Gzuz wollte sich wohl heute Nacht mit Fler boxen

Zwischen der 187 Strassenbande und Fler liegt immer noch Spannung in der Luft. Heute Nacht stand Gzuz offenbar unter Storm und so gab es in seiner Insta Story vier Entladungen, die äußerst explizit Fler im Fadenkreuz hatten.

Gzuz wollte eine "Match" mit Fler in Berlin

In der ersten von vier Stories, in denen Gzuz Fler dreimal als "H*rensohn" bezeichnete, stand der folgende Text:

Hätte gerne ein MATCH mit FLER

Bin in deiner HOOD

Wo und wann du willst ich komm hin

Fler solle sich grade machen und könne auch "mit Rücken" oder "mit Mama" kommen. "Ich hol deine Zähne sowieso raus", schrieb Gzuz außerdem.

Als Deutschrap-Beobachter fragt man sich auf den ersten Blick, warum Gzuz plötzlich aus der Bedeckung wieder auf Fler geht, nachdem der Konflikt zumindest in der Öffentlichkeit kein Thema mehr war. Außerdem hielt er sich auch weitgehend zurück, als sein Freund und Kollabopartner Bonez sich letztes Jahr den zum Meme gewordenen Ritzen-Beef leistete.

Mittlerweile sind die Beiträge aus der Story gelöscht und man kann nur noch sehen, wie Gzuz samt Gang den Geburtstag von 187-Mitglied Frost feierte. Auf einen kurzen Clip, in dem Gazo auf Pashanims "Shababs botten" abgeht, folgt eine Story aus einem Stripclub namens Tabu Bar, der in Berlin-Charlottenburg liegt. Google Maps sagt, der Weg von dort zur Billy-Wilder-Promenade dauert im Berufsverkehr knapp 30 Minuten.

In so ausgelassener Stimmung haben schon viele Menschen Stories gepostet, die sie im Nachhinein vielleicht doch lieber für sich behalten hätten. 

Fler reagiert auf Gzuz' Herausforderung

Auf einen Twitter-User, der einen Zusammehang zwischen der Party und den Story-Beiträgen sieht, reagierte Fler heute Nacht zunächst mit einigen lachenden Emojis.

Vor wenigen Minuten gab es dann auch – wie zu erwarten – eine Antwort auf Instagram. Fler sagt, er wäre dabei, wenn es vor dem Fight eine Doping-/Drogenkontrolle gäbe.

Der Ursprung des Beefs zwischen Fler und 187 ist relativ gut dokumentiert. Hier geht's zur gesamten Vorgeschichte:

Beef mit der 187 Strassenbande: Fler spricht über die Hintergründe

"Specki", "Fettbacke", "Schweinenase" - Fler und Bonez MC beschmeißen sich fortlaufend öffentlich mit Schmutz. Eine sportliche Konfrontation der Streithähne im Ring oder Käfig scheint aktuell in weiter Ferne zu liegen. Wo dieser Beef aus Flers Sicht seinen Anfang nahm, erklärt er nun in einem Instagram-Post, den Bonez nicht lange unkommentiert lässt.

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Kommentare

Einfach nur lächerlich, Hiphop.de ist mittlerweile auf einem Niveau angelangt, das ich so nicht mehr lesen möchte. Einerseits distanzieren von Gewalt und auf der anderen Seite nehmt ihr jeden Gossip Dreck mit auf. Was ist daran Hiphop, wenn ein besoffener druffi irgendwelche Drohnachrichten schreibt? Wollt ihr das so pushen, dass er ihn XX mal H***XOHN genannt hat, um zu verdeutlichen, wie schlimm das alles jetzt ist?

Und dann schreibt ihr als Autor mittlerweile "HHRedaktion" weil man natürlich unter solchen BILD-Niveau News nicht seinen eigenen Namen stehen haben möchte. Einfach nur zum weglegen. Ihr hattet jetzt mal zwei gute Jahre, aber nichts nachhaltiges, nichts eigenes.

Da kann ich dir nur recht geben. Wenn ich so einen "Kindergartenstreit" in der Überschrift lese, wird es sofort übersprungen. Es geht denen eh nur um Promo. Würde mich nicht wundern wenn die gemeinsam vor dem Handy hängen und sich über die Fans/Redaktionen schlapp lachen, die sofort drauf einsteigen!

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Manuellsen akzeptiert PA Sports' Friedensangebot

Manuellsen akzeptiert PA Sports' Friedensangebot

Von Alina Amin am 25.11.2020 - 13:00

Nachdem PA Sports eine abschließende Nachricht zum "King of Ruhrpott"-Streit veröffentlichte, reagierte Manuellsen prompt auf das Friedensangebot. In seiner Instagram-Story erklärt der Mühlheimer, dass er und seine Leute sich das Angebot angeschaut hätten und er es annehmen würden. "Wer will schon Nein sagen zu Frieden", erklärt der Rapper und fügt einige abschließende Worte zur ganzen Angelegenheit hinzu.

"Man kann auch auf zwei Tore spielen": Manuellsen reagiert auf PAs Angebot

Manuellsen erklärt in seiner Antwort, dass die Menschen ihn auf den Ruhrpotter Straßen kennen würden und wüssten, dass man ihn "immer nur bei den Guten" finden würde. Man hätte ihm die Straße auch nicht geschenkt, diese würde "nur dem lieben Gott gehören". Er fügt hinzu, dass ihm aufgefallen sei, man würde in der "[Hiphop-]Szene immer nur auf ein Tor spielen". Man könne aber auch auf zwei Tore spielen, immerhin sei der Ball rund. Er beendet sein Statement mit Grüßen an seine Fans und Community.

PA Sports richtet ein Friedensangebot an Manuellsen

Nachdem PA Sports mit seinem Track "100 Bars Final Kill" eine Diskussion rund um den wahren König des Ruhrpotts entfachte, veröffentlichte der Life Is Pain CEO eine Abrechnung mit Manuellsen.

PA Sports veröffentlicht "Abrechnung" mit Manuellsen

In PA Sports Augen ist Manuellsen "krank". Der Life is Pain Ceo veröffentlichte ein halbstündiges Video-Statement, in dem er ausführlich über das Verhalten von Manuellsen nach dem Release des Tracks " 100 Bars Final Kill" spricht. PA macht dabei direkt zu Beginn deutlich, dass er nicht ausschließt, zukünftig einen Disstrack gegen Manuellsen zu veröffentlichen.

Diverse Livestreams und Statements später postete PA abschließende Worte zum Beef und bot Manu den Frieden an. Er löschte zunächst seine "Abrechnung", die knapp 30 Minuten ging. Dann erklärt er in einem kurzen Video, dass er den Streit beiseitelege. Es gäbe zwar Gründe, die Auseinandersetzung weiterzuführen, er wolle aber keine Energie mehr verschwenden. Außerdem sei die Kommunikation zwischen den beiden Camps entspannt gewesen.

Von Manuellsen sei PA Sports weiterhin verletzt. Dieser habe sich in seinem Antwort-Stream zum ursprünglichen Statement von Personen lenken lassen, die "großes Unrecht" im Schilde führen würden. Auch seine Beziehung zu Rapper-Kollegen KC Rebell spricht der Essener an.

"Das geht auch an KC": PA Sports mit abschließendem Statement zum Streit mit Manuellsen

Es wurden wieder Ansagen gedroppt und gelöscht. Nachdem PA Sports am Sonntag zu einem halbstündigen Rundumschlag gegen Manuellsen ausgeholt hatte, löschte er sein Statement nun wieder und schlug versöhnlichere Töne an. Er wolle seine Zeit jetzt nicht mit Streit verschwenden und sich stattdessen auf sein anstehendes Album "Streben nach Glück" konzentrieren.


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