Eunique cancelt ihr Album "Vision"

Wie Eunique auf Instagram mitteilt, wird ihr bereits für den Sommer 2019 angekündigtes Album "Vision" nicht mehr erscheinen. Ein Rechtsstreit mit ihrem alten Team mache die Veröffentlichung der Platte unmöglich.

Eunique sagt "Vision" ab

Bevor die Rapperin auf die Problematik mit ihrem Release zu sprechen kommt, verdeutlicht sie, dass sie in letzter Zeit keineswegs untätig war. Demnach hätte Eunique mehrere Alben und Mixtapes liefern können und sitze auf "100 Liedern" fest. Seit mehr als einem halben Jahr gebe es hinter den Kulissen eine juristische Auseinandersetzung, die sie dazu zwinge, "an der Seitenlinie von deutschem Rap" untätig zuzuschauen.

"Ich muss euch heute leider sagen, dass mein Album 'Vision' nicht mehr erscheinen wird. Derzeit befinde ich mit seit 8 Monaten im Rechtsstreit mit meinem alten Team."

Gegenwärtig komme die Hamburger Rapperin "aus der Situation nicht raus". Sie sei in einem Szenario gefangen, in dem sie nicht das tun könne, was sie liebe. Wie in einem schwebenden Verfahren üblich, geht sie nicht auf Details des rechtlichen Konflikts ein.

Die wohl schon länger bestehenden Ungereimtheiten habe sie professionell regeln wollen, daher sei bisher kein Statement zu ihrer Lage erschienen. Bereits im Herbst letzten Jahres äußerte sich Eunique ähnlich und betonte, "nicht mehr Herr über die Situation" zu sein. Kurz zuvor wurde ihr Instagram-Profil gelöscht. Unter dem Hashtag #freeeunique machten sich ihre Supporter anschließend dafür stark, den Account zurückzubringen.



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Statement 1.0 ! ALBUM KOMMT 21.2.2020. Das ist der erste Teil meines Statements. Ich hätte mehr sagen können möchte ich aber noch nicht da die Situation/Lage nach wie vor nicht geklärt ist. Der Main Grund hat auch nichts mit den Todesfällen in meinen Bekanntenkreis und Familie zu tun, das war nur noch mehr Salz für offene Wunden. Aber ich denke diese Karriere bzw. Meine Karriere is worth fighting for it in any which way und ich werde immer für meine Einzigartigkeit stehen und kämpfen. Danke für dein Verständnis achja und an jeden follower that left me over the last couple months ... y’all gone come back crawling acting like y’all Ma biggest fans again anyways aber die 113K die ich hab werden genau die sein die dafür sorgen werden das niemand mehr in Frage stellt wer was oder wie gut ich bin stay blessed #srydasendewarbisschentrocken #statement #vol1 #denknicht #das #ich1jahr #fürtracks #brauche

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Euniques Debütalbum "Gift" erschien im April 2018. Auch als Schauspielerin tat sich die Künstlerin unter anderem bei "4 Blocks" hervor. Zu dem nun abgesagten Album "Vision" gehörten mutmaßlich die Singles "Reckless" und "Kobra Kartell", die jeweils 2019 droppten.

Im Sommer wird Eunique auch ohne ihr Album "Vision" auf diversen Festivals zu sehen sein.

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Eminem-Publisher verklagt offenbar Spotify

Eminem-Publisher verklagt offenbar Spotify

Von David Molke am 23.08.2019 - 17:00

Eminems Publisher Eight Mile Style soll aktuell gerichtlich gegen Spotify vorgehen, wie The Hollywood Reporter berichtet. Der Publisher habe Klage gegen den Streaming-Service eingereicht, weil der wohl zu wenig Geld bezahlt. Obendrein sei Eminems Musik in einer Kategorie einsortiert, die normalerweise für Musik reserviert ist, bei der die Urheber und Rechteinhaber unklar sind. Was bei berühmten Eminem-Songs natürlich nicht der Fall ist.

Spotify soll bei Eminem-Songs massiv gegen Copyright verstoßen

Laut dem THR-Bericht wirft Eight Mile Style dem Streaming-Service Spotify vor, in vielen Fällen gegen Urheberrecht verstoßen zu haben. "Lose Yourself" und 250 Songs von Eminem seien einfach reproduziert worden und Spotify besitze überhaupt nicht die Lizenzen dafür, die Songs anzubieten.

Anstatt die Rechteinhaber Eight Mile Style ordnungsgemäß zu entlohen, zahle Spotify der Beschwerde zufolge einfach einen Betrag, der völlig "random" sei. Darüber hinaus sei zum Beispiel "Lose Yourself" in die Spotify-Kategorie "Copyright Control" eingeordnet.

Die ist eigentlich aber Songs vorbehalten, bei denen unklar ist, wer die Urheber sind und wer die Rechte besitzt. Was bei einem derartig bekannten Mega-Hit wie "Lose Yourself" natürlich absurd und geradezu albern wirkt. Eminem selbst hat mit dem Rechtsstreit übrigens nichts zu tun – er und sein Team seien von den Neuigkeiten genauso überrascht worden wie alle anderen.

Das Ganze ist allerdings natürlich eigentlich nochmal etwas komplizierter und hat mit dem relativ frisch erlassenen, sogenannten Music Modernization Act zu tun. Aber wie Eight Mile Style laut THR argumentiert, hat Spotify trotzdem dagegen verstoßen.

Stark vereinfacht: Eigentlich soll die Regelung Probleme aus der Welt schaffen, wenn es unmöglich erscheint, alle an einem Song Beteiligten ausfindig zu machen. Spotify habe aber angeblich ganz genau gewusst, wer die Rechte an den Eminem-Songs besitzt und hätte mehr tun und vor allem mehr zahlen müssen.

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Conway steht bei Eminems Shady Records-Imprint unter Vertrag. Das hält ihn aber nicht davon ab, offen über seine Zweifel an den Fans seines Labelbosses Eminem zu...

Der Beef mit Eminem war ein großer Fehler, sagt Evidence

Falls du nicht wusstest, weißt du jetzt: Eminem und Evidence hatten mal Beef. Klingt komisch, ist aber so. Die beiden Rapper haben sich gegenseitig sogar mit waschechten Disstracks gedisst. Evidence von den Dilated Peoples erinnert sich jetzt in einem Interview mit Talib Kweli an den Beef mit Eminem und erklärt, wie es dazu gekommen ist.


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