bekommen, steht beispielhaft für sehr viel, was grade auf der Welt falsch läuft. Du ekelst mich an und ich spreche auch für andere Frauen meiner Generation. Du förderst die Probleme nur noch weiter. Jeder weiß längst, dass du ein Schwanz bist, aber nun hast du es selbst bewiesen."

50 Cent will sich mit Humor aus der Affäre ziehen

In seiner Reaktion vermeidet 50 es, auf die inhaltlichen Aspekte von Trulys Kritik einzugehen. Stattdessen zieht er unbeirrt seinen Film auf Instagram durch und postet – offenbar belustigt – ein Foto, zu dem er schreibt, dass Dres Tochter ihm gerade gesagt hat, er solle die Schnauze halten. Immerhin spart er sich einen Gegenschlag:

"Nah, kein Zurückschlagen, Dre muss mir noch die Beats bauen, bald kommt neue Musik", nutzt er auch diesen Konflikt für Werbung in eigener Sache, als wollte er Trulys Vorwürfe noch weiter untermauern. Xzibit hat (noch) nicht reagiert und Dr. Dre wird es vermutlich vermeiden, das Thema in der Öffentlichkeit anzusprechen. Vielleicht hätte Fifty sich da durchaus ein bisschen von seinem Mentor abschauen können.

Dr. Dres Noch-Ehefrau fordert $2 Millionen Unterhalt - im Monat

Ein Beziehungsende in der obersten Einkommensklasse: Dr. Dres Ehefrau Nicole Young soll bis zur endgültigen Scheidung knapp zwei Millionen Dollar Unterhalt pro Monat von ihrem Mann verlangen. Das geht aus Dokumenten vor, auf welche sich das Portal TMZ beruft. Allein ihre Kosten für das monatliche "Entertainment" sind dort mit fast einer Million Dollar beziffert.

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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