Eno reagiert auf Nimos Entschuldigung

Nimo hat sich im Interview mit Aria klar und deutlich zu den Fehlern in seiner Vergangenheit bekannt. Dazu zählte auch ein Streit mit AON-Signing Eno. Der Konflikt kreiste unter anderem um Kopiervorwürfe. Nun hat sich Eno nach Nimos öffentlicher Entschuldigung in seiner Insta-Story zu Wort gemeldet.

Eno zollt Nimo Respekt

Nimo hat bei uns im Interview nachdrücklich geschildert, wie sehr er sein Verhalten gegenüber Eno bereut. Dieser sei immer "respektvoll" gewesen. Er hingegen habe sich wie ein "Idiot" aufgeführt.

Daraufhin bedankt sich Eno auf Instagram für Nimos Ansprache. Alles, was zwischen den beiden vorgefallen ist, sei fortan "vergessen". Nimo habe sich als Mann präsentiert. Eno bringt dafür seinen vollen Respekt zum Ausdruck.

Eno reagiert auf Nimos Entschuldigung
Foto:

Screenshot: instagram.com/eno
Eno reagiert auf Nimos Entschuldigung

Das komplette Interview kannst du hier sehen:

NIMO im großen Interview mit Aria über seinen Lebenswandel, Drogen, falsche Freunde & "NIMORIGINAL"

https://instagram.com/nimo https://instagram.com/arianejati Nimo ist back. Der Youngster, der 2016 mit dem Mixtape "Habeebeee" die Gunst der Szene für sich vereinen konnte, meldet sich über zwei Jahre nach dem Debütalbum "K¡K¡" zurück. Mit "NIMORIGINAL" möchte Nimo, der diese Woche 24 wird, einen neuen Lebensabschnitt beschreiten.

"Traum wahr": Nimo droppt neue Musik

Nimo räumt gegenwärtig nicht nur mit der Vergangenheit auf. Er hat ein paar Tage nach dem Release seines Albums "Nimorignal" mit "Traum wahr" schon wieder einen neuen Track veröffentlicht.

Nimo - Traum wahr [Audio]

" Nimorignal" ist erst letzten Freitag erschienen und schon haut Nimo einen brandneuen Song raus. "Traum wahr" heißt das gute Stück und beschäftigt sich unter anderem mit den Begleiterscheinungen von Ruhm und Erfolg. Außerdem will Nimo "Hiphop wieder Kult" machen. Sein sehr persönliches Interview mit Aria ging kürzlich auf unserem YouTube-Kanal online.

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Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Von Michael Rubach am 01.04.2020 - 10:58

Fler steht wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik. Gegenüber allen, die ihm in den letzten Tagen Rassismus unterstellt haben, räumt er nun ein, mit seiner "Slave"-Line gegen Jalil übers Ziel hinausgeschossen zu sein. In einem Instagram-Post zeigt er sich geläutert und kündigt an, den Part gegen Jalil neu schreiben zu wollen.

Fler: "Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Nach mehreren rhetorischen Fragen, die allesamt wohl auf die Geschehnisse der letzten Tage und Flers persönliche Lage anspielen sollen, kommt der Berliner zum Punkt. Er gesteht sich ein, dass er auf dem Track "Mood" die Grenzen der bloßen Provokation verlassen hat. Das Wort "Sklave" in einem Diss gegen einen dunkelhäutigen Kollegen zu verwenden, sendet auch an jugendliche Hörer eine fatale Message. Fler spricht in diesem Kontext von einem "bösen Beigeschmack", den er nun erkenne.

"Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte." [sic]



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Wenn eine Gruppe von Leuten Dich als einzelnen unterdrückt bist du ein Opfer. Wenn du danach zur Polizei rennst, weil Du alleine bist und sie in der Mehrzahl, bist auch wieder das Opfer...? Aber wenn du nicht zur Polizei gehst, kein Schutzgeld zahlen willst und deswegen natürlich auch keinen Rücken hast... bist du das aller grösste Opfer!??? Wenn du Streetrap machst und sagst du hast ein schweres Leben ist alles fake und gelogen...? Wenn du das selbe machst und Schutzgeld zahlst bist aufeinmal eine der Realste in der Szene...? Die Wortwahl bei dem Diss gegen Jalil war unangebracht und nicht feinfühlig. Das Wort Sklave im Zusammenhang mit Farbigen hat einfach einen zu bösen Beigeschmack Aufgrund der Schwarzen-Geschichte. Deswegen hab ich beschlossen die 2.Stophe von MOOD neu zu schreiben. Es gibt 1000 andere Angriffsflächen bei Jalil die ich sportlich als Rapper angreifen kann. Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz! #atlantis

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Dem attackierten Jalil schmeckte die Wortwahl des Tracks auch ganz und gar nicht. Er entgegnete kurz nach Release von "Mood", Fler hätte "gleich N**ga sagen können". Der von Fler in seiner Klarstellung benutzte Begriff des "Farbigen" ist leider ebenfalls nicht unproblematisch. Er geht auf Rassentheorien zurück und findet als Selbstbezeichnung in der Black Community keine Anwendung. An dieser Stelle Fler Absicht zu unterstellen, erscheint jedoch unangebracht. Dafür macht er generell zu deutlich, dass er seinen Diss neu bewertet hat.

Eine bewusste Entscheidung von Fler war hingegen sein Interview bei TV Strassensound. Dort vertiefte er mit seinen Aussagen den Graben zwischen sich und der schwarzen Community. Manuellsen, Künstler der Bantu Nation, Mortel und viele mehr positionierten sich daraufhin gegen Fler. Sugar MMFK droppte gestern noch einen Part, um klarzumachen, dass Flizzy sich keine weitere "Frechheit" erlauben solle.

Bantu Nation vs. Fler: Sugar MMFK teilt in neuem Part aus

Da Fler seine Lyrics inzwischen offenbar für unangebracht hält, möchte er sie nicht unverändert stehen lassen. Er kündigt an, die zweite Strophe des Tracks "Mood" umzutexten. Das hieße jedoch nicht, dass er nicht weiter auf Konfrontationskurs mit Jalil bleiben würde. Es gebe "1000 andere Angriffsflächen bei Jalil". Sein Statement beschließt er mit dem Satz:

"Rassismus hat auf Atlantis keinen Platz!"

Neben diesem Schauplatz im Fler-Universum ist die On-Off-Beziehung mit Sentino aktuell belastet. Letzterer beklagte sich über ausbleibende Zahlungen für die Mitarbeit an "Atlantis" und lieferte einen Disstrack, der vor allem durch seine extreme Homofeindlichkeit auffällt:

Sentino frontet Fler wegen angeblich unbezahlter "Atlantis"-Lyrics

Fler und Sentino dissen sich aktuell wieder mal gegenseitig - und zwar auf sehr unangenehme Art und Weise. Sentino frontet Fler in einer Disstrack-Vorschau, die vor Homofeindlichkeit nur so trieft. Fler postet als Antwort ein Video, das Sentino offenbar auf der Flucht zeigt, worauf der ebenfalls schon wieder reagiert hat.


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