Fler mit Statement zu Capital Bras Disstrack "Ach Patrick ach"

Am frühen Dienstagmorgen releaste Capital Bra den Fler-Diss "Ach Patrick ach". Einige Stunden später meldet sich nun Fler selbst zu Wort. In einem Post auf Instagram erklärt Flizzy, was er von dem Angriff hält:

"Unabhängig davon das ich nix schlechtes über Capital gesagt habe und ich es traurig finde das er sich von anderen benutzen lässt, war der Track albern und kindisch. Mein Hype den ich gerade habe basiert auf guter Musik." [sic]

Capital Bra wirft Fler in seinem Track unter anderem vor, nach Hype zu betteln. Der Diss könnte als Loyalitätsbeweis zu Bushido interpretiert werden, den Fler auf dem Song "Gegenwart" wohl eine Zeile widmete.

Fler mache die Situation nicht wütend, sondern "traurig". Dem Song im Allgemeinen misst er keine große Bedeutung bei.

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Fler mit Ratschlag an Bushido & Capital Bra

Das Verhältnis von Bushido und Fler gilt als weniger entspannt. Beide haben eine gemeinsame Vergangenheit im Berliner Straßenrap und vor allem bei Aggro Berlin. Sie kennen sich seit Jugendtagen und wissen um die Stärken und Schwächen des anderen.

Flers Instagram-Statement enthält sowohl einen Ratschlag für Capital Bra als auch für Bushido. Capital solle nicht den gleichen "Fehler" wie sein Labelchef vor 15 Jahren machen. Ungefähr solange ist es her, dass Bushido und Fler den Straßenrap-Meilenstein "CCN" releasten. Seitdem haben die beiden sich öfter angenährt (musikalisch beispielsweise auf "CCN2" und "Berlin Most Wanted"), aber genauso oft auch wieder voneinander entfernt.

Laut Fler solle die EGJ-Gang "auch ohne Rücken mal Rückgrat beweisen." Das neue Video "Gänsehaut" von Fler und seinem frischen Maskulin-Signing Mosenu ist für heute Abend um 22 Uhr angekündigt.

Hier könnt ihr darüber abstimmen, wie der Track "Ach Patrick ach" bei euch ankommt:

Capital Bra disst Fler: Wie bewertet ihr "Ach Patrick ach"? (Umfrage)

Ziemlich unerwartet hat Capital Bra mit " Ach Patrick ach" einen Disstrack gegen Fler veröffentlicht. Dem vorausgegangen sind ein paar kleinere Missverständnisse und eine Line von Fler, die vermutlich an die Adresse von Capis Labelboss Bushido ging. Von größeren öffentlichen Unstimmigkeiten kann hingegen nicht die Rede sein.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen.

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Kommentare

MASSIV hatte vor Monaten gesagt das FLER immer allein dastand bei all den Anfeindungen u beef-Geschichten der letzten Jahre....ähnliche Ansichten vertritt auch Kollegah im Interview mit EUCH.....ES IST GANZ KLAR EIN ZEICHEN VON UNANGEMESSENEM KONTENT DES EGJ SKLAVEN Capital.....wird dieser in alter EGJ Manier vor den Karren gespannt....& eines muss ich hier noch loswerden REALTALK ...GLAUBT IHR ALLENERNSTEST DAS MAN DIESES ALBERNE GEHOPSE NUR IM ANSATZ MIT DEN HERVORRAGENDEN MUSIKALISCH FEINSTENS LIEDGUT VERGLEICHEN KANN...ich glaube nicht!! Fler u sein Team sind ON POINT....ABER SO ETWAS VON .....WÜRDE ER MIT DEM AKTUELLEN HIT DIE NR. 1 WERDEN....WÜRDE ES NIEMALS SO EIN kinderlied GEBEN.....CAPITAL DAS WAR NICHTS....gar nichts.....lächerlich!@Bu und Du...??

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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